{"id":1349,"date":"2015-09-28T21:08:18","date_gmt":"2015-09-28T19:08:18","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=1349"},"modified":"2018-05-05T14:06:09","modified_gmt":"2018-05-05T12:06:09","slug":"bericht-ueber-die-internationale-wolfskonferenz-des-nabu-in-wolfsburg-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=1349","title":{"rendered":"Bericht \u00fcber die Internationale Wolfskonferenz des NABU in Wolfsburg (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auch das Programm des zweiten Konferenztages klang im Programmheft sehr vielversprechend. Mit den Themenbl\u00f6cken \u201eManagement von Wolfspopulationen\u201c, &#8222;Nutztiere und W\u00f6lfe\u201c sowie \u201eNeue Formen des Zusammenlebens von Mensch und Wolf\u201c standen die tagesaktuellen Herausforderungen im Fokus.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ich werde nachfolgend allerdings genau wie im ersten Teil (<span style=\"color: #3366ff;\"><a style=\"color: #3366ff;\" title=\"Wolfskonferenz, Teil 1\" href=\"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=1315\" target=\"_blank\">hier der Link<\/a><\/span>) nur \u00fcber meine pers\u00f6nlichen Highlights berichten. Alles andere w\u00e4re an dieser Stelle nicht zu leisten. Leider, ja leider konnte ich auch am Rahmenprogramm nicht teilnehmen. Ich kann deshalb nicht \u00fcber den Empfang der Stadt Wolfsburg am Donnerstag oder von den gef\u00fchrten Besichtigungstouren durch Wolfsburg am Freitagabend berichten.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Am meisten bedaure ich jedoch, dass ich am 3. Veranstaltungstag, an dem insgesamt vier Exkursionen angeboten wurden, aus terminlichen Gr\u00fcnden nicht dabei sein konnte. Die Touren sollen informativ und attraktiv gewesen sein, <!--more-->wie ich den sozialen Medien im Anschluss entnahm, nicht zuletzt deshalb, weil einige auf Truppen\u00fcbungspl\u00e4tze f\u00fchrten, die ansonsten nicht f\u00fcr \u201eZivilpersonen\u201c zug\u00e4nglich sind. W\u00f6lfe allerdings wurden w\u00e4hrend der Besuche nicht gesichtet. Wohl aber deren \u201eHinterlassenschaften\u201c.<\/p>\n<hr \/>\n<h5><strong>Die Position des gr\u00f6\u00dften deutschen Jagdverbandes<\/strong><\/h5>\n<p>Der zweite Konferenztag begann mit einer Zusammenfassung des ersten Tages. Markus Bathen, vom Moderator als \u201eMr. Wolf in der Lausitz\u201c begr\u00fc\u00dft, lie\u00df den Vortag noch einmal Revue passieren. Am meisten beeindruckte ihn der Beitrag eines Redners vom Vortag. Der sagte: \u201eDeutschland sei zwar eng besiedelt aber ganz sch\u00f6n weit\u2026\u201c.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1347\" aria-describedby=\"caption-attachment-1347\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i2.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Markus-Bathen.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1347\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Markus-Bathen.gif?resize=300%2C199&#038;ssl=1\" alt=\"Markus Bathen, &quot;Mr. Wolf der Lausitz&quot;\" width=\"300\" height=\"199\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1347\" class=\"wp-caption-text\">Markus Bathen, &#8222;Mr. Wolf der Lausitz&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>Andreas Leppmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen Jagdverbandes stellte im ersten Fachvortrag des Tages die Position seines Verbandes zum Wolf dar. 52% der Bev\u00f6lkerung h\u00e4tten seinen Angaben entsprechend nachweislich Angst vor Hunden. Er untermauerte diese Aussage mit einem Bild eines Kampfhundes an der Pr\u00e4sentationswand. Anschlie\u00dfend fragte er: \u201eWie soll diese Gesellschaft mit dem Wolf umgehen, wenn sie schon mit der domestizierten Form nicht klarkommt?<\/p>\n<figure id=\"attachment_1346\" aria-describedby=\"caption-attachment-1346\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i2.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Andreas-Lettmann.