Stiftungschef: Wolfs-Abschusspläne von Minister Christian Schmidt „kontraproduktiv“

Claus Obermeier, Vorstandschef der Gregor-Louisoder-Umweltstiftung, rechnet jederzeit mit dem Nachweis des ersten Wolfsrudels in Bayern. Das wäre der nächste Schritt hin zu einem „Wolfsland Bayern“, nachdem zuletzt sowohl im Bayerischen Wald als auch auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr Wolfspaare nachgewiesen worden waren.

Ein Förderprogramm zum Herdenschutz werde aktuell erarbeitet, sagte ein Sprecher des zuständigen Umweltministeriums. Bislang gebe es nur einen Präventionsfonds, der vom Freistaat mit jährlich 30.000 Euro ausgestattet werde. Dieses Geld verwende man überwiegend für Pilotprojekte.

Dem Vorschlag von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), eine begrenzte Abschussquote für Wölfe einzuführen, erteilt jedoch auch der Stiftungschef eine Absage. Das sei kontraproduktiv und löse kein Problem, weil dadurch die Rudel gesprengt und die Tiere in die Nachtaktivität gedrängt würden.

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Quelle: Merkur, www.merkur.de, Artikel von Dominik Göttler am 2.8.2017: „So bereitet sich das Ministerium auf das erste Wolfsrudel in Bayern vor“, abgerufen am 2.8.2017


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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