Wolf mit Torfspaten erschlagen

Man kann als „krass“ bezeichnen, was heuer im Netz auf der NWZ-Online-Seite zu lesen ist. Nicht nur, dass ein Bauer einen Wolf mit einem Torfspaten erschlagen hat, der Wolf wurde vorher auch noch angeschossen.

Das alles ist allerdings bereits länger als 280 Jahre her und wurde durch aufwändige Recherchen des ostfriesischen Heimatforschers Burkhard Schäfer „aufgedeckt“. Sein Fazit: In Ostfriesland habe es nie ganze Wolfsrudel gegeben, nicht einmal Jungtiere, nur erwachsene Einzelgänger wie heute auch.

Sogar die größte Treibjagd Ostfrieslands aller Zeiten mit einem Kessel von 110 Kilometern Durchmesser im Jahr 1705 hatte für die Jagdstrecke zur Folge: „Null Wolf“.

Den vollständigen NWZ-Online-Beitrag von Kai Hippen finden Sie unter Nutzung dieses Links!

P.S. Eine Richtigstellung muss erlaubt sein: Der angeblich mit einem Sender versehene Wolf, dessen Stationen genau aufgezeichnet wurden, trug gar keinen Sender. Es handelte sich dabei um den Wolf „Kurt“, dem Wurfbruder des später mit offizieller Genehmigung erschossenen WolfsKurti“ (hier!).


Quelle: NWZ-Online: „Heimatforscher räumt mit Märchen auf“ von Kai Hippen am 7.9.2017, abgerufen am 8.9.2017

Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

(Anmerkung: Für die Richtigkeit der Angaben und Inhalte der verlinkten Webseiten wird keinerlei Gewähr übernommen)

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