Markige Töne aus der Mark Brandenburg

„Na das kann ja noch heiter werden“…schrieb ich im Juni zum „Dienstantritt“ des neuen Jägerpräsidenten Dr. Dirk-Henner Wellershoff in Brandenburg, nachdem auf der Webseite des Deutschen Jagdverbandes (DJV) seine Äußerung, er nehme es „in Kauf, Stachel im Fleisch derer zu sein, die andere, beziehungsweise gegensätzliche Interessen vertreten“, veröffentlicht wurde. (hier der Link!)

Jetzt schlägt auch der ehemalige Referent für die Bereiche Milch, Vieh, Fleisch und Veterinärwesen beim Landesbauernverband Brandenburg und neue Geschäftsführer desselben Landesjagdverbands (LJBV), Matthias Schannwell, zu seinem Amtsauftakt ähnlich markige Töne an. Zum Thema „Wölfe in Brandenburg“ äußerte er kürzlich:

„Hier werden wir uns als LJVB aktiv und mit klaren Vorstellungen einbringen. Ich werde mich dahingehend engagieren, dass wir Bestandobergrenzen und festgelegte Einstandsgebiete für den Wolf diskutieren. Wenn es soweit ist, werden wir unsere Forderung formulieren.“ (*1)

Anerkannte Wolfsexperten lehnen jedoch sowohl regionale Bestandobergrenzen als auch festgelegte Einstandsgebiete für die Beutegreifer bekanntlich kategorisch ab.

Ich bleibe deshalb dabei: Na das kann ja noch heiter werden….

Herzlichst

Ihr

Jürgen Vogler

Quelle: (*1) Deutscher Jagdverband (DJV), Pressemitteilung vom 31.8.2016 des LJV Brandenburg: „Interessen der Mitglieder als Gradmesser meiner Entscheidungen“, abgerufen am 3.10.2016, hier der Link!)

Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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