Gesellschaft zum Schutz der Wölfe: „Verantwortung für das Monitoring sollte an das NLWKN übertragen werden!“

In der neuesten Ausgabe der Vereinszeitschrift „Rudelnachrichten“ nimmt die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW) insbesondere zu den Ereignissen in Niedersachsen ausführlich Stellung. Nachfolgend ein Auszug:

„Sowohl MT6 als auch die „Goldenstedter Wölfin“ machen die Probleme, die beim Wolfsmanagement in Niedersachsen bestehen schonungslos deutlich. Es fehlt an entscheidenden Stellen. Schon die Faktenerstellung durch das Monitoring wird durch die Kooperationsvereinbarung mit der Landesjägerschaft massiv erschwert, denn die Meldewege sind zu lang und funktionieren leider immer wieder nicht oder zu langsam.

Es sollte dringend auch die Verantwortung und Durchführung des Monitorings an das NLWKN übertragen werden. Zudem bestehen immer noch massive Defizite bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die Medien erfahren vieles nicht von offizieller und kompetenter Stelle, sondern „unter der Hand“ und ungesichert. Nachdem sie aber nicht besser informiert werden, veröffentlichen sie was sie haben. Dass dabei oft unsachlich und reißerisch berichtet wird ist klar, die Bevölkerung wird dadurch natürlich zunehmend verunsichert, die Akzeptanz für die Wölfe leidet darunter sehr.“

Quelle: Vereinszeitschrift „Rudelnachrichten“, 3 & 4 im Sommer 2016, 16. Jahrgang der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V., Seite 15, Abschnitt „FT10“, zum Download: www.gzsdw.de, Rudelnachrichten, abgerufen am 13.9.2016, hier der Link!

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