August 2019 – Seite 2 – Wolfsmonitor

Monthly Archives: August 2019

Schäden: Wölfe sind eine kostengünstige Wildtierart

Aus vorliegenden Zahlenreihen die richtigen Schlüsse zu ziehen, fällt nicht nur den „Wirtschaftsweisen“ oder den „Wahlforschungsinstituten“ bei ihren Vorhersageversuchen nicht immer leicht. Häufig liegen nämlich selbst diese Experten mit ihren Prognosen voll daneben. Warum solle es anderen dabei besser ergehen?

Jagdfreie statt wolfsfreie Zone!

Wolfsfreie Zonen fordert so mancher Blauäugige in Deutschland. Das ist jedoch kaum umsetzbar, sind Fachleute überzeugt. Anders ist es jedoch mit der Jagd. Im Nationalpark Schwarzwald wird künftig auf etwa einem Drittel des Areals nicht mehr gejagt. 3.000 Hektar des Nationalpark-Gebietes werden somit zur Ruhezone für den Wildtierbestand.

Klima- und Wolfsgeschwurbel in Bayern

Der Söder (bayerischer Ministerpräsident) überschlägt sich quasi gerade in „grüner Rhetorik“ und will jetzt sogar den Klimaschutz im Grundgesetz verankert wissen. Ausgerechnet der Söder. Das klingt so glaubwürdig, als würde Papst Franziskus den Zölibat abschaffen wollen. Wissen Sie warum ich dem Söder seinen plötzlichen Gesinnungswandel nicht abnehme? Weil beispielsweise „seine“ Landwirtschaftsministerin (in Bayern heißen die Staatsminister) ganz andere Töne anschlägt.

Olaf Lies perfekt in seiner Rolle als „Ankündigungs-Minister“: Außer Spesen nix gewesen!

Das passte ganz zum Stil dieses – wie Anja Piel (Fraktionsvorsitzende der Grünen im niedersächsischen Landtag) ihn nannte –„Ankündigungsministers“: Olaf Lies folgt jetzt doch NICHT dem Ruf des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), um dort führender Energielobbyist zu werden.

13 tote Schafe im Emsland

Im emsländischen Vrees wurden jetzt bei einem Übergriff auf eine Schafherde 13 Schafe getötet. (*1) Heikel daran: Hans Heymanns Schafhaltung wurde in der Vergangenheit – weil er mit seinen hornlosen Moorschnucken das Naturschutzgebiet „Vreeser Dosenmoor“ beweidet – ordentlich mit öffentlichen Mitteln sowie Stiftungs- und Spendengeldern unterstützt. Dennoch schützte er seine Schafe bisher nur mit dem erforderlichen Grundschutz (einem 90 cm Elektrozaun), der aber letztlich nur gewährleistet, dass er nach einer Wolfsattacke aus öffentlichen Mitteln entschädigt werden kann.