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Jäger in Schleswig-Holstein stellen Bedingungen für Abschuss

In Schleswig-Holstein ist es seit letzter Woche – nach einem Beschluss des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUND) – zahlreichen Jägern erlaubt, den Wolf mit der Kennung GW924m zu erschießen, nachdem dieser mehrfach angeblich wolfssichere Zäune überwunden hatte und Schafe tötete.

Liegen Olaf Lies und die Bundesregierung falsch? Scheinbar ja…

Die erteilte Ausnahmegenehmigung und die bisher erteilten Verlängerungen zur letalen Entnahme des Rodewalder Wolfes sind rechtwidrig. Ebenso rechtwidrig sind der Entwurf der Bundesregierung zum „Zweiten Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes“ sowie der Gesetzentwurf der FDP zum Wolfsmanagement, die letzten Donnerstag in einer „Nacht- und Nebelaktion“ im Bundestag erörtert wurden.

Feuer frei aus allen Rohren auf Wolf in Schleswig-Holstein?

Kurz vor den Wahlen in Brandenburg und Sachsen legt Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) seiner Partei noch kurz ein „Ei ins Nest“. Er plant eine Allgemeinverfügung zum Abschuss des bereits im Januar zur „Entnahme“ gewidmeten Wolfes. (*1)

Abschuss streng geschützter Arten: “Politische Diskussion lückenhaft”

Der Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes, mit dem geregelt werden sollte, in welchen Einzelfällen künftig auf streng geschützte Tiere geschossen werden kann, wurde vor der Sommerpause vom Bundestag nicht mehr verabschiedet.