Schattenkabinett wird im Netz zum „Gruselkabinett“

Unter Wolfsbefürwortern und Artenschützern kursiert im Netz bereits das Wort „Gruselkabinett“, nachdem der niedersächsische Spitzenkandidat der CDU, Bernd Althusmann, nun auch den Umweltminister für den Fall benannt hat, dass die CDU die Wahl im Oktober gewinnen wird.

Der Landwirt Frank Oesterhelweg ist von Althusmann für die Funktion des Umweltministers ins Schattenkabinett berufen worden.

Oesterhelweg selbst betonte, er stehe „für die Auflösung des von den Grünen „konstruierten Konflikts“ zwischen Ökologie und Ökonomie.“

Ebenfalls Thema bei Oesterhelwegs Premierenvorstellung als designierter Minister: Der Wolf. In „belasteten Regionen“ sollten Wölfe gejagt werden. Die Frage nach wolfsfreien Zonen werde sich „in einigen Bereichen automatisch stellen“.

Mit Oesterhelweg habe sich „Reservehauptmann Althusmann“ nun bereits den dritten Ex-Bundeswehrrekruten ins Schattenkabinett geholt, stellt NOZ-Redakteur Klaus Wieschemeyer abschließend süffisant fest. (*1)

Im „Rundblick“ heißt es, Oesterhelweg sei für seine markigen Worte bekannt. Und weiter: „Nach den Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof hatte Oesterhelweg notfalls den Einsatz von Schusswaffen durch die Polizei gefordert. Und auch beim Thema Wolf hat er den Finger schon am Abzug. Der Schattenminister schießt schnell. Peng.“… (*2)


Quellen:

(*1) NOZ, www.noz.de, Artikel von Klaus Wieschemeyer am 12.9.: „Schattenminister will Wolfsjagd – Althusmann: Oesterhelweg soll für die CDU Umweltminister werden“, abgerufen am 12.9.2017, hier der Link!

(*2) Rundblick – Politikjournal für Niedersachsen, www.rundblick-niedersachsen.de, „Diese TagesKolumne können Sie vergessen“, von Martin Brüning am 12. September 2017, abgerufen am 12.9.2017, hier der Link!

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