{"id":5112,"date":"2016-09-23T10:44:52","date_gmt":"2016-09-23T08:44:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=5112"},"modified":"2018-05-05T14:23:56","modified_gmt":"2018-05-05T12:23:56","slug":"die-nachbarschaft-von-pferd-und-wolf-evolutionaer-ein-alter-hut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=5112","title":{"rendered":"Die Nachbarschaft von Pferd und Wolf \u2013 evolution\u00e4r ein alter Hut!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pferd und Wolf \u2013 zwei Welten treffen aufeinander&#8230; So m\u00f6chte zumindest mancher meinen. Doch urspr\u00fcnglich teilten und teilen sich Pferd und Wolf eine Welt, einen gemeinsamen Lebensraum in freier Natur. Die enorme Anpassungsf\u00e4higkeit beider Tierarten erm\u00f6glichte es ihnen, die unterschiedlichsten Regionen der Erde zu besiedeln und nebeneinander zu bestehen.<\/strong><\/p>\n<p>Noch heute finden sich Gebiete wie in Rum\u00e4nien oder Portugal, in denen Wildpferde und frei lebende W\u00f6lfe gemeinsam vorkommen. Gerade diese enorme Anpassungsf\u00e4higkeit lie\u00df ihre domestizierten Nachkommen, unsere Hauspferde und -hunde, zu nicht wegzudenkenden Begleitern des Menschen durch alle Epochen der Weltgeschichte werden.<!--more--><\/p>\n<p>Rund 1,1 Million Pferde und Ponys leben lt. Angaben der FN (Deutsche Reiterliche Vereinigung) in Deutschland. Nach der Ausrottung des Wolfes in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts fasste circa 150 Jahre sp\u00e4ter das erste Wolfspaar im Jahr 1998 in Sachsen wieder Fu\u00df. Seither entwickelt sich die Wolfspopulation mit aufsteigender Tendenz. Mehr als 40 Wolfsrudel werden inzwischen deutschlandweit gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die Geschichte von Pferd und Wolf geht demnach weiter \u2013 jedoch unter anderen Parametern: dicht besiedelte Kulturlandschaften statt gro\u00dffl\u00e4chige Wald- und Graslandschaften und somit begrenzter Lebensraum f\u00fcr Wildtiere.<\/p>\n<p>Wie muss man sich das Nebeneinander von Beutegreifer und Fluchttier vorstellen? Greifen die nat\u00fcrlichen Verhaltensweisen auch unter diesen ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen?<\/p>\n<p>Fangen wir bei den Pferden an: In ihrer Evolution spielte die Anpassung an Beutegreifer eine wesentliche Rolle. Die k\u00f6rperliche Leistungsf\u00e4higkeit, die Sinnesleistungen und das arttypische Verhalten unserer heutigen Hauspferde sind das Ergebnis einer etwa 60 Millionen Jahre andauernden stammesgeschichtlichen Entwicklung. Die entsprechenden k\u00f6rperlichen Voraussetzungen und Anpassungsmechanismen sind auch bei unseren domestizierten Pferden unver\u00e4ndert vorhanden.<\/p>\n<p>Besonders die optischen und akustischen Sinnesleistungen des Pferdes sind darauf ausgerichtet, Beutegreifer zu entdecken und zu vermeiden. Die wichtigste Rolle spielen dabei optische Reize.<\/p>\n<p>Der Geruch spielt f\u00fcr Pferde in der gemeinsamen Kommunikation und der Futtersuche eine gro\u00dfe Rolle, f\u00fcr die Feindvermeidung ist er weniger wichtig. So zeigen Pferde gegen\u00fcber Wolfsgeruch nur geringe Verhaltensreaktionen. Es wurde in einem Versuch festgestellt, dass Wolfsurin und -fell zwar intensiv von den Pferden erkundet werden, diese Witterung jedoch zu keinen Stressreaktionen f\u00fchrte. Wurde der Geruch von Wolfsurin allerdings gleichzeitig mit einem pl\u00f6tzlichen akustischen Reiz pr\u00e4sentiert, so zeigten die Pferde eine st\u00e4rkere Fluchtreaktion. Das demonstriert, dass Pferde zwar keine angeborene Aversion gegen\u00fcber Wolfsgeruch haben, dass der Geruch aber ihre Aufmerksamkeit erh\u00f6ht, wodurch sie im Falle eines Angriffs sofort bereit zur Flucht sind. Bei der Vermeidung von Angreifern