Pferdeherde vereitelt Wolfsattacke

Auf einer rund 800 Hektar großen Fläche eines ehemaligen Militärgeländes in der Oranienburger Heide im Bundesland Sachsen-Anhalt helfen Heckrinder und Konik-Pferde den Heidecharakter und die dort anzutreffenden und durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) geschützten Lebensraumtypen zu erhalten.

Bereits im Juni 2015 wurde dort ein wenige Tage altes Fohlen durch einen Wolf verletzt. Es trug Bissverletzungen davon, ist heute allerdings genesen. Die Wolfsattacke wurde nun durch eine DNA-Auswertung des seinerzeit vorgenommenen Abstrichs bestätigt. Das Überleben des Fohlens lässt die Betreibergesellschaft des NABU Ortsverbandes Köthen, die Primigenius gGmbH, nach Medienmeldungen* vermuten, dass die Verteidigung des Fohlens durch den Herdenverband erfolgreich war.


(*Quellen: 1. Mitteldeutsche Zeitung, www.mz-web.de vom 03.11.2015, hier der Link!, und 2. www.hallelife.de vom 30.10.2015, hier der Link!)

Kommentar verfassen