Archives

MU-Info: Zwei Antworten zum Wolf in Niedersachsen – Entschädigungen bei Rissen und „Problemwolf“ in Harburg

Heute, am 15. Juni, veröffentlichte das Niedersächsische Umweltministerium (MU) folgende zwei Pressemitteilungen (im Wortlaut):

a) Antwort auf die mündliche Anfrage: Entschädigungen für Weidetiere durch Wölfe – Täuscht Umweltminister Wenzel die Öffentlichkeit?

Einstand vermasselt?

Erst vor wenigen Tagen wurde Rolf Oehler zum Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im bayerischen Holzkirchen berufen. In einem seiner ersten Interviews machte er nun deutlich, über welches grundsätzliche Amtsverständnis er verfügt. Wer von einem Amtschef grundsätzlich neutrale sowie ausgleichende und damit entsprechend zurückhaltende, also typisch beamtenartige Antworten erwartet, dürfte sich vom nachfolgend verlinktem Merkur-Interview allerdings überrascht zeigen.

Anti-Wolfs-Tiraden in Südergellersen nach drei Übergriffen in nur einer Woche!

Handelt es sich um ein weiteres „Lehrstück“ der Wolfsrückkehr? Sowohl der Betroffene selbst als auch der Vorsitzende eines Schafzuchtverbandes sehen sich nach dem dritten Übergriff auf eine Schafherde innerhalb von nur einer Woche in Südergellersen veranlasst, Anti-Wolfs-Tiraden zu äußern.

Von einem „Lehrstück“ ist auszugehen. Und es ist vordergründig wohl auch der nachvollziehbaren Verzweiflung des Schäfers Gerd Jahnke geschuldet, wenn er sich zu solch unüberlegten Aussagen wie die, dass der Wolf ins Jagdrecht gehöre, hinreißen ließ.