halten sich offensichtlich Flucht- und Erkundungsverhalten die Waage. Dieses Verhalten ist biologisch sinnvoll, da wiederholte unn\u00f6tige Flucht zur Verschwendung k\u00f6rperlicher Reserven f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>In den nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4umen, die sich Pferd und Wolf seit jeher teilen, ist vor allem der Hengst einer Pferdefamilie f\u00fcr die Verteidigung der Herde zust\u00e4ndig. Pferde sind sehr wehrhafte Tiere, die nicht nur defensive Aggression (zum Beispiel Ausschlagen mit den Hinterbeinen), sondern bevorzugt auch offensives Aggressionsverhalten (gezieltes Verfolgen des Angreifers mit Bei\u00dfintention) zeigen. Neben dem Hengst sind aber auch die \u00fcbrigen Pferde an der Verteidigung der Herde beteiligt. So halten sich die Fohlen bei der Flucht in der Mitte der Herde. Ist eine Flucht nicht m\u00f6glich, bilden die erwachsenen Pferde einen Kreis (K\u00f6pfe nach au\u00dfen) und treten mit den Vorderbeinen nach dem Angreifer. Die Fohlen halten sich im Inneren des Kreises auf.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich h\u00e4ngen Verteidigungs- und Fluchtverhalten der Herde oder eines einzelnen Pferdes stark von Charakter und Erfahrungen der Tiere ab. Im Falle der naturnah gehaltenen Konikherde in der Oranienbaumer Heide kam es 2015 und 2016 zu den in Deutschland einzigen best\u00e4tigten Wolfs\u00fcbergriffen auf Pferde, genauer gesagt, auf junge Fohlen. Im Jahr 2015 wurde ein Fohlen angegriffen, welches von der Herde erfolgreich verteidigt werden konnte. Im darauffolgenden Jahr starben drei Fohlen durch den Angriff eines Wolfspaares, zwei wurden verletzt, zwei weitere Fohlen blieben verschollen. Hier zeigt sich zum einen, dass bei Pferden in erster Linie junge Fohlen gef\u00e4hrdet sind, und zum anderen wie unterschiedlich effektiv Stuten ihre Fohlen verteidigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Folgendes Experiment, ein simulierter Wolfsangriff auf eine Przewalskiherde, des Berliner Leibniz-Instituts f\u00fcr Zoo- und Wildtierforschung (IZW), gibt interessante Aufschl\u00fcsse \u00fcber angeborenes und erlerntes Verhalten von Pferden.<\/p>\n<p>Seit Ende der 1960er Jahre waren die wilden, asiatischen Przewalskipferde ausgerottet und kamen nur noch in Zoos und Reservaten vor. Nach jahrzehntelanger, weltweiter Erhaltungszucht begannen in den 1990er Jahren erste Auswilderungsprogramme.<\/p>\n<p>Um die Przewalskipferde auf ein Leben in Freiheit vorzubereiten, wurden unter anderem in einem Semireservat im brandenburgischen Liebenthal vom IZW verschiedene Experimente durchgef\u00fchrt. So zum Beispiel zum Verhalten der Pferde bei der Bedrohung durch Beutegreifer. Denn der Wolf kommt in den Auswilderungsgebieten in Asien recht h\u00e4ufig vor \u2013 f\u00fcr diesen Fall ist bei den Pferden ein gutes Zusammenspiel angeborener und erlernter Verhaltensweisen \u00fcberlebenswichtig.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Experiment simulierte ein gut ausgebildeter Border Collie einen Wolf. Die zw\u00f6lf Przewalskistuten bemerkten den sich \u201eanschleichenden\u201c Border Collie bei dem ersten Versuch erst in circa zehn Metern Entfernung und fl\u00fcchteten dann unkoordiniert in alle Richtungen. Nach der ersten Flucht \u00fcbernahm die \u00e4lteste und erfahrenste Stute aber sofort die Leit- und Schutzfunktion: Sie sammelte die Herde und sorgte bei wiederholten \u201eAngriffen\u201c mehr und mehr f\u00fcr eine gemeinsame Fluchtreaktion: sie agierten bald als eine Herde. Die Stuten schienen diese ungewohnte Situation regelrecht zu trainieren. Nach einiger Zeit wurde der Hund erneut in das Semireservat Richtung Herde geschickt. Die Przewalskipferde bemerkten ihn fr\u00fchzeitig und behielten ihn aufmerksam im Auge. Als er n\u00e4her kam, schloss sich die Herde eng zusammen und ging zum Angriff \u00fcber. Der Hund hat fluchtartig und unverletzt das Gehege verlassen.