Herdenschutz 2.0-Tagung: Internationale Experten auf NABU Gut Sunder

Der NABU-Niedersachsen lädt Interessierte am 1. Oktober 2016 nach Meißendorf bei Winsen/Aller auf das NABU Gut Sunder ein. Dort steht zwischen 10:00 und 16:30 Uhr die Frage im Mittelpunkt, wie effizienter Herdenschutz funktioniert.

Referenten und Gäste des NABU-Niedersachsen sind u.a.: Riccarda Lüthi (Agridea), Josip Kusak (Universität Zagreb), Albert Ziegler (R+V Versicherung) und Markus Bathen (NABU). Bei einer Anmeldung bis zum 1. August gilt ein Teilnehmer-Frühbucherrabatt von 29 Euro.

In der vollständigen NABU-Einladung heißt es (im Wortlaut):

Wolf-Herdenschutz-2.0 – Save the date (Samstag, 1. Oktober 2016)

Tagung mit internationalen Experten auf NABU Gut Sunder

Winsen/Aller, Hannover – Der Wolf ist zurück in Deutschland. Was für den Arten- und Naturschutz ein großer Gewinn ist, stellt Nutz- und Weidetierhalter vor neue Herausforderungen. Wie funktioniert effizienter Herdenschutz? Auf der Tagung „Herdenschutz 2.0“ berichten internationale Fachleute am 1. Oktober 2016 auf NABU Gut Sunder in Meißendorf bei Winsen/Aller über erfolgreiche Strategien zum Schutz vor Wolfs-Übergriffen auf Nutztiere.

„Unzureichend geschützte Nutztiere sind für Wölfe eine Einladung“, gibt Katharina Weinberg, Sprecherin der NABU-Bundesarbeitsgruppe Wolf, zu bedenken. Der durch internationale sowie nationale Gesetze verankerte Schutz unserer Flora und Fauna betrifft sowohl den Wolf als auch die Weidetiere in unserem Land. Beide dienen dem Erhalt der Biodiversität. Die NABU-Bundesarbeitsgruppe (BAG) Wolf nimmt sich dieses wichtigen Themas an.

Die Tagung am Samstag, 1. Oktober 2016 von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr, auf NABU Gut Sunder wendet sich an Artenschützer wie auch an Nutz- und Weidetierhalter. Auch „einfach so“ an dem Thema interessierte Menschen sind herzlich willkommen. Bei einer Anmeldung bis 1. August gilt ein Frühbucherrabatt von 29 Euro. Die Anmeldung erfolgt unter www.NABU-niedersachsen.de/herdenschutztagung.

Im Rahmen der Tagung werden vor allem Herdenschutz- und Versicherungsfragen beleuchtet. Das niedersächsische Wolfsbüro wird über Fördermöglichkeiten beraten, außerdem werden verschiedene Umsetzungen zum Bau wolfsabweisender Zäune präsentiert.

„Darüber hinaus werfen wir einen Blick in das europäische Ausland, um Erfahrungen auszutauschen und Lösungsansätze im Herdenschutz in etablierten Wolfsgebieten kennen zu lernen“, betont Katharina Weinberg, NABU-BAG Sprecherin.

Informationen zur Tagung „Wolf-Herdenschutz-2.0“ unter www.NABU-niedersachsen.de/herdenschutztagung

Ansprechpartner:

NABU Niedersachsen – Pressestelle

Ulrich Thüre / Philip Foth

Telefon: 0511-9 11 05-27 |-19

(Quelle: NABU-PM vom 29. Juni 2016)

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