Postfaktisches Zeitalter?

Ich neige offensichtlich hin und wieder dazu, Zeitungsberichten zu wenig Sympathie entgegenzubringen. Nämlich dann, wenn meiner Ansicht nach der Informationsgehalt der Berichte zu gering bis nahezu nichtig ist. Wie in folgendem Artikel, in dem es offenbar auch hätte heißen können: Die Geschäftsführerin des Kreislandvolks Vechta, Silvia Breher, zweifelt die offiziellen Wolfsriss-Zahlen von Umweltminister Stefan Wenzel an, ohne jedoch Beweise für ihre Behauptung, Hobbyschäfer würden Wolfsrisse nicht melden, vorzulegen.

Zumindest ist im NDR-Bericht HIER davon nichts zu lesen!

Das Ganze wirkt auf mich deshalb, wie ein Gruß aus dem „postfaktischem Zeitalter“… bemerkenswert überflüssig also…

Bezeichnend ist dann auch die Antwort aus dem Ministerium darauf: Man „nehme dort die Sorgen und Nöte ernst.“


Quelle: NDR, www.ndr.de, Artikel am 6.12.2016: „Wolfsrisse: Landvolk zweifelt Minister-Zahlen an“, abgerufen am 7.12.2016, hier der Link!

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