Wolf in Potsdam nachgewiesen

Was viele wissen: 134 Ziegelstein-Häuser ließ Friedrich II. im Zentrum Potsdams im Jahr 1740 fertigstellen. Es ist bis heute das größte zusammenhängende Bauensemble außerhalb der Niederlande in Europa, das „Holländische Viertel“.

Was viele nicht wissen: Im Nordwesten der brandenburgischen Landeshauptstadt, zwischen Töplitz und Golm, gibt es ein Schweizer Kolonistendorf, das noch älter ist. 14 Schweizer Familien kamen 1685 auf Ersuchen des Kurfürsten Friedrich Wilhelms in die Mark und begründeten etwa 5 Kilometer entfernt vom Schlosspark Sanssouci (den es damals selbstverständlich noch nicht gab) das Kolonistendorf Nattwerder.

Dort soll jetzt ein Wolf ein Reh gerissen haben. Gesehen hat den Wolf zwar niemand, relativ gelassen kommentiert Landwirt und Jäger Arno Zinnow jedoch gegenüber der Märkischen Allgemeinen, dass Wölfe auf der Suche nach neuen Revieren schon seit Jahren durch die Region zögen.

Da ich regelmäßig in der Landeshauptstadt zu Gast bin, kenne ich die Gegend dort ganz gut. Unvergessen sind für mich die Joggingstrecken im und um den Park Sanssouci. Sie gehören für mich zu den schönsten Laufstrecken Deutschlands.

Und jetzt besteht zumindest die theoretische Chance, beim nächsten Lauf dort einem Wolf zu begegnen. Doch das wäre wohl wie ein Sechser im Lotto. Sagt man….

Den Beitrag in der Märkischen Allgemeinen finden Sie unter Nutzung dieses Link!


Quelle: „Märkische Allgemeine“, www.maz-online.de, „Reh in Nattwerder gerissen – Wolfsattacke in Potsdam bestätigt“, vom 20.5.2017, abgerufen am 21.5.2017


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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