{"id":6191,"date":"2016-11-23T21:51:24","date_gmt":"2016-11-23T19:51:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=6191"},"modified":"2018-05-05T14:27:25","modified_gmt":"2018-05-05T12:27:25","slug":"wolfsregion-lausitz-schaeden-im-vergleich-zu-vorjahren-in-saechsischen-wolfsterritorien-gesunken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=6191","title":{"rendered":"Wolfsregion Lausitz: Sch\u00e4den in s\u00e4chsischen Wolfsterritorien im Vergleich zu Vorjahren gesunken"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Kontaktb\u00fcro der Wolfsregion Lausitz informiert mit Datum 22.11.2016 (im Wortlaut):<\/strong><\/p>\n<h4><strong>&#8222;Fragen zur aktuellen Lage&#8220;<\/strong><\/h4>\n<p>&#8222;In den letzten Monaten h\u00e4ufen sich kritische Medienberichte zum Thema Wolf, in denen auf Probleme durch W\u00f6lfe hingewiesen und deren Regulierung gefordert wird. Die Intensit\u00e4t dieser Forderungen f\u00e4llt zeitlich zusammen mit einer H\u00e4ufung von Nutztiersch\u00e4den durch W\u00f6lfe, vor allem im Territorium des Rosenthaler Wolfsrudels. <!--more-->Die \u00dcbergriffe auf Nutztiere und die dazu ver\u00f6ffentlichten Beitr\u00e4gen mit unterschiedlichen \u00c4u\u00dferungen und Wertungen durch verschiedene Akteure und Interessensvertreter haben in der \u00d6ffentlichkeit Fragen aufgeworfen, auf die hier eingegangen werden soll.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Fressen die W\u00f6lfe in Sachsen immer mehr Nutztiere?<\/strong><\/h4>\n<p>Anhand der Losungsuntersuchungen im Senckenberg Museum f\u00fcr Naturkunde ist nachgewiesen, dass sich die W\u00f6lfe in Sachsen zu ca. 95 % (Anteil Biomasse) von wildlebenden Huftieren ern\u00e4hren. Dieser Anteil blieb seit Beginn der Untersuchungen im Jahr 2001 nahezu unver\u00e4ndert. Nutztiere \u2013 fast ausschlie\u00dflich Schafe &#8211; kommen immer wieder in der Wolfsnahrung vor, machen jedoch nur einen sehr geringen Teil an der verzehrten Biomasse aus (ca. 1,0 %).<\/p>\n<p>Die Anzahl der \u00dcbergriffe auf Nutztiere ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. 2016 gab es bislang in Sachsen 40 \u00dcbergriffe durch W\u00f6lfe auf Nutztiere. Dabei gibt es eine H\u00e4ufung der \u00dcbergriffe im Territorium des Rosenthaler Wolfsrudels. <strong>Dies hat den Eindruck erweckt, dass die W\u00f6lfe in Sachsen generell immer mehr Sch\u00e4den verursachen. Dem ist nicht so.<\/strong> Grunds\u00e4tzlich steigt mit Ausbreitung des Wolfsvorkommens und Vergr\u00f6\u00dferung des Wolfsgebietes zwar tendenziell auch die Anzahl der Nutztiersch\u00e4den, es handelt sich dabei allerdings nicht um einen fl\u00e4chendeckenden Trend. <strong>Auf die Anzahl der Territorien bezogen sind die Sch\u00e4den in diesem Jahr (Stand 21.11.2016) im Vergleich zu den beiden Vorjahren von ca. 3 auf ca. 2 \u00dcbergriffe\/Territorium sogar gesunken.<\/strong> Aktuell sind in Sachsen 19 Wolfsterritorien nachgewiesen (Rudel, Paare, Einzeltiere). <strong>In den meisten S\u00e4chsischen Wolfsterritorien gibt es nur sehr wenige oder gar keine \u00dcbergriffe auf Nutztiere.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Sind die als sicher eingestuften Z\u00e4une inzwischen nicht mehr sicher?