CDU- Niedersachsen fordert Obergrenze und die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht

Unter einer „Lame Duck“ („lahme Ente“) versteht man allgemeinhin einen Politiker, der zwar noch im Amt ist, jedoch nicht mehr zu einer Wiederwahl antritt. Innenpolitisch gelten solche Politiker nicht selten – so ist es beispielsweise auf „Wikipedia“ nachzulesen – als „handlungsunfähig“.

Nun fordert die CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag – laut Hannoversche Allgemeine (HAZ) – sowohl Obergrenzen für die Zahl an Wölfen als auch die Aufnahme der Beutegreifer ins Jagdrecht. (*1)

Darüber hinaus solle mindestens ein Tier aus jedem Wolfsrudel mit einem Sender versehen werden. „Ein Rudel, das sich verstärkt Siedlungen nähere oder wiederholt Nutztiere reiße, könne durch das Töten oder das Wegnehmen eines Jungtiers verjagt werden“, schreibt die HAZ und zitiert den CDU-Abgeordneten Ernst-Ingolf Angermann.

Allerdings verabschiedeten sich zuletzt in Niedersachsen offenbar immer größere Teile der Jägerschaft von dem Gedanken, den Wolf tatsächlich ins Jagdrecht übernehmen zu wollen. (z.B. hier! *2)

Ernst-Ingolf Angermann kandidiert – so berichtete es „Celle Heute“ Anfang Dezember – nicht erneut für den Landtag. (*3)

Warum nun ausgerechnet er den entsprechenden Antrag, mit dem sich zunächst scheinbar der Umweltausschuss in Hannover beschäftigt, gegenüber der Presse erörtert, bleibt unkommentiert…


Quellen:

(*1) Hannoversche Allgemeine (HAZ), www.haz.de, Artikel vom 28.2.2017: „CDU fordert Obergrenze für Zahl der Wölfe“, abgerufen am 28.2.2017, hier der Link!

(*2) NABU Osnabrück e.V, www.nabu-os.de, Artikel vom 21.2.2017: „NABU zieht positive Bilanz nach Wolfsveranstaltung“, abgerufen am 28.2.2017, hier der Link!

(*3) Celle Heute, www.celleheute.de, Beitrag vom 5.12.2016: „Landtagsabgeordneter Ernst-Ingolf Angermann zieht sich zurück“, abgerufen am 28.2.2017, hier der Link!


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

(Keine Haftung für Links und verlinkte Inhalte!)

Kommentar verfassen