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1346\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Andreas-Lettmann.gif?resize=300%2C199&#038;ssl=1\" alt=\"Andreas Leppmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Deutscher Jagdverband\" width=\"300\" height=\"199\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1346\" class=\"wp-caption-text\">Andreas Leppmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Deutscher Jagdverband<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>Er schien besorgt \u00fcber die generelle Akzeptanz des Wolfs in der Bev\u00f6lkerung zu sein, insbesondere das Verhalten der \u201eauff\u00e4lligen Exemplare\u201c dieser Tierart sei f\u00fcr ihn bedenklich. Schlie\u00dflich sei eine Wolf-Mensch-Begegnung in Deutschland 158-mal wahrscheinlicher als zum Beispiel in Wyoming. Er forderte deshalb Regelungen, die es erm\u00f6glichten, im Zweifel schneller eingreifen zu d\u00fcrfen. Dazu m\u00fcsse der Wolf in den Anhang V der FFH-Richtlinie \u00fcberf\u00fchrt werden, appellierte er. Erstmalig habe der Jagdverband eine solche Forderung f\u00fcr zu Schaden gehende Biber in Bayern und Brandenburg formuliert und nicht f\u00fcr den Wolf, stellte er klar. \u201eDer Abschuss eines Wolfes diene unter Umst\u00e4nden der Erhaltung der ganzen Art\u201c, \u00e4u\u00dferte Leppmann. Nicht nachvollziehbar sei f\u00fcr ihn au\u00dferdem, dass viele Wolfsbef\u00fcrworter die Existenz seltener Arten wie die des \u201eMufflons\u201c zugunsten des Wolfs aufs Spiel setzten. In der G\u00f6hrde gebe es einen genetisch wertvollen Bestand dieser einst in Deutschland eingef\u00fchrten Hochlandschafe, man d\u00fcrfe nun nicht eine Art gegen eine andere Art \u201eausspielen\u201c, indem man sie nun als Tierart \u201ezweiter Klasse\u201c abstufe.<\/p>\n<hr \/>\n<p>F\u00fcr seinen Verband stelle die R\u00fcckkehr des Wolfes einen \u201eGro\u00dfversuch ohne wissenschaftliche Begleitung\u201c dar. Die Wolfsvorkommen m\u00fcssten aus seiner Sicht kontrolliert, das Wolfsmonitoring grenz\u00fcberschreitend vorgenommen werden, der \u201eg\u00fcnstige Erhaltungszustand\u201c d\u00fcrfe au\u00dferdem keine Frage nationaler Grenzen sein. Es m\u00fcsse bereits heute dar\u00fcber diskutiert werden, was nach dem Erreichen dieses g\u00fcnstigen Erhaltungszustandes eigentlich passieren soll. Anschlie\u00dfend stellte er den \u201eForderungskatalog\u201c seines Verbandes vor, er schloss seinen Vortrag mit den S\u00e4tzen: \u201eNehmen wir das Schicksal in die Hand, nutzen wir die Zeit f\u00fcr ein vern\u00fcnftiges und umfassendes Wildtiermanagement.\u201c Es d\u00fcrfe kein Ausspielen der einen Art gegen die andere geben, weil eine Art nicht mehr wert sei als die andere \u2013 au\u00dfer vielleicht bei der Spendenakquise. Mit den Worten \u201eArbeiten wir gemeinsam an L\u00f6sungen, nicht an Konflikten\u201c, beendete er seinen Vortrag.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1345\" aria-describedby=\"caption-attachment-1345\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i2.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Mittwolf.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1345\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Mittwolf.gif?resize=300%2C215&#038;ssl=1\" alt=\"Folie der Pr\u00e4sentation von Andreas Leppmann\" width=\"300\" height=\"215\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1345\" class=\"wp-caption-text\">Folie der Pr\u00e4sentation von Andreas Leppmann<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<h5><strong>Rege Diskussion \u00fcber die \u00c4u\u00dferungen Leppmanns<\/strong><\/h5>\n<p>In der sich anschlie\u00dfenden Diskussion gab es zahlreiche Beitr\u00e4ge aus dem Publikum, insbesondere von J\u00e4gern. Der Moderator Horst Kl\u00e4user, der um ein Handzeichen der anwesenden J\u00e4ger bat, stellte fest, dass rund ein Drittel der 400 Anwesenden einen Jagdschein besitzen. Auf die Frage, ob er eigentlich einen Grund kenne, den Wolf zu bejagen, antwortete Leppmann, er k\u00f6nne diese Frage zu diesem Zeitpunkt nicht beantworten, dar\u00fcber m\u00fcsse aber diskutiert werden. Der Feststellung, es sei doch bewiesen, dass sich durch die Bejagung des Wolfes die Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung nicht erh\u00f6he, entgegnete Leppmann, es m\u00fcssten halt alle Bev\u00f6lkerungsgruppen ehrlich in die Diskussion einbezogen werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1340\" aria-describedby=\"caption-attachment-1340\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Disk.