In eigener Sache (1) – Wolfsmonitor statt Wolfsreport

Hier ist es also, mein erstes eigenes Internetprojekt. „Wolfsmonitor“ heißt es nun. Ich bin damit sogar eine Woche früher fertig geworden als geplant. Ursprünglich wollte ich am 1. Mai starten, da aber einige gute Bekannte meinen, die Seite sei ganz gut gelungen, gehe ich schon heute in die „Offensive“. Eine Zeit lang wollte ich den Internetauftritt „Wolfsreport“ nennen, nach langem hin und her habe ich mich dann aber doch anders entschieden.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“, schreibt Hermann Hesse in seinem „Glasperlenspiel“ und ja, manchmal glaubte ich ihn während der langen Vorbereitungszeit zu verstehen. Denn es ist nun schon über ein Jahr her, als ich mir nach einer umfangreichen Analyse der „Wolfslage“ in Deutschland Gedanken darüber machte, in welcher Form ich meiner Haltung hierzu Ausdruck geben soll. Nun darf man, so habe ich es irgendwann einmal gelernt, seine eigenen Ansichten nicht zu „laut“ äußern, denn Bescheidenheit sei nach wie vor eine Zier. Vornehme Zurückhaltung hilft jedoch zuletzt niemandem, und wenn jemand glaubt, etwas äußern zu MÜSSEN, bieten die technischen Möglichkeiten rund um das Internet hierzu heute eine sehr gute Grundlage. Es wird sich halt zeigen, was sich letztlich bewirken lässt, wenn man seine Einzelmeinung semiprofessionell im Netz präsentiert. Versuch macht klug! Es glauben ja viele, dass Aufmerksamkeit die Währung unserer Zeit ist und sie zu erreichen, eine Kunst. Ich habe mich trotzdem nicht für das Schreiben von Leserbriefen und Kommentaren in bekannten Zeitungen und Magazinen entschieden, sondern für diesen Blog, einem modernen Internettagebuch, in dem ich in unregelmäßigen Abständen „posten“ werde – wie es neudeutsch heißt. Sie sind herzlich eingeladen, mich dabei zu begleiten!


In der Rubrik „In eigener Sache“ möchte ich Ihnen von Zeit zur Zeit einen Einblick hinter die Kulissen“ von Wolfsmonitor anbieten. Hier erfahren Sie zum Beispiel, dass dies mein erstes derartiges Projekt ist, dass ich zeitgleich meine ersten Erfahrungen (und auch Fehler) mit Twitter, Facebook und Google+ mache, und so weiter… Heute, am 27. April nun, stellt sich mir die Frage, wie ich interessierte Leser für die ersten Beiträge finde, denn allein eine Internetseite zu erstellen und zu warten, dass jemand sie zufällig im großen weltweiten Netz findet, dürfte wenig vielversprechend sein. Ich werde also in dieser Woche über einige kostenlose Presseportale im Internet und über einige „Wolfsgruppen“ bei Facebook versuchen, an Reichweite zu gewinnen – ohne jedoch zu wissen, ob das dem Verhaltenscodex dort entspricht. Ich bin auf die ersten Reaktionen gespannt….und auf alles gefasst. Ich halte Sie auf dem Laufenden….

Herzlichst
Ihr
Jürgen Vogler

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