<\/p>\n<p>Die origin\u00e4ren Instinkte der Przewalskipferde funktionieren noch \u2013 nachdem sie erst einmal wieder \u201egeweckt\u201c wurden. Auch wenn unsere Hauspferde in ihrem Grundverhalten nicht so aggressiv sind wie die asiatischen Wildpferde, so schlummert das genetische Erbe der Feindvermeidung und -abwehr ihrer wilden Vorfahren (dem Tarpan) noch in ihnen.<\/p>\n<p>So viel zum nat\u00fcrlichen Verhalten von Pferden auf W\u00f6lfe. Doch wie sieht es andersherum aus? Wie verhalten sich die gro\u00dfen Beutegreifer gegen\u00fcber unseren Pferden und Ponys? Wie wahrscheinlich ist der \u00dcbergriff eines Wolfes auf ein Pferd?<\/p>\n<p>Als Opportunist jagt der Wolf die Beutetiere, welche er mit m\u00f6glichst geringem Energieaufwand erlegen kann. Als Risikovermeider versucht er zudem, wehrhaften Tieren aus dem Weg zu gehen. Eine ernsthafte Verletzung, beispielsweise durch den Tritt eines Pferdes, kann f\u00fcr den einzelnen Wolf, und im Falle eines bestehenden Familienverbandes auch f\u00fcr die Welpen, den Hungertod bedeuten. Diese Gefahr sucht der Wolf \u00fcberlebensstrategisch zu vermeiden. Aus diesem Grund sind Pferde schlichtweg eine \u201eunattraktive\u201c Beute. Zudem bieten die deutschen W\u00e4lder eine hohe Dichte an Schalenwild, welches eine nat\u00fcrliche und einfacher zu erbeutende Nahrungsressource f\u00fcr den gro\u00dfen Beutegreifer darstellt als wehrhafte, gegebenenfalls noch durch Stromz\u00e4une gesch\u00fctzte Pferde.<\/p>\n<p>Doch was passiert, wenn die Wolfspopulation zunimmt und der Beutedruck dadurch steigt? Sind Pferde dann st\u00e4rker gef\u00e4hrdet? Beobachtungen aus der Wildtierbiologie belegen, dass sich die Situation eher umgekehrt verh\u00e4lt: Die Anzahl der Beutetiere bestimmt die Anzahl der Beutegreifer. W\u00f6lfe dezimieren nicht ihre eigene Lebensgrundlage, sondern halten den Wildtierbestand durch vornehmliches Bejagen von jungen, alten, kranken und schwachen Tieren im \u00f6kologisch gesunden Gleichgewicht. Dass auch gesunde Tiere von dem gro\u00dfen Beutegreifer erlegt werden, ist jedoch nicht ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Ist die Nahrungsbasis f\u00fcr den w\u00f6lfischen Familienverband nicht mehr ausreichend, vergr\u00f6\u00dfern die W\u00f6lfe das Territorium. Zudem ist es wahrscheinlich, dass Welpen nicht gen\u00fcgend versorgt werden k\u00f6nnen, wodurch sich die \u00dcberlebenschancen des Nachwuchses verringern. Ohnehin ist die Sterblichkeit bei W\u00f6lfen in den ersten zwei Jahren recht hoch \u2013 Stra\u00dfen- und Schienenverkehr stellen unter anderem oft ein t\u00f6dliches Hindernis dar. Auch durch das Abwandern der Jungw\u00f6lfe bleibt die Rudelgr\u00f6\u00dfe in einem Territorium konstant. So reguliert sich die Wolfsdichte auf nat\u00fcrliche Weise. Die h\u00e4ufig ge\u00e4u\u00dferte Bef\u00fcrchtung, dass die Anzahl der W\u00f6lfe in einem Territorium mit jedem Wurf Welpen unbegrenzt zunimmt, ist somit nicht begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Aber trotz des hohen nat\u00fcrlichen Beuteangebots in unseren W\u00e4ldern werden die W\u00f6lfe leichte Beute nicht verschm\u00e4hen. Ungesch\u00fctzte Schafe, Ziegen und junge Fohlen ohne Herdenschutz sind ein im wahrsten Sinne des Wortes \u201egefundenes Fressen\u201c. Hier besteht ein erh\u00f6hter Bedarf an Schutzma\u00dfnahmen wie Stromz\u00e4unen, Herdenschutzhunden oder gegebenenfalls n\u00e4chtliches Aufstallen. \u00c4ltere Fohlen sind bei extensiver Haltung in einem nat\u00fcrlichen Herdenverband durch die wehrhaften erwachsenen Pferde gut gesch\u00fctzt. Und das Risiko eines Wolfsangriffs auf erwachsene Pferde ist, wie beschrieben, sehr gering.