-1.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1340\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Disk.-1.gif?resize=300%2C200&#038;ssl=1\" alt=\"Diskussionrunde des ersten Themenblocks: Dr. Adrian Treves, Carnivore Coexistence Lab, USA;  Dr. Guillaume Chapron, Schweden; Moderator Horst Kl\u00e4user und Andreas Leppmann, Deutscher Jagdverband (von links)\" width=\"300\" height=\"200\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1340\" class=\"wp-caption-text\">Diskussionrunde des ersten Themenblocks: Dr. Adrian Treves, Carnivore Coexistence Lab, USA; Dr. Guillaume Chapron, Schweden; Moderator Horst Kl\u00e4user und Andreas Leppmann, Deutscher Jagdverband (von links)<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>Auf die Frage, ob Mufflons wirklich in der G\u00f6hrde sinnvoll aufgehoben seien, betonte Leppmann, dass f\u00fcr ihn die Arterhaltung und der Genpool im Vordergrund st\u00fcnden, die Lebensraumdiskussion eine ganz andere Frage sei. Der J\u00e4ger und Welt-Kolumnist Eckhard Fuhr fand diese \u00c4u\u00dferung \u201eunseri\u00f6s\u201c sowie tendenziell \u201epopulistisch\u201c, wie er in seinem Wortbeitrag feststellte. Aus seiner Sicht gebe es keine Verpflichtung dazu, Hochgebirgsschafe in der G\u00f6hrde zu erhalten, es sei ganz nat\u00fcrlich, dass der R\u00fcckkehrer Wolf einer angesiedelten Art, die in ihrem Lebensraum keinen optimalen R\u00fcckzugsraum finde, kaum eine Chance lasse. Er sehe dementsprechend keine besondere Verpflichtung zur Erhaltung des Muffelwildes.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ilka Reinhardt, Referentin des Vortages, \u00e4u\u00dferte auf Nachfrage des Moderators, sie habe manchmal das Gef\u00fchl, dass der Jagdverband gerne wissenschaftliche Ergebnisse ignoriere, wenn sie ihm nicht gelegen k\u00e4men. Ein Ranger aus der Lausitz fragte, wie J\u00e4ger in ihrer Ausbildung auf den Wolf vorbereitet werden. Leppmann entgegnete, in der Jungj\u00e4gerausbildung werde der Wolf teilweise schon heute ber\u00fccksichtigt. Das solle k\u00fcnftig verst\u00e4rkt werden. Eine Amtstier\u00e4rztin und Wolfsbeauftragte unterstellte dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Jagdverbandes, durch seine Vortragsweise w\u00fcrde er \u00c4ngste sch\u00fcren, allein der Vergleich von gef\u00e4hrlichen Hunden mit W\u00f6lfen \u201ehinke\u201c deutlich. Horst Feldk\u00f6tter, J\u00e4ger und Organisator der GzSdW-\u201eArbeitsgemeinschaft Ostwestf\u00e4lischer Wolf\u201c (<span style=\"color: #3366ff;\"><a style=\"color: #3366ff;\" title=\"AG Feldk\u00f6tter\" href=\"http:\/\/www.gzsdw.de\/treffen_der_arbeitsgemeinschaft_ostwestfaelischer_wolf-t-188\" target=\"_blank\">hier ein Link<\/a><\/span>) bem\u00e4ngelte in seinem Wortbeitrag die Informationspolitik des Jagdverbandes. Er w\u00fcnsche sich, die \u201eJagdpresse\u201c w\u00fcrde endlich aufh\u00f6ren, \u00fcbertrieben rei\u00dferisch vom Wolf zu berichten. Leppmann erwiderte darauf, dass der Jagdverband keinen Einfluss auf die Inhalte der Jagdzeitschriften habe, da man nicht an ihnen beteiligt sei. Der Deutsche Jagdverband w\u00fcrde \u00fcberwiegend mit dem Kommunikationsinstrument der Mitteilungsbl\u00e4tter agieren.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Dr. Manfredo von der Colorado State University in den USA, ebenfalls Redner am Vortag, fragte Andreas Leppmann, wie viele J\u00e4ger seines Verbandes eigentlich an einer Jagd auf den Wolf interessiert w\u00e4ren. Das k\u00f6nne er nicht beantworten, so Leppmann, allerdings sei der Deutsche Jagdverband gerade dabei, eine Mitgliederbefragung auszuarbeiten und man denke dar\u00fcber nach, diese Frage in den Fragenkatalog aufzunehmen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Leppmann betonte schlie\u00dflich: \u201eUnsere Idee ist, die Bejagung als ein Baustein im Wolfsmanagement zu integrieren.