Ist die Angst vor Hunden gleichzusetzen mit der Angst vor Wölfen?

Ich frage mich zurzeit häufiger, warum es gerade in den Sommerferien so ruhig um Deutschlands Wölfe wird. So war es bereits letztes Jahr und heuer ist es wieder so.

Liegt es allein daran, dass sie ihren noch sehr jungen Nachwuchs in aller Heimlichkeit großziehen oder einfach nur daran, dass viele Journalisten in die Ferien gefahren sind?

Sei`s drum. Diese etwas ruhigere Zeit gibt mir die Gelegenheit, einen Blick in die Archive zu werfen und zu schauen, was seinerzeit alles so liegenblieb, weil andere Dinge wichtiger zu sein schienen.

Und siehe da, folgende bei der Internationalen Wolfskonferenz des NABU im September letzten Jahres abfotografierte Folie habe ich dort gefunden:

DJV-Folie auf der Internationalen Wolfskonferenz desd NABU in Wolfsburg 2015
DJV-Folie auf der Internationalen Wolfskonferenz des NABU in Wolfsburg 2015

Den Link zur entsprechenden Umfrage der Aachen Münchener Versicherung (AMV) habe ich gleich mal rausgesucht. (*1) Sie finden ihn hier!

Bleibt also die Frage des Deutschen Jagdverbandes (DJV): Wie soll diese Gesellschaft mit dem Wolf umgehen, wenn sie schon mit der domestizierten Form nicht klar kommt?

Apropos nicht klarkommen: Laut dem Onlineportal „statista“ haben nur 11 % der Menschen Angst vor Hunden (*2). Die meisten Zeitgenossen fürchten sich demnach wesentlich mehr davor, öffentlich zu reden (hier der Link!)

Jeder sucht sich scheinbar die Zahl oder Umfrage, die gerade für ihn nützlich ist… aber wem darf man nun eigentlich glauben?

Darüber hinaus stellt sich natürlich auch die Frage: Ist die Angst vor Hunden tatsächlich gleichzusetzen mit der Angst vor Wölfen?

Quellen:

(*1) Aachen Münchener, www.amv.de, Artikel: „Jeder zweite Deutsche hat Angst vor Hunden“, abgerufen am 2.8.2016, hier der Link!

(*2) statista, de.statista.com, Artikel aus 2016: „Wovor sich Menschen fürchten – Die häufigsten Ängste der Menschen, abgerufen am 2.8.2016, hier der Link!

 

 

Kommentar verfassen