NRW: Wurde Pony Oskar Opfer anderer Ponys?

So allmählich scheint auch die Tageszeitung „Die Glocke“ davon auszugehen, dass es wohl doch kein Wolf gewesen ist, der das Pony von Alexandra Richter mit dem Namen Oskar am vergangenen Wochenende so übel zurichtete.


 

Denn im zuständigen Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) ging man zuletzt davon aus, dass Oscar von den anderen Ponyhengsten, mit denen er sich auf der Weide aufhielt, gebissen und schwer verletzt wurde. (*1)

Das hält die Betreiberin des Reitstalls „Am Rothenbach“, Alexandra Richter, bei der der Falabella-Shetland-Mix untergestellt ist, allerdings für ausgeschlossen. Denn es kann Ihrer Ansicht nach nicht sein, was nicht sein darf. Schließlich kenne sie ihre Tiere.

Und deshalb wird es wohl eine Fortsetzung der Story im Warendorfer Lokalteil der Tageszeitung „Die Glocke“ geben. Wolfsmonitor verabschiedet sich dann an dieser Stelle aus dieser „unendlichen Geschichte“ – es sei denn, die DNA-Analyse sollte ergeben, dass die Verletzungen tatsächlich von einem Wolf stammen sollten, was eher unwahrscheinlich sein dürfte.

Der Wolf, der ursprünglich von Alexandra Richter verdächtigt wurde (siehe hier!), ist – so teilte es der Landesfachausschusses Wolf in NRW (www.nrw-wolf.de) zwischenzeitlich mit – längst zurück in Niedersachsen. Er wurde bereits Ende Mai östlich vom Truppenübungsplatz Munster nachgewiesen….

Mit einem Gruß an das aktuelle „Sommerloch“ …

Ihr

Jürgen Vogler

Quelle: (*1) Die Glocke online, www.die-glocke.de, Artikel vom 6.7.2016: „Attacke von Artgenosse oder Wolfsbisse?“ , abgerufen am 7.7.2016, hier der Link!)

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