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>(Anmerkung des Verfassers: Nicht nur der Moderator sondern scheinbar auch viele Teilnehmer mussten den Eindruck gewinnen, dass gerade die anwesenden J\u00e4ger die Ausf\u00fchrungen des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers des gr\u00f6\u00dften deutschen Jagdverbandes kritisch in Frage stellen. Geschlossenheit in den Reihen der J\u00e4gerschaft war nicht sp\u00fcrbar und so wurden in den sich anschlie\u00dfenden Pausengespr\u00e4chen Zweifel laut , ob die von Leppmann vorgetragene Position wirklich die Meinung der Basis widerspiegelt.)<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Es gab noch weitere interessante Vortr\u00e4ge im ersten Themenblock. Dr. Guillaume Chapron von der \u201eGrims\u00f6 Wildlife Research Station\u201c in Schweden stellte das Ergebnis seiner Erhebungen \u00fcber die Anzahl der W\u00f6lfe eines \u201eg\u00fcnstigen Erhaltungszustandes\u201c in Deutschland vor. Seines Erachtens sei dieser unter den heutigen Gegebenheiten und bei Ber\u00fccksichtigung der vorliegenden Studien bei einer Zahl von 1600 W\u00f6lfen, respektive 200 Wolfsrudeln anzusetzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1344\" aria-describedby=\"caption-attachment-1344\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/1600-W\u00f6lfe.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1344\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/1600-W\u00f6lfe.gif?resize=300%2C230&#038;ssl=1\" alt=\"Folie der Pr\u00e4sentation von Dr. Guillaume Chapron, Grims\u00f6 Wildlife Research Station\" width=\"300\" height=\"230\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1344\" class=\"wp-caption-text\">Folie der Pr\u00e4sentation von Dr. Guillaume Chapron, Grims\u00f6 Wildlife Research Station<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<h5><strong>Keine &#8222;Liebesehe&#8220; der s\u00e4chsischen Sch\u00e4fer mit dem Wolf<\/strong><\/h5>\n<p>Im zweiten Themenblock des Tages gab Prof. Dr. Josip Kusak von der Zagreb Universit\u00e4t einen \u00dcberblick \u00fcber das Wolfsmanagement in Osteuropa und Simone Angelucci vom LIFE-Projekt \u201eWolfnet\u201c im Majella Nationalpark stellte die Situation zwischen W\u00f6lfen und Nutztieren in Italien vor.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1342\" aria-describedby=\"caption-attachment-1342\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Croatia.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1342\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Croatia.gif?resize=300%2C231&#038;ssl=1\" alt=\"Ergebnisfolie von Prof. Dr. Josip Kusak, Zagreb Universit\u00e4t, Kroatien\" width=\"300\" height=\"231\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1342\" class=\"wp-caption-text\">Ergebnisfolie von Prof. Dr. Josip Kusak, Zagreb Universit\u00e4t, Kroatien<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1341\" aria-describedby=\"caption-attachment-1341\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Croatia-2.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1341\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Croatia-2.gif?resize=300%2C199&#038;ssl=1\" alt=\"Pr\u00e4sentationsfolie von Prof. Dr. Josip Kusak, Zagreb Universit\u00e4t, Kroatien\" width=\"300\" height=\"199\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1341\" class=\"wp-caption-text\">Pr\u00e4sentationsfolie von Prof. Dr. Josip Kusak, Zagreb Universit\u00e4t, Kroatien<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>Mein pers\u00f6nlicher H\u00f6hepunkt dieses Themenblocks war jedoch der Vortrag von Dr. Regina Walther vom \u201eS\u00e4chsischen Schaf- und Ziegenzuchtverband\u201c. Sie brachte verschiedene Aspekte deutlich auf den Punkt. So liefen W\u00f6lfe die halbe Nacht die Z\u00e4une ab, um zu sehen, ob sie nicht doch eine Schwachstelle im Zaun f\u00e4nden, was durchaus besondere Anstrengungen der Sch\u00e4fer erfordere. Letztlich seien die dadurch manchmal verursachten Paniken unter den Schafen und deren Folgen, z.B. Fehlgeburten, auf Dauer kaum zumutbar. Neuerdings m\u00fcsse man sich auch fragen, ob springende W\u00f6lfe so genannte \u201eauff\u00e4llige W\u00f6lfe\u201c seien. Sie hoffe zudem auf das in Aussicht gestellte Bundeskompetenzzentrum Wolf, damit Sachfragen, wie die unterschiedlichen Vorgaben beim wolfsicheren