Seitenblick: Bauernpräsident Rukwied ist „Dinosaurier des Jahres 2017“

Obwohl Rukwieds Vorgänger Gerhard Sonnleitner bereits vor 16 Jahren den „Dinosaurier“ bekam, habe sich zwischenzeitlich nichts geändert, meint der Naturschutzbund Deutschland (NABU) – im Gegenteil.

„Die Öffentlichkeit ist erschüttert über die erneute Zulassung für Glyphosat, über zu viel Nitrat im Grundwasser und das drastische Insekten- und Vogelsterben. Doch Herr Rukwied hält unbeirrt an seiner Linie fest, das System der Agrarpolitik mit milliardenschweren Blankoschecks vom Steuerzahler ohne Wenn und Aber zu verteidigen“, begründet NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Verleihung des „Dinosaurier des Jahres!“

Die vollständige „Laudatio“ können Sie, liebe Leserinnen und Leser, hier abrufen!


Hintergrund:

Mit dem „Dinosaurier des Jahres“, einer 2,6 Kilogramm schweren Nachbildung einer Riesenechse, zeichnet der NABU seit 1993 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, die sich durch besonders rückschrittliches öffentliches Engagement in Sachen Natur- und Umweltschutz hervorgetan haben. Preisträger 2016 war Bayer-Chef Werner Baumann für dessen angestrebte Fusion von Bayer und Monsanto.


Quelle: NABU: „Blockierer und Strippenzieher zulasten der Umwelt“ abgerufen am 28.12.2017

 

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