Günther Bloch: „Bislang hatte Deutschland keinen einzigen Problemwolf“

Warum Krankheiten, das Alter, das Nahrungsangebot und die Abwanderung dafür sorgen, dass es die vielbeschworene „unkontrollierte“ Wolfsvermehrung gar nicht gibt und weshalb es so aussieht, als hätte das sächsische Umweltministerium sich bei der Erlaubnis eines Wolfsabschusses „augenscheinlich die Regeln mal wieder nach eigenem Gusto zurechtgelegt“, beantworten die nachfolgenden Beiträge.

Bislang hatte Deutschland keinen einzigen Problemwolf, hier wurden Wölfe bisher nur zum Problem hochstilisiert, glaubt die Wolfsforscher-Ikone Günther Bloch, wie sein jüngstes Interview (hier!) zeigt. (*1)


Abschussgenehmigung des Umweltministeriums auch für Landespolitiker in Sachsen nicht nachvollziehbar

Nicht allein der NABU, die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe, der Freundeskreis freilebender Wölfe und Wolfsmonitor zeigten sich entsetzt über die unausgegorene Entscheidung in Sachsen, einen willkürlichen Wolf des Rosenthaler Rudels bei einer künftigen Attacke auf Nutztiere zu schießen, auch für den umweltpolitischen Sprecher der Grünen-Fraktion im sächsischen Landtag, Wolfram Günther, ist die Genehmigung offensichtlich nicht nachvollziehbar, wie der folgende Artikel zeigt: Hier der Link! (*2)


Wolf mit drei Pfoten von Auto getötet

Das hin und wieder ein Wolf Opfer des Straßenverkehrs wird, ist hinlänglich bekannt und schon an sich traurig genug.  Noch trauriger ist es allerdings, wenn der Wolf bereits beim Unfall nur noch drei Pfoten hat, wie nun der, der zwischen Dresden und Radeberg (in der Nachbarschaft des Landkreises Bautzen). Das weibliche Tier stammt vermutlich aus dem Laußnitzer Rudel, hier der Link! (*3)


Raminer Schäfer beantragt Wolfsabschuss

Ein Schäfer aus dem vorpommerschen Ramin bei Löcknitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern), der nach eigenen Angaben 35 Schafe an Wölfe verloren hat, stellte nun beim Landwirtschaftsministerium den Antrag auf den Abschuss des oder der Wölfe. Dieser Antrag werde zurzeit geprüft, heißt es aus dem Ministerium. Hier der Link zum NDR-Artikel! (*4)


Quellen: (alle abgerufen am 1.11.2017)

(1) Akademie für Tierheilkunde – Judith Böhnke; (2) Leipziger Internet Zeitung – Ralf Julke; (3) Radio Dresden – Andreas Szabo; (4) NDR

Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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