Zaunbau, bundesweit vereinheitlicht werden k\u00f6nnten. Bei einem durchschnittlichen Einkommen von 25.000\u20ac bei 600 Schafen, so ihr Argument, seien Einnahmeverluste durch Wolfs\u00fcbergriffe f\u00fcr die Sch\u00e4fer nur schwer zu ertragen. Sie stellte abschlie\u00dfend fest, dass Sch\u00e4fer und W\u00f6lfe in Sachsen zwar keine Liebesehe eingingen, das Zusammenleben unter bestimmten Bedingungen jedoch m\u00f6glich sei. Der Dialog in der Sache m\u00fcsse jedoch &#8211; insbesondere auch unter Ber\u00fccksichtigung der Belange der Nutztierhalter &#8211; zielgerichtet weitergef\u00fchrt werden. Insbesondere sollten dabei L\u00f6sungen f\u00fcr Schafhalter in den Alpen und an den Deichen gefunden werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1339\" aria-describedby=\"caption-attachment-1339\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Dis.2.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1339\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Dis.2.gif?resize=300%2C199&#038;ssl=1\" alt=\"Diskussionsrunde Themenblock 2: Dr. Regina Walther; Moderator Horst Kl\u00e4user; Prof. Dr. Josip Kusak, Kroatien und Simone Angelucci, Italien (von links)\" width=\"300\" height=\"199\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1339\" class=\"wp-caption-text\">Diskussionsrunde Themenblock 2: Dr. Regina Walther; Moderator Horst Kl\u00e4user; Prof. Dr. Josip Kusak, Kroatien und Simone Angelucci, Italien (von links)<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>In der sich anschlie\u00dfenden Diskussion stellte Prof. Dr. Kusak ihr folgende Frage: Er habe auf keinem der von Dr. Walther gezeigten Fotos einen Sch\u00e4fer entdeckt. In Kroatien komme auf 100 Schafe jeweils ein Sch\u00e4fer. Bei 600 Schafen habe man also 6 Sch\u00e4fer und wenig Probleme mit W\u00f6lfen. Wo seien eigentlich die Sch\u00e4fer in Deutschland? Ein h\u00f6herer Kostenaufwand f\u00fcr weiteres Personal sei in Deutschland bei den bereits geringen Einnahmen der Sch\u00e4fer nicht darstellbar, entgegnete Walther darauf.<\/p>\n<hr \/>\n<h5><strong>K\u00fcnftige Chancen und Herausforderungen<\/strong><\/h5>\n<p>Nach zwei weiteren Vortr\u00e4gen wagte der NABU-Leiter des Fachbereiches Naturschutz und Umweltpolitik, Dr. Eick von Ruschkowski, am Ende des zweiten Konferenztages einen Ausblick. Er nahm dabei auch Bezug auf eine aktuelle Forsa-Umfrage, die der NABU in Auftrag gegeben hatte und deren Ergebnisse nun auf der Konferenz vorgestellt wurden <em>(Wolfsmonitor wird in einem gesonderten Beitrag n\u00e4her darauf eingehen)<\/em>.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1335\" aria-describedby=\"caption-attachment-1335\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Ruschk..gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1335\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Ruschk.-300x201.gif?resize=300%2C201&#038;ssl=1\" alt=\"Dr. Eick von Ruschkowski, Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung in der NABU-Bundesgesch\u00e4ftsstelle, fasste die k\u00fcnftigen Chancen und Herausforderungen abschlie\u00dfend zusammen\" width=\"300\" height=\"201\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1335\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Eick von Ruschkowski, Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung in der NABU-Bundesgesch\u00e4ftsstelle, fasste die k\u00fcnftigen Chancen und Herausforderungen abschlie\u00dfend zusammen<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>Nach Ansicht Ruschkowskis m\u00fcsse die Debatte um den Wolf weiter versachlicht und die unterschiedlichen Positionen gegenseitig anerkannt werden. Besondere Aspekte der Soziologie und der Psychologie w\u00fcrden die Diskussion zurzeit ma\u00dfgeblich bereichern. Wichtig sei, alsbald feste Strukturen mit festen Abl\u00e4ufen im Wolfsmanagement zu etablieren.