Abgeschossener Wolf Kurti wird Museumsstück

Derzeit werde der Wolf – so ein Sprecher der niedersächsischen Naturschutzbehörde NLWKN – präpariert. Der „ausgestopfte Kurti“ (MT6) soll dann vom 21. Mai bis zum 30. September 2017 im Landesmuseum Hannover in der Ausstellung „Der Wolf – Ein Wildtier kehrt zurück“ zu sehen sein.

Die Ausstellung, die als Wanderausstellung konzipiert wurde, könnte danach auch in anderen Landesteilen Niedersachsens zu sehen sein. (*1) Kurti war im April 2016 auf Anweisung des niedersächsischen Umweltministers erschossen worden, nachdem er sich mehrfach Spaziergängern mit Hunden genähert hatte.

Sein Wurfbruder aus dem Munsteraner Rudel, der im Frühjahr 2015 als „Wanderwolf“ bekannt gewordene und später auf einer Autobahn bei Burgdorf nördlich von Hannover ums Leben gekommene Jungrüde „Kurt“, ist ebenfalls Teil einer Ausstellung geworden.

Seit Dezember letzten Jahres werden seine Überreste im Nachhaltigkeitszentrum im niederländischen Assen in der Ausstellung „Der Wolf in Drenthe“ gezeigt. (Zur „Vorgeschichte“: hier!) (*2)


Quellen:

(*1) Hannoversche Allgemeine vom 8.2.2017: „Ausgestopfter Wolf „Kurti“ wird in Museum gezeigt“, abgerufen am 9.2.2017, hier der Link!

(*2)RTV Drenthe, www.rtvdrenthe.nl am 20.12.2017: „Als we gewoon lief voor de wolf zijn, valt hij ons vast niet aan“, abgerufen am 9.2.2017, hier der Link!


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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