Wolfsresolution im Kreistag Lüneburg: Alles gesagt, nur noch nicht von jedem!

Glauben die Mitglieder des Umweltausschusses im Landkreis Lüneburg ernsthaft, ihre politisch „ausgehandelten“ Ratschläge würden die Voraussetzungen zur Akzeptanz der Beutegreifer in der Gesellschaft treffend umschreiben?

Das darf bezweifelt werden. Die Wolfsresolution hat außerdem weder irgendeine rechtsverbindliche Wirkung, noch wurde sie von „höherer Stelle“ tatsächlich eingefordert.

Der Beutegreifer braucht – zur erfolgreichen Integration in diesem Land – deutlich weniger politische Einmischung, sondern mehr echten Sachverstand.

Das, was da im Umweltausschuss in Lüneburg gerade vollzogen wurde, werden deshalb nicht wenige so überflüssig finden, wie einen Sandkasten in der Sahara.

Es erinnert außerdem an den altbekannten Spruch: Es wurde alles bereits gesagt, nur noch nicht von jedem!

Man muss sich die aufgeführten Punkte, wie die „Regulierung des Wolfsbestandes, wo er „zur Gefahr für den Menschen wird“, erst einmal bildhaft vor Augen führen, um zu realisieren wie unausgegoren dieses Papier offenbar ist.

Sollten die Ausschussmitglieder ihre Expertise vielleicht nicht erst einmal selbst kritisch hinterfragen, bevor sie andere zu überzeugen versuchen?

Just my two cents…

Jürgen Vogler


Quelle: LZ-Online: „Wolfs-Resolution auf dem Weg“ vom 14. November 2017, abgerufen am selben Tag, hier der Link!

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