Schäfer: Mit gut geschulten Schutzhunden ist 100% iger Herdenschutz möglich!

Mehrfach sei der Wolf schon dagewesen, berichtete Schäfer Armin Winnige aus dem brandenburgischen Arensdorf der Märkischen Online-Zeitung. Vor zehn Tagen und bereits in den Wochen davor.

Während dieser Schäfer angesichts 23 gerissener Lämmer zugibt, es versäumt zu haben, seine Schafe zwischenzeitlich besser zu schützen (*1), bekräftigte ein anderer Schäfer, nämlich der Vorsitzende des Schafzuchtverbandes Berlin-Brandenburg, Knut Kucznik, am Mittwoch vor dem Agrarausschuss des Landtages in Potsdam, dass die Praxis gezeigt habe, dass mit dem Einsatz gut geschulter Herdenschutzhunde „ein hundertprozentiger Herdenschutz möglich sei“.

Mit Alexander Just war auch ein Vertreter der „Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission“ aus Brüssel bei der Anhörung in Potsdam zu Gast. Bevor man vermeintliche „Problemwölfe“ beseitige, so Just, müssten alle Schritte gescheitert sein, auffällige Wölfe zu vergrämen. (*2)


Quellen:

(*1) Märkische Online-Zeitung, www.moz.de, Artikel von Annemarie Diehr am 23.3.2017: „23 Lämmer von Wolf gerissen“, abgerufen am 23.3.2017, hier der Link!

(*2) Berliner Morgenpost, dpa-Artikel vom 22.3.2017: „Schäfer fordern mehr Hilfen für Schutz vor Wolfsschäden“, abgerufen am 23.3.2017, hier der Link!

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