<br \/>\nEr w\u00fcnsche sich, dass die weitere Diskussion auf der Basis der gesellschaftlichen Mehrheiten gef\u00fchrt werde, ohne Minderheitenmeinungen auszugrenzen. Allerdings d\u00fcrfe dabei weder der l\u00e4ndliche Raum noch der Wolf selbst als Stellvertreter f\u00fcr politische Zielesetzungen instrumentalisiert werden. Die Konferenz habe gezeigt, dass es auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse m\u00f6glich sei, \u00c4ngste in der Bev\u00f6lkerung abzubauen. Auch das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung sollte deshalb k\u00fcnftiger st\u00e4rker in die Diskussion einbezogen werden. Unabdingbar sei seines Erachtens die Einrichtung einer interdisziplin\u00e4ren Expertengruppe zur Kl\u00e4rung fachlicher und organisatorischer Fragestellungen im Wolfsmanagement, die &#8211; vielleicht als Dialogplattform- unter einer unabh\u00e4ngigen Moderation einen gesellschaftlichen Vertrag zwischen den Anspruchsgruppen aushandelt. Dar\u00fcber hinaus sollte dieses Expertengremium Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr die wissenschaftliche Begleitung der Wolfsintegration nicht nur in \u00f6kologischer, sondern auch der gesellschaftlicher Hinsicht entwickeln.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Klingt gut! Sehr gut sogar! Mein Wunsch w\u00e4re dar\u00fcber hinaus, dass hervorragende Veranstaltungen wie diese in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden in Deutschland angeboten werden. J\u00e4hrlich vielleicht. Denn \u00fcber alle fachlichen Fragen hinweg bieten sie wie kaum eine andere Plattform die Gelegenheit, die Aktiven im heutigen Wolfsdiskurs kennen zu lernen und das Vertrauen zwischen ihnen zu festigen. Vielleicht sogar Synergien zu heben?<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Die beste Antwort auf die markante Frage Stefan Leiners (EU-Kommission) vom ersten Tag (er wollte gerne wissen, ob W\u00f6lfe durch Bejagung wirklich scheuer werden. Bisher habe ihm niemand diese Frage schl\u00fcssig beantworten k\u00f6nnen) erhielt ich in einem Pausengespr\u00e4ch vom Wolfsexperten Ulrich Wotschikowsky. Der sagte (sinngem\u00e4\u00df): &#8222;Ja, sie werden durch die Bejagung scheuer, der Umkehrschluss sei allerdings falsch. Man muss W\u00f6lfe nicht bejagen, damit sie scheu werden.&#8220;!<\/p>\n<hr \/>\n<h5><strong>Weitere Impressionen von der Veranstaltung:<\/strong><\/h5>\n<figure id=\"attachment_1343\" aria-describedby=\"caption-attachment-1343\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Imp-1.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1343\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Imp-1.gif?resize=300%2C185&#038;ssl=1\" alt=\"Stefanie Gendera (www.greeneducation4all.com) fasste die Konferenz zeichnerisch zusammen\" width=\"300\" height=\"185\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1343\" class=\"wp-caption-text\">Stefanie Gendera (www.greeneducation4all.com) fasste die Konferenz zeichnerisch zusammen<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1355\" aria-describedby=\"caption-attachment-1355\" style=\"width: 201px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Pferd-und-Wolf.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1355\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Pferd-und-Wolf.gif?resize=201%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"Neu erschienen und auf der Wolfskonferenz erstmalig vorgestellt: Die Brosch\u00fcre &quot;Pferd und Wolf&quot;\" width=\"201\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Pferd-und-Wolf.gif?resize=201%2C300&amp;ssl=1 201w, https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Pferd-und-Wolf.gif?resize=300%2C447&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 201px) 100vw, 201px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1355\" class=\"wp-caption-text\">Neu erschienen und auf der Wolfskonferenz erstmalig vorgestellt: Die Brosch\u00fcre &#8222;Pferd und Wolf&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1338\" aria-describedby=\"caption-attachment-1338\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Ausstellung-1.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1338\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Ausstellung-1.gif?resize=300%2C199&#038;ssl=1\" alt=\"Die begleitende Ausstellung\" width=\"300\" height=\"199\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1338\" class=\"wp-caption-text\">Die begleitende Ausstellung<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1337\" aria-describedby=\"caption-attachment-1337\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i2.