<\/p>\n<p>\u00dcbertriebene \u00c4ngste um die Sicherheit unserer Pferde aufgrund der Anwesenheit von W\u00f6lfen erscheinen vor dem Hintergrund des nat\u00fcrlichen Verhaltens beider Spezies, der evolution\u00e4ren Anpassung \u00a0sowie der aktuellen Situation in Deutschland wenig angebracht. Denn evolution\u00e4r ist die Nachbarschaft von Pferd und Wolf ein alter, aber funktionierender Hut.<\/p>\n<p>Wiebke Wendorff<\/p>\n<p><em>Wolfsmonitor-Kolumnistin Wiebke Wendorff ist freiberufliche PR-Beraterin und studierte Sprach- und Medienwissenschaftlerin (M.A.). Die Arbeit mit dem geschriebenen Wort geh\u00f6rt zu ihren Leidenschaften. Informationen vermitteln, Wissenswertes begreifbar machen und erfolgreich kommunizieren \u2013 diese Intentionen hat sie sich auf ihre Centauri-Kommunikation-Flagge geschrieben <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Centauri-Link\" href=\"http:\/\/www.centauri-kommunikation.de\/\" target=\"_blank\">(hier der Link zur Centauri-Webseite!)<\/a><\/span>. Ihre Jahrzehnte w\u00e4hrende Liebe f\u00fcr das wunderbare Gesch\u00f6pf Pferd und ihr vitales Interesse an dem faszinierenden Wildtier Wolf riefen in ihr einen Wunsch hervor: Zwischen den scheinbar unvereinbaren Welten dieser beiden Tierarten und ihren menschlichen Anh\u00e4ngern zu vermitteln. Im evipo-Verlag erschien im Sommer 2015 ihre ethisch motivierte Brosch\u00fcre \u201ePferd und Wolf \u2013 Alte Bekannte oder neue Gefahr? (Weitere Informationen zu dieser Brosch\u00fcre erhalten Sie nach einem \u201eKlick\u201c auf das nachfolgende Brosch\u00fcrenfoto!)<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_1266\" aria-describedby=\"caption-attachment-1266\" style=\"width: 595px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.evipo-verlag.eu\/b%C3%BCcher\/sonderausgaben\/pferd-und-wolf\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1266 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Cover-Infobrosch\u00fcre_Pferd-und-Wolf-2.jpg?resize=595%2C420&#038;ssl=1\" alt=\"Die Brosch\u00fcre &quot;Pferd und Wolf&quot; von Wiebke Wendorff, erh\u00e4ltlich f\u00fcr 3,00 \u20ac im evipo-Verlag. \" width=\"595\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Cover-Infobrosch\u00fcre_Pferd-und-Wolf-2.jpg?w=595&amp;ssl=1 595w, https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Cover-Infobrosch\u00fcre_Pferd-und-Wolf-2.jpg?resize=300%2C212&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 595px) 100vw, 595px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1266\" class=\"wp-caption-text\">Die Brosch\u00fcre &#8222;Pferd und Wolf&#8220; von Wiebke Wendorff, erh\u00e4ltlich f\u00fcr 3,00 \u20ac im evipo-Verlag.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-center shariff-widget-align-center\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D5112\" data-timestamp=\"1525530236\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D5112\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#32bbf5\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D5112&text=Die%20Nachbarschaft%20von%20Pferd%20und%20Wolf%20%E2%80%93%20evolution%C3%A4r%20ein%20alter%20Hut%21\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Doch urspr\u00fcnglich teilten und teilen sich Pferd und Wolf eine Welt, einen gemeinsamen Lebensraum in freier Natur. Die enorme Anpassungsf\u00e4higkeit beider Tierarten erm\u00f6glichte es ihnen, die unterschiedlichsten Regionen der Erde zu besiedeln und nebeneinander zu bestehen. 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