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Verfehlter und verlogener Mahnfeuer-Aktionismus

Dass die Wolfsmonitor-Redaktion und viele Wolfsfreunde die merkwürdigen Mahnfeuer des „Aktionsbündnisses aktives Wolfsmanagement“ grotesk und teilweise sogar verlogen finden, dürfte den regelmäßigen Leserinnen und Lesern dieser Webseite nicht verborgen geblieben sein (siehe z.B. hier!).

Landvolkvertreter fordern „geordneten Abschussplan“ für Wölfe

Es müsse mehr Verständnis für die moderne Landwirtschaft geben, zitiert die NWZ-Online den Präsidenten des Niedersächsischen Landkreistages Klaus Wiswe, der gleichzeitig kritisierte, dass viele Bauern nicht die Wertschätzung erführen, die sie seiner Ansicht nach verdienten.

Vielen Landwirten sei Tierschutz ein ernstes Anliegen. Diesen gebe es aber nicht zum Nulltarif.


Beim Wolf ist jedoch offenbar bei einigen Landvolkvertretern die Grenze des angeblich „ernsten Anliegens Tierschutz“ bereits erreicht.

Postfaktisches Zeitalter?

Ich neige offensichtlich hin und wieder dazu, Zeitungsberichten zu wenig Sympathie entgegenzubringen. Nämlich dann, wenn meiner Ansicht nach der Informationsgehalt der Berichte zu gering bis nahezu nichtig ist. Wie in folgendem Artikel, in dem es offenbar auch hätte heißen können: Die Geschäftsführerin des Kreislandvolks Vechta, Silvia Breher, zweifelt die offiziellen Wolfsriss-Zahlen von Umweltminister Stefan Wenzel an, ohne jedoch Beweise für ihre Behauptung, Hobbyschäfer würden Wolfsrisse nicht melden, vorzulegen.