Gesellschaft zum Schutz der Wölfe finanziert „Schnelle Eingreiftruppe“

Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) berichtet heute auf der vereinseigenen Webseite (im Wortlaut) :

„GzSdW finanziert Einsatz der „Schnellen Eingreiftruppe“ mit Herdenschutzhunden in Sachsen-Anhalt

Nach wiederholten Nutztierrissvorfällen in einer Schafhaltung nahe Uchtdorf (Bördekreis, Sachsen-Anhalt), bei denen von Wölfen wahrscheinlich auch ein 1,20 m hoher Zaun überwunden wurde, hat sich die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe bereit erklärt, den Schäfer mit dem Einsatz von Herdenschutzhunden zu unterstützen.

Beim Einsatz der „Schnellen Eingreiftruppe“ aus Sachsen wird Schäfermeister Frank Neumann, mit dem die GzSdW seit Langem eng zusammenarbeitet und der langjährige Erfahrungen mit der Schafhaltung und dem Einsatz von Herdenschutzhunden in der Lausitz besitzt, vor Ort einen ausgebildeten Herdenschutzhund zeitweise in die Schafherde einbringen und den Schäfer entsprechend fachlich unterweisen.

Finanziert wird dies durch die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe. Weiterhin werden Herrn Roloff 2 weitere Herdenschutzhundewelpen dauerhaft übergeben.

Es ist geplant, dass Frank Neumann ca. 1 Woche vor Ort bleibt. Er muss sich natürlich erst einmal darauf konzentrieren, dass sich der Herdenschutzhund in die Schafherde integriert. Es ist aber zusätzlich geplant, dass er sich mit seinen Berufskollegen vor Ort trifft und seine Erfahrungen im Herdenschutz und speziell zum Einsatz von Herdenschutzhunden weitergibt.

Bei dem letzten Übergriff am 20.3.16 wurden 9 Schafe getötet und mindestens 4 weitere Schafe verletzt, ca. 5 bis 7 Schafe werden vermisst. Auf Grund der Rissumstände, der Vorgeschichte und der Lage im aktuellen Wolfsverbreitungsgebiet können Wölfe als Verursacher mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen werden. Die noch ausstehende genetische Auswertung der genommenen Tupferproben wird in ca. 2 bis 3 Wochen Genaueres aussagen.“

(Quelle: Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW), www.gzsdw.de, Artikel vom 23.03.2016: „GzSdW finanziert Einsatz der „Schnellen Eingreiftruppe“ mit Herdenschutzhunden in Sachsen-Anhalt“, abgerufen am 23.03.2016, hier der Link!)

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