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Ausstellung-2.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1337\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Ausstellung-2.gif?resize=300%2C199&#038;ssl=1\" alt=\"Zahlreiches Info-Material war am Rande der Konferenz erh\u00e4ltlich\" width=\"300\" height=\"199\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1337\" class=\"wp-caption-text\">Zahlreiches Info-Material war am Rande der Konferenz erh\u00e4ltlich<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1336\" aria-describedby=\"caption-attachment-1336\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Catering.gif?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1336\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Catering.gif?resize=300%2C200&#038;ssl=1\" alt=\"Auch die Tagungsverpflegung war vorbildlich\" width=\"300\" height=\"200\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1336\" class=\"wp-caption-text\">Auch die Tagungsverpflegung war vorbildlich<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<p>Herzlichst<br \/>\nIhr<br \/>\nJ\u00fcrgen Vogler<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/b59b5e6e69994569a77b334837a9d98b\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Wolfskonferenz, Teil 1\" href=\"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=1315\" target=\"_blank\">Hier gelangen Sie zu Teil 1 des Berichts \u00fcber die Internationale Wolfskonferenz des NABU im September 2015<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-center shariff-widget-align-center\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D1349\" data-timestamp=\"1525529169\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D1349\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#32bbf5\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D1349&text=Bericht%20%C3%BCber%20die%20Internationale%20Wolfskonferenz%20des%20NABU%20in%20Wolfsburg%20%28Teil%202%29\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#55acee; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span 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shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"mailto:?body=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D1349&subject=Bericht%20%C3%BCber%20die%20Internationale%20Wolfskonferenz%20des%20NABU%20in%20Wolfsburg%20%28Teil%202%29\" title=\"Per E-Mail versenden\" aria-label=\"Per E-Mail versenden\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#fff\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M32 12.7v14.2q0 1.2-0.8 2t-2 0.9h-26.3q-1.2 0-2-0.9t-0.8-2v-14.2q0.8 0.9 1.8 1.6 6.5 4.4 8.9 6.1 1 0.8 1.6 1.2t1.7 0.9 2 0.4h0.1q0.9 0 2-0.4t1.7-0.9 1.6-1.2q3-2.2 8.9-6.1 1-0.7 1.8-1.6zM32 7.4q0 1.4-0.9 2.7t-2.2 2.2q-6.7 4.7-8.4 5.8-0.2 0.1-0.7 0.5t-1 0.7-0.9 0.6-1.1 0.5-0.9 0.2h-0.1q-0.4 0-0.9-0.2t-1.1-0.5-0.9-0.6-1-0.7-0.7-0.5q-1.6-1.1-4.7-3.2t-3.6-2.6q-1.1-0.7-2.1-2t-1-2.5q0-1.4 0.7-2.3t2.1-0.9h26.3q1.2 0 2 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das Programm des zweiten Konferenztages klang im Programmheft sehr vielversprechend. Mit den Themenbl\u00f6cken \u201eManagement von Wolfspopulationen\u201c, &#8222;Nutztiere und W\u00f6lfe\u201c sowie \u201eNeue Formen des Zusammenlebens von Mensch und Wolf\u201c standen die tagesaktuellen Herausforderungen im Fokus.\u00a0 Ich werde nachfolgend allerdings genau wie im ersten Teil (hier der Link) nur \u00fcber meine pers\u00f6nlichen Highlights berichten. Alles andere [&hellip;]<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-center shariff-widget-align-center\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D1349\" data-timestamp=\"1525529169\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D1349\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#32bbf5\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D1349&text=Bericht%20%C3%BCber%20die%20Internationale%20Wolfskonferenz%20des%20NABU%20in%20Wolfsburg%20%28Teil%202%29\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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