Monthly Archives: Mai 2016

Bayern: Wolf bei Verkehrsunfall getötet

Das Bayerische Landesamt für Umwelt bestätigte heute (30.5.), dass in der vergangenen Woche bei einem Verkehrsunfall auf der A93 im Landkreis Schwandorf ein Wolfsrüde getötet wurde. (*1)

Die „Mittelbayerische“ berichtet in diesem Zusammenhang, dass das Ergebnis einer Genanalyse in ca. drei Wochen vorliegen werde, von der man sich weitere Erkenntnisse verspreche. Dr. Thomas Ferstl vom Netzwerk „Große Beutegreifer“ wies außerdem gegenüber der Zeitung darauf hin, dass er die Erfahrung gemacht habe, dass häufig wildernde Hunde und nicht Wölfe oder Luchse dahintersteckten, wenn Nutztiere gerissen werden. Deshalb wünsche er sich,

NRW: Wolfsnachweis Nr. 11 im Kreis Wesel

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen (LANUV) meldet (im Wortlaut):

„LANUV bestätigt erneuten Wolfs-Nachweis in NRW

Zum 11. Mal seit 2009 wurde ein Wolf in NRW nachgewiesen.

Durch genetische Untersuchungen von Proben, die in Hamminkeln, Kreis Wesel am 28. April 2016 an drei toten Ziegen genommen wurden, konnte das Senckenberg-Forschungsinstitut in Gelnhausen/Hessen den Wolfs-Verdacht bestätigen. Damit handelt es sich seit 2009 um den elften Nachweis eines einzelnen Wolfs in NRW.

Wolfsriss in Meckenstedt!

Landbewohner werfen den „Städtern“ gerne vor, sie hätten den realistischen Bezug zur Natur verloren. Die Stadtbewohner wiederum unterstellen den „Landeiern“ gerne einen anthropozentrischen Größenwahn.

Und welchen Vorwurf muss sich so mancher „Schreiberling“ gefallen lassen? Nachfolgend finden Sie, liebe Leserinnen und Leser, ein bemerkenswertes Beispiel für des Rätsels Lösung:

Landespolitiker Deppe: Wolfsansiedlung im Bergischen Land sinnlos!

Es wirkt, als habe man das alles woanders bereits hundertmal gelesen: Die CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen positioniert sich nach dem ersten Wolfsriss im Rheinisch-Bergischen Kreis verhältnismäßig früh gegen den Wolf.

„Der heutige Lebensraum im Rheinisch-Bergischen Kreis ist für den Wolf nicht geeignet. Und deshalb macht es auch keinen Sinn, ihn hier ansiedeln zu wollen“, stellt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Rainer Deppe, in einer Pressemitteilung fest. (*1)