<\/strong><\/h4>\n<p>Die empfohlenen Herdenschutzma\u00dfnahmen garantieren keinen 100%-igen Schutz, da dieser nur mit sehr hohen materiellen und praktischen Aufwendungen f\u00fcr die Tierhalter zu erreichen w\u00e4re. Vielmehr handelt es sich bei den empfohlenen Schutzma\u00dfnahmen um solche, die gem\u00e4\u00df den hiesigen und internationalen Erfahrungen in vielen F\u00e4llen geeignet sind W\u00f6lfe davon abzuhalten in die Koppel einzudringen. Demnach bieten Elektroz\u00e4une mit einer H\u00f6he von 100 cm -120 cm einen wirksamen Schutz. Die Wirksamkeit von Elektroz\u00e4unen kann noch erh\u00f6ht werden, in dem ein &#8222;Flatterband&#8220; (Breitbandlitze) 20 &#8211; 30cm \u00fcber dem Zaun befestigt wird. Der Einsatz von \u201eFlatterband\u201c wird insbesondere in Gebieten empfohlen, in denen Elektroz\u00e4une wiederholt von W\u00f6lfen \u00fcbersprungen wurden. Elektroz\u00e4une mit \u201eFlatterband\u201c wurden bislang in Sachsen noch nie von W\u00f6lfen \u00fcberwunden.<\/p>\n<p>Festz\u00e4une aus Maschendraht, Knotengeflecht oder \u00e4hnlichem Material stellen eine rein physische Barriere dar, da sie anders als Elektroz\u00e4une, \u00fcber keine aktive, abschreckende Wirkung verf\u00fcgen. Erfahrungsgem\u00e4\u00df k\u00f6nnen sie von W\u00f6lfen leicht untergraben oder \u00fcbersprungen bzw. \u00fcberklettert werden, weshalb sie seitens des Wolfsmanagements nicht empfohlen werden.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von diesen Empfehlungen werden auch Festz\u00e4une mit einer H\u00f6he von mind. 120 cm und Elektroz\u00e4une ab 90 cm H\u00f6he als Mindestschutz akzeptiert, der als Voraussetzung f\u00fcr einen Schadensausgleich bei Nutztierrissen gilt, da sie in vielen F\u00e4llen als Schutz ausreichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Mindestschutz \u00fcberwunden wird, steigt allerdings je \u00f6fter W\u00f6lfe die Erfahrung gemacht haben, dass Nutztiere eine leicht zug\u00e4ngliche Beute darstellen. Diese Erfahrung machen die Tiere meist an unzureichend gesch\u00fctzten Schafen.<\/p>\n<p>W\u00f6lfe lernen rasch. Bereits ein einmaliger Erfolg kann dazu f\u00fchren, dass sie gezielt versuchen Schafe zu t\u00f6ten. Je h\u00e4ufiger sie Erfolg hatten, desto mehr Aufwand nehmen sie auf sich, um diesen Erfolg zu wiederholen. Dieser Lernprozess kann dazu f\u00fchren, dass auch empfohlene Schutzma\u00dfnahmen \u00fcberwunden werden.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Werden die Anforderungen an die Tierhalter immer weiter erh\u00f6ht?<\/strong><\/h4>\n<p>Nein, die Mindestschutzkriterien, die ein Tierhalter mindestens vorweisen muss, damit dieser im Falle eines Schadens durch W\u00f6lfe Anspruch auf Schadensausgleich hat, sind seit Einf\u00fchrung der F\u00f6rderrichtlinie 2008 unver\u00e4ndert. Demnach kann ein Tierhalter Anspruch auf Schadensausgleich geltend machen, wenn sein Elektrozaun mind. 90 cm hoch ist bzw. sein Festzaun eine H\u00f6he von mind. 120 cm aufweist. Die Koppel muss au\u00dferdem an allen Seiten \u2013 auch zum Wasserlauf \u2013 geschlossen sein und die Z\u00e4une m\u00fcssen einen festen Bodenabschluss haben.