Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) bekennt sich zu Wolf und Weidewirtschaft

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) in Niedersachsen bekennt sich einer aktuellen Meldung zufolge ausdrücklich zum Lebensrecht der Wölfe in freier Natur. Ebenso befürwortet sie – den Worten ihres Landesvorsitzenden Martin F. Dreß entsprechend – „eine ausgedehnte Weidetierhaltung und damit eine Verbesserung des Tierwohls in der Landwirtschaft.“

Allerdings halte man die von Umweltminister Wenzel „geforderte Einzäunung ganzer Weidetierhaltungs-Betriebe oder gar ganzer Regionen“ nicht nur für unrealistisch, sondern auch für unbezahlbar.

Sinnvoller wären hier nach Ansicht von Dreß „Beratung und Zuschüsse zur Anschaffung von Herdenschutzhunden, die in vielen Regionen Europas mit Wolfsbeständen erfolgreich eingesetzt werden.“

Die vollständige ÖDP-Meldung finden Sie unter Nutzung dieses Links!


Hintergrund:

Die ÖDP ist 1982 aus der Grünen Aktion Zukunft (GAZ) hervorgegangen und konservativ orientiert. Die GAZ wiederum beteiligte sich 1980 als Vorläuferpartei an der Gründung der Partei DIE GRÜNEN, wobei sie jedoch formell ihre Selbstständigkeit behielt. Die ÖDP nahe gemeinnützige „Stiftung für Ökologie und Demokratie“ hat die Fortentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft hin zu einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft zum Ziel. Dem Stiftungskuratorium gehören bekannte Politiker, so zum Beispiel Heiner Geißler und Norbert Blüm, an.


Quellen:

Ökolgisch-Demokratische Partei (ÖDP), www.oedp.de, Meldung vom 10.01.2017: „Wölfe in Niedersachsen: Bereicherung der Artenvielfalt“, abgerufen am 15.1.2017, hier der Link!

Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V., www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de, hier der Link!


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

Anmerkungen: Alle Angaben ohne Gewähr!

Hintergrundinfos: Wikipedia

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