Illegale Wolfstötung in Sachsen: „Belohnung“ steigt auf 28.000 €

Auch die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) verurteilt die erneute illegale Tötung eines Wolfes in der Lausitz und setzt eine Belohnung von 2.000 Euro für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des Täters aus.

Kürzlich erst gaben der WWF-Deutschland und die Tierrechtsorganisation PETA bekannt, dass sie Belohnungen von 25.000 € (WWF) sowie 1.000 € (PETA) für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, aussetzen.

Laut einer Pressemitteilung der GzSdW vom 18. Juli wurden bisher nachweislich 18 Wölfe illegal in Deutschland seit ihrer Rückkehr getötet, in jedoch keinem Fall wurde der Täter ermittelt oder erfolgte eine Bestrafung auf Grundlage der geltenden Gesetze. Und das, obwohl der Zugang zu Schusswaffen in Deutschland aus gutem Grund streng limitiert sei.

Laut GzSdW ermutigt die Erfolglosigkeit der Ermittlungsbehörden, in diesem eng begrenzten Personenkreis den oder die Täter zu ermitteln, die Täter offensichtlich, vermehrt eigene Regeln aufzustellen und diese mit Hilfe von Schusswaffen durchzusetzen.

Die Wolfschutzgesellschaft fragt, wo diese Entwicklung hinführen soll…

(Quelle: Pressemeldung der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) vom 18.7.2016: „Gesellschaft zum Schutz der Wölfe verurteilt erneute illegale Tötung eines Wolfes in der Lausitz – Belohnung in Höhe von 2.000 € für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des Täters ausgesetzt“, PM wurde WM zugestellt am 18.7.2016)

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