Bachelorarbeit gibt Einsicht in die Komplexität großräumiger Wolfsmonitoring – Vorhaben

Zur intensiveren Überwachung des Munsteraner Wolfsrudels, das in den letzten Monaten häufiger durch weniger scheue Wölfe aufgefallen ist, werden zurzeit zusätzliche Experten eingesetzt, um Ursachenforschung zu betreiben (Wolfsmonitor berichtete). Es handelt sich bei den genannten Experten wohl um erfahrene Biologinnen aus der Lausitz, wie mir auf Nachfrage mitgeteilt wurde.
Trotz der langjährigen fachlichen Expertise im Wolfsmonitoring stehen die Handelnden jedoch vor einer großen Herausforderung. Wer sich als Interessierter einmal von der Komplexität eines solchen Monitoring-Vorhabens überzeugen möchte, lese bitte die im Internet auf der Seite der Hochschule Neubrandenburg frei zugängliche Bachelorarbeit von Verena Schöler aus dem Jahr 2013.
Wie der Zufall es will, schrieb sie seinerzeit unter dem Titel „Entwicklung und Erprobung eines aktiven Wolf-Monitoring-Projekts unter Einbindung örtlicher ehrenamtlicher Helfer und Jägern im Streifgebiet des Munsteraner Wolfrudels in der niedersächsischen Lüneburger Heide ihre Arbeit über ein Projekt, das sich zum Ziel setzte, ein Konzept für ein aktives Wolfsmonitoring zu entwickeln und erproben. Die Ergebnisse sind sehr aufschlussreich, sie vermitteln dem Leser ein Gefühl dafür, welcher Aufwand mit der intensiven Überwachung eines Wolfsrudels verbunden ist.


Unter diesem Link steht die Bachelorarbeit als pdf-Dokument für Interessierte zur Verfügung!

Herzlichst
Ihr
Jürgen Vogler

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