Niedersachsen: Land fördert Wolfsschutz für Rinder an der Unterelbe

Nachdem das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bereits am 4. Oktober 2016 den Landkreis Stade zur „Förderkulisse Herdenschutz“ hinzugefügt hatte und deshalb künftig auch dort präventive Maßnahmen zum „wolfsabweisenden Herdenschutz“ gefördert werden, gab die Pressestelle des NLWKN nun bekannt, dass das Land Niedersachsen in Teilen der Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg/ Wümme künftig auch für Rinderhalter im Haupt- und Nebenerwerb die Anschaffung von wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen gemäß der „Richtlinie Wolf“ des Landes fördert.

Darüber hinaus bereite man für Rinderhalter in den betreffenden und weiter unten genannten Gemeinden eine Informationsveranstaltung vor. Die NLWKN-Meldung im Wortlaut:

„Wolfsschutz für Rinderhalter an der Unterelbe – Land fördert Anschaffung von Zäunen und Herdenschutzhunden“

NLWKN- Presseinformation vom 10. Oktober 2016

Cuxhaven/ Stade/ Rotenburg – In Teilen der Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg/ Wümme fördert das Land Niedersachsen künftig auch für Rinderhalter im Haupt- und Nebenerwerb die Anschaffung von wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen gemäß der „Richtlinie Wolf“ des Landes. Bezuschusst werden in vielen Gemeinden dieser Landkreise unter anderem der Erwerb von Elektrozäunen und Herdenschutzhunden. „Grund hierfür ist, dass in diesem Gebiet drei Rinderrisse in einem Zeitraum von zwölf Monaten nachweislich von Wölfen verursacht wurden“, erklärte Nicola Georgy vom Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz). In diesen Fällen sieht die „Richtlinie Wolf“ des Landes vor, dass neben den Haltern von Schafen, Ziegen und Gatterwild auch Rinderhalter bei der Durchführung von Präventionsmaßnahmen im Umkreis der Orte, an denen sich die Risse ereignet haben, unterstützt werden.

Die Förderungen können beim NLWKN beantragt werden. Antragsformulare und weitere Informationen finden sich unter www.wolfsbuero.nlwkn.niedersachsen.de / Präventionsanträge Herdenschutz / Antrag „Rinder“.

Darüber hinaus bereitet der NLWKN für Rinderhalter aus den betroffenen Gemeinden eine Informationsveranstaltung vor. Der Termin wird gesondert bekannt gegeben.

Vorschlag für einen Infokasten: In folgenden Gemeiden der Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg/ Wümme können die Rinderhalter eine Förderung für einen wolfsabweisenden Herdenschutz beantragen:

Landkreis Cuxhaven:

Armstorf, Belum, Beverstedt, Bülkau, Cadenberge, Cuxhaven, Geestland, Gaversdorf, Hechthausen, Hemmor, Hollnseth, Ihlienworth, Lamstedt, Loxstedt, Mittelstenahe, Neuenkirchen, Neuhaus (Oste), Nordleda, Oberndorf, Odisheim, Osten, Osterbruch,Otterndorf, Schiffdorf, Steinau, Stinstedt, Wanna, Wingst, Wurster Nordseeküste

Landkreis Stade:

Agathenburg, Balje, Bargstedt, Brest, Burweg, Deinste, Dollern,Drochtersen, Düdenbüttel, Engelschoff, Estorf, Fredenbeck, Freiburg (Elbe), Großenwörden, Hammah, Heinbockel, Himmelpforten, Hollern-Twielenfleth, Kranenburg, Krummendreich, Kutenholz, Oederquart, Oldendorf, Stade, Wischhafen

Landkreis Rotenburg/ Wümme:

Alfstedt, Anderlingen, Basdahl, Bremervörde, Deinstedt, Ebersdorf, Farven, Gnarrenburg, Hipstedt, Oerel, Sandbostel, Selsingen


Ansprechpartner:

Achim Stolz

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Am Sportplatz 23, D-26506 Norden


Quelle: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, www.nlwkn.niedersachsen.de, Presseinformationen, „Wolfsschutz für Rinderhalter an der Unterelbe“ vom 10.10.2016, abgerufen am 10.10.2016, hier der Link!

Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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