<br \/>\nBei der Beratung von Tierhaltern bzgl. der Neuanschaffung von Herdenschutzma\u00dfnahmen werden meist h\u00f6here Z\u00e4une (106 oder 110 cm hohe Elektroz\u00e4une bzw. 140 cm hohe Festz\u00e4une) empfohlen. Diese H\u00f6hen beziehen sich auf internationale Erfahrungen im Herdenschutz.<\/p>\n<h4><strong>Ist langfristig eine Weidetierhaltung in Wolfsgebieten \u00fcberhaupt noch m\u00f6glich?<\/strong><\/h4>\n<p>Erfahrungen aus europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, aus denen der Wolf nie verschwunden war zeigen, dass eine Weidetierhaltung auch in Wolfsgebieten m\u00f6glich ist. Dort haben sich die Nutztierhalter an die Anwesenheit von W\u00f6lfen angepasst und entsprechende Schutzma\u00dfnahmen geh\u00f6ren zum Standard der Weidetierhaltung. In Gebieten, in die W\u00f6lfe nach l\u00e4ngerer Zeit der Abwesenheit wieder einwandern, dauert es meist eine Zeit, bis die Nutztierhalter sich auch hier an die f\u00fcr sie zun\u00e4chst neue Situation angepasst haben. Die Erfahrungen aus Sachsen zeigen jedoch, dass auch hier Nutztiersch\u00e4den minimiert werden k\u00f6nnen, wenn die Halter die empfohlenen Schutzma\u00dfnahmen umsetzen. Der Staat f\u00f6rdert diese Ma\u00dfnahmen, wie Elektroz\u00e4une und Herdenschutzhunde mit 80% des Nettopreises. Komplett vermeiden lassen sich Nutztierverluste durch den Wolf jedoch nicht.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Werden die Tierhalter nicht mehr 100%-ig entsch\u00e4digt?<\/strong><\/h4>\n<p>Bislang wurden alle Tierhalter mit Anspruch auf Schadensausgleich zu 100% des Marktwertes der gerissenen Nutztiere entsch\u00e4digt. Anspruch auf Schadensausgleich haben Tierhalter deren Tiere, wie gesetzlich vorgeschrieben, bei der Tierseuchenkasse gemeldet sind und deren Schutzma\u00dfnahmen zumindest dem Mindeststandard entsprechen. Die Schadensh\u00f6he wird vom Landesamte f\u00fcr Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) auf Basis von aktuellen Richtlinien ermittelt. Diese sind mit den Nutztierhalterverb\u00e4nden abgestimmt. Bei gewerblichen Tierhaltern k\u00f6nnen auch Folgekosten z.B. f\u00fcr zerst\u00f6rte Z\u00e4une, Tierarztbehandlung oder Entsorgung des Kadavers ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Der Schadensausgleich ist bei gewerblichen Tierhaltern aus beihilferechtlichen Gr\u00fcnden derzeit europaweit beschr\u00e4nkt. Sch\u00e4den k\u00f6nnen deshalb nur auf Grundlage der landwirtschaftlichen Deminimis-Verordnung mit \u00f6ffentlichen Mitteln ausgeglichen werden. Zahlungen sind danach bis zu einer Grenze von 15.000,- Euro in drei aufeinander folgenden Jahren zul\u00e4ssig. Falls ein Nutztierhalter innerhalb von 3 Jahren mehr als 15.000 Euro staatliche Beihilfen im Sinne dieser Verordnung erhalten hat, ist eine Schadenausgleichzahlung durch den Freistaat nur noch zu 80 % m\u00f6glich. In diesem Fall hat sich die Gesellschaft zum Schutz der W\u00f6lfe f\u00fcr die Zahlung der \u00fcbrigen 20 % bereit erkl\u00e4rt.<br \/>\nDem Tierhalter k\u00f6nnen also, bei Einhaltung der geforderten Voraussetzungen, alle Sachsch\u00e4den durch den Wolf, unabh\u00e4ngig von der Schadensh\u00f6he, vollst\u00e4ndig ersetzt werden. Dies gilt f\u00fcr alle Nutztierarten. Bisher ist ein solcher Fall aber noch nicht eingetreten.