Einstand vermasselt?

Erst vor wenigen Tagen wurde Rolf Oehler zum Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im bayerischen Holzkirchen berufen. In einem seiner ersten Interviews machte er nun deutlich, über welches grundsätzliche Amtsverständnis er verfügt. Wer von einem Amtschef grundsätzlich neutrale sowie ausgleichende und damit entsprechend zurückhaltende, also typisch beamtenartige Antworten erwartet, dürfte sich vom nachfolgend verlinktem Merkur-Interview allerdings überrascht zeigen.

Denn die Antworten des neuen Behördenleiters ähneln eher denen eines einschlägigen Interessenvertreters („Wir Landwirte müssen“…), anstatt denen eines neutralen Beamten.

Inwieweit das angemessen ist, sollen und müssen andere entscheiden. Mich zumindest erinnert so etwas an feudale und damit längst vergangen geglaubte Zeiten….

Aber Oehler bekleidet ja erste wenige Tage diese neue Funktion. Und wird sicherlich auch noch den Unterschied zwischen Hüte- und Herdenschutzhund lernen.

Denn wenigstens den sollte man kennen, wenn man öffentlich über die Wechselwirkungen von Wölfen und Almwirtschaft schwadroniert….

Hier geht es zum Merkur-Interview!


Quelle: Merkur, www.merkur.de, Artikel von Volker Ufertinger am 25.5.2017: „Wolf bedroht Existenz der Almbauern“, abgerufen am 25.5.2017

 

 

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