Ein GzSdW-Dossier: Von Problemwölfen, Wolfsobergrenzen und Abschussfreigaben

Gestern mit einem Gruß der „Gesellschaft zum Schutz der Wölfe“ in Wolfsmonitors Postfach: „Sehr geehrte Damen und Herren, viel ist in den vergangenen Wochen und Monaten in Deutschland über die Rückkehr des Wolfs diskutiert worden. In die grundsätzliche Willkommenshaltung gegenüber dem Tier mischen sich zunehmend Stimmen, die seine Ausbreitung eingrenzen möchten.

Von Problemwölfen ist da die Rede, von Obergrenzen und Abschussfreigaben. Besonders Politiker scheinen das Thema kurz vor der Wahl als Hardliner besetzen zu wollen, um sich die Zustimmung von verunsicherten Anwohnern und Viehhaltern zu sichern.

Wir, die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe, wünschen uns über die Rückkehr der Wölfe eine sachliche Diskussion. Die Verunsicherung der Menschen und die Probleme, die Wolfsrisse für Nutztierhalter bedeuten, müssen ernst genommen werden.

Dazu gehört auch, zu informieren: Wann ist das Verhalten von Wölfen für Menschen problematisch und welche
Handlungsmöglichkeiten bieten das geltende Recht und die Managementpläne der Bundesländer?

Und gibt es sie überhaupt: Problemwölfe, also verhaltensgestörte Tiere? Oder ist es vor allem das Problem der Menschen, die erst wieder lernen müssen, mit dem Wolf zu leben?

Mit unserem Dossier „Wenn der Wolf zum Problem gemacht wird“ möchten wir diese Fragen beantworten und so zu einer guten Nachbarschaft zwischen Wolf und Mensch beitragen. Denn der Wolf gehört zu Deutschland. Es ist seine angestammte Heimat. Wir haben kein Recht, ihn wie vor gut 100 Jahren wieder daraus zu vertreiben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine interessante Lektüre.“ Hier geht es zum Download des Dossiers!

Ihr
Dr. Peter Blanché

GESELLSCHAFT ZUM SCHUTZ DER WÖLFE E.V.
(Society for the Protection and Conservation of Wolves)


Webseite: www.gzsdw.de

Kommentar verfassen