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Leistet der Freistaat insgesamt zu wenig Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Tierhalter?<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Der Freistaat gew\u00e4hrt sowohl Hobbyhaltern als auch Tierhaltern im Neben- und Haupterwerb eine finanzielle Unterst\u00fctzung<\/strong> in H\u00f6he von 80 % der Nettokosten zur Anschaffung von Herdenschutzma\u00dfnahmen (Elektroz\u00e4une, Herdenschutzhunde und f\u00fcr Wildgatter ein Untergrabungsschutz). Die gilt f\u00fcr Halter von Schafe und Ziegen sowie von Gatterwild. F\u00fcr Pferde und Rinder gibt es keinen vorgeschriebenen Mindestschutz, da \u00dcbergriffe auf diese Tiere nur selten vorkommen. Daher gibt es f\u00fcr Pferde und Rinder auch keine pauschale F\u00f6rderung von Schutzma\u00dfnahmen. Sollte es im Einzelfall doch einmal zu \u00dcbergriffen auf diese Tiere kommen, k\u00f6nnen jedoch auch hier Schutzma\u00dfnahmen gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>In F\u00e4llen in denen W\u00f6lfe, an nach Mindestschutz gesicherten Nutztieren Sch\u00e4den verursachen, ist ein 100 %-iger Schadensausgleich geregelt. Zwei Tierhalterberater sichern ein umfangreiches Beratungs- und Unterst\u00fctzungsangebot vor Ort ab. Sie informieren Tierhalter zu allen Fragen des Herdenschutzes und der F\u00f6rderung und leisten praktische Unterst\u00fctzung bei der Planung und Umsetzung von Herdenschutzma\u00dfnahmen (z.B. Austeilung von \u201eFlatterband\u201c und Elektrozaun).<\/p>\n<p><strong>Zudem h\u00e4lt der Freistaat eine \u201eHerdenschutzhunde-Einsatzgruppe\u201c vor, die in gr\u00f6\u00dferen Herden unmittelbar nach einem \u00dcbergriff einen guten Schutz gew\u00e4hrleistet, bis eine langfristige Schutzma\u00dfnahme eingerichtet wird.<\/strong> Der Freistaat investiert zudem in ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm zum Herdenschutz welches an der Weiterentwicklung effizienter Herdenschutzmethoden forscht. Damit hat der Freistaat insbesondere im Vergleich zu den meisten anderen Bundesl\u00e4ndern bereits effiziente Ma\u00dfnahmen zur Unterst\u00fctzung von Tierhaltern ergriffen. Deren Evaluierung und ggf. Weiterentwicklung ist gem\u00e4\u00df des dynamischen Ansatzes des Managementplanes, welcher entsprechend den praktischen Erfordernissen fortgeschrieben und erg\u00e4nzt wird, vorgesehen. Dazu dient auch eine vom Freistaat dauerhaft eingerichtete Arbeitsgruppe Wolf-Nutztiere, in der speziell Vertreter von Nutztierhalterverb\u00e4nden an der L\u00f6sung aktueller Probleme mitwirken beziehungsweise auf neue Schwerpunkte hinweisen.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Sind die Rosenthaler W\u00f6lfe verhaltensauff\u00e4llig? Warum wird noch keine Genehmigung zur Entnahme (T\u00f6tung) erteilt?<\/strong><\/h4>\n<p>T\u00f6tet ein Wolf Nutztiere ist das kein auff\u00e4lliges Verhalten. Er verh\u00e4lt sich normal indem er g\u00fcnstige Gelegenheiten nutzt, um an Nahrung zu gelangen. W\u00f6lfe die geh\u00e4uft ungesch\u00fctzte oder nicht ausreichend gesch\u00fctzte Tiere vorfinden und erbeuteten, lernen, dass Nutztiere deutlich einfacher zu erbeuten sind, als wildlebende Beutetiere. Im Ergebnis dieses Lernprozesