Thüringen: 4 bis 5 streunende Hunde und eine Wölfin verantwortlich für Risse

Trotz der zahlreichen gerissenen Schafe und Ziegen im Raum Ohrdruf fehlt bislang der Nachweis für die Anwesenheit eines Wolfsrudels in der Region. Eine einzelne Wölfin, die ihr Revier auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf im Thüringer Wald hat, scheint für einen Teil der Risse verantwortlich zu sein.

Außerdem gebe es vier bis fünf streunende Hunde in dem Gebiet, die ebenfalls Schafe und Ziegen angegriffen hätten, zitiert der MDR Thüringen den Wolfsexperten Silvester Tamas.

Der Thüringer Bauernverband spricht dennoch bereits davon, „sogenannte Problemwölfe nötigenfalls auch zu erlegen.“

Experten sprechen jedoch erst dann von „Problemwölfen“, wenn sich diese trotz wolfsabweisender Schutzmaßnahmen (Elektrozäune, Herdenschutzhunde) auf Nutztiere spezialisieren, sprich, die Bejagung von freilebenden Wildtieren vortan nahezu meiden.

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Quelle: MDR Thüringen: „Ohrdruf – Weiter kein Nachweis für Wolfsrudel in Thüringen“ vom 07. September 2017, abgerufen am 8.9.2017

Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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