Psychologe: Die Angst vor Wölfen ist biologisch programmiert

Die Angst vor Spinnen, Schlangen oder auch Hunden ist biologisch im Menschen „angelegt“ und wird dann quasi „ausgelöst“. Und zwar dann, wenn Menschen jemanden sehen, der sich selbst ängstigt. So verhält es sich auch mit der oft beschriebenen Angst vor dem Wolf.

Zu diesem Ergebnis kommt der Evolutionspsychologe Harald Euler in einem Interview mit der HNA, der „Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen“, in dem die Journalistin Michaela Pflug die Ursachen der Ängste hinterfragt.

Menschen neigten außerdem dazu, aufgrund der Massenmedien seltene Ereignisse zu überschätzen. Sie glaubten, nachdem sie irgendwo einen Wolf in den Medien gesehen haben, er wäre tatsächlich in ihrer Nähe.

Gegen die Ängste helfe Aufklärung, irrationale Ängste könne man behandeln, so Euler.

Das gesamte Interview können Sie unter folgendem Link lesen!

(Quelle: Hessich/Niedersächsische Allgemeine (HNA), www.hna.de, Interview von Michaela Pflug, veröffentlicht am 11.5.2016: „Der Wolf und die Angst: Interview mit dem Psychologen Harald Euler“, abgerufen am 12.5.2016, hier der Link!)

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