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Die Wolfsmonitor-Retrospektive auf das Wolfsjahr 2017 – Teil 1

Alle Jahre wieder lesen Sie an dieser Stelle zum Jahreswechsel Søren Kierkegaards Bonmot, dass das Leben zwar vorwärts gelebt, aber nur rückwärts verstanden wird. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam – wenn Sie mögen – einen Blick zurück auf die Highlights des kalendarischen Wolfsjahres 2017 werfen.

Acht Verbände fordern nationales Zentrum für Herdenschutz

Acht Verbände, der Bundesverband Berufsschäfer, der Deutsche Tierschutzbund, die Umweltverbände NABU, IFAW, WWF und BUND sowie der Deutsche Grünlandverband und der Ökologische Jagdverband veröffentlichten gestern in Berlin eine gemeinsame Stellungnahme zu Wolf und Weidetierhaltung. Nicht dabei: Der Deutsche Jagdverband und der Deutsche Bauernverband. Die also, die in Punkto Wolf zuletzt häufig den „Rückspiegel“ zur Beurteilung der Situation wählten und die „Regulierung“ sowie die Übernahme des Wolfes ins Jagdrecht forderten. Das Ergebnis sorgt dennoch für Aufsehen. Sogar im Ausland berichtet man bereits darüber, dass die „Deutschen sich bei Weidetieren und Wölfen geeinigt hätten.“ (1) (Die gemeinsame Pressemeldung der Verbände im Wortlaut (2):