Bundesforstbetrieb Nördliches Sachsen-Anhalt – Wolfsmonitor

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Pferdeherde vereitelt Wolfsattacke

Auf einer rund 800 Hektar großen Fläche eines ehemaligen Militärgeländes in der Oranienburger Heide im Bundesland Sachsen-Anhalt helfen Heckrinder und Konik-Pferde den Heidecharakter und die dort anzutreffenden und durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) geschützten Lebensraumtypen zu erhalten.

Bereits im Juni 2015 wurde dort ein wenige Tage altes Fohlen durch einen Wolf verletzt.

Wölfe dezimieren oder auf deren Bejagung verzichten?

Im Abstand von nur wenigen Stunden erschienen am vergangenen Wochenende zwei Pressemeldungen in der brandenburgischen „Märkischen Allgemeinen“, die an Wölfen interessierte Menschen aufhorchen ließen: Einem Bericht von Saskia Popp entsprechend, ging es auf einer Versammlung des Kreisjagdverbandes Potsdam-Mittelmark sehr lebhaft zu. Man „schlug dort Alarm“. Man fürchtet dort nämlich nach Aussage eines „Wolfsbeauftragten“ eine „Wolfsplage und wolle nun entsprechend handeln“, was schlussendlich bedeute, dass man im November seitens der Jägerschaft bei einer Zusammenkunft im Umweltministerium fordern werde, Wölfe durch Abschüsse „dezimieren“ zu dürfen. Die Beobachtungen der Jäger seien „eindeutig“, der Wolf sei eine „unterschätzte Gefahr“. Den ganzen Artikel können Sie lesen, wenn Sie diesen Link nutzen!

Das gleiche Medium, die „maz-online“, gab am selben Tag eine Meldung über einen illegal erschossenen Wolf