Ohlenstedt: Wolfsattacke auf Pferd? – Reine Spekulation!

Soviel vorweg: Außer der bloßen SPEKULATION innerhalb einer nicht gerade für Seriosität bekannten Wolfsgegner-Community auf Facebook, gibt es keinen Beweis oder auch nur halbwegs ernstzunehmenden Hinweis darauf, dass tatsächlich ein Wolf in irgendeiner direkten oder indirekten Weise an der Verletzung eines Pferdes in Ohlenstedt (Landkreis Osterholz) beteiligt gewesen sein könnte.

Das ergaben die Recherchen der Facebook-Gruppe „Schützt die Wölfe“ als Reaktion auf die Meldung aus Ohlenstedt.

Trotz dieser äußerst dünnen Faktenlage fühlte sich der niedersächsische CDU- Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann offenkundig dazu berufen, öffentlich von einer „neuen Dimension der Wolfsproblematik“ zu sprechen, „wenn sich der Verdacht erhärte“.

Andere Facebook-User glauben allerdings, dass sich das Pferd durch den Schuss eines Jägers erschrocken haben könnte und in der Folge panisch durch einen Stacheldrahtzaun zu fliehen versuchte, von dem die Verletzungen herrührten. Jedoch auch dafür gibt es keinen ernstzunehmenden Beweis.

Von einer Reaktion des Landtagsabgeordneten Angermann auf diese These ist dahingegen nichts bekannt.

Einzelheiten zum Statement des Landtagsabgeordneten finden Sie unter Nutzung dieses Links auf „celleheute“! 

P.S.: Ängste schüren, die Katastrophe herbeireden: Bereits vor 81 Jahren analysierte Walter Benjamin in seinem Buch „Einbahnstraße“ die Wirksamkeit derartiger „Manöver“ in der Politik. Und kam zu dem Ergebnis, dass sie den Nährboden jeglichen politisch- populistischen Treibens bilden.


Quelle: CELLE HEUTE, www.celleheute.de, Artikel vom 1.6.2017: „Mutmaßlicher Wolfsangriff auf ein Pferd – Angermann: Neue Dimension der Wolfsproblematik“ abgerufen am 2.6.2017


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

(Anmerkung: Für die Richtigkeit der Angaben und Inhalte der verlinkten Webseiten wird keinerlei Gewähr übernommen)

 

Kommentar verfassen