„Wild und Hund“- Beitrag über die Wolfstagung in Loccum

Leider verpasste Wild und Hund-Redakteur Markus Hölzel wesentliche Teile der Loccum-Tagung, da er offensichtlich nicht die gesamten drei Tage dabei sein konnte. Deshalb frage ich mich: Wäre seine Bilanz ansonsten etwas anders ausfallen?

Denn kein Geringerer als der Vorsitzende des Schafzuchtverbandes Berlin-Brandenburg, Knut Kucznik, erteilte am zweiten Tag der Veranstaltung den Worten, man müsse die Weidetierhaltung wegen der Wölfe aufgeben, eine deutliche Absage.

Auf viele Anwesende und auch auf mich wirkten die Äußerungen des erfahrenen Schäfers sehr glaubwürdig, überzeugender zumindest, als die „Parole“ vom „Aus der Weidetierhaltung“, die der Vorsitzende des Landes-Schafzuchtverbandes Weser-Ems äußerte. In dessen „Zuständigkeitsbereich“ lebt bis heute nicht einmal ein einziges Wolfsrudel.

In Brandenburg, also Kuczniks „Verantwortungsbereich“, sind immerhin 22 Wolfsrudel heimisch. Und es gibt sie dort immer noch, die Weidetierhaltung – trotz der wesentlich höheren „Wolfsdichte“!

Markus Hölzels Artikel zur Tagung in Loccum finden Sie hier!

Herzlichst

Ihr

Jürgen Vogler


Quelle: Wild und Hund, www.wildundhund.de, Beitrag von Markus Hölzel am 22.11.2016: „Jäger sollen den Wolf nicht „managen“, abgerufen am 25.11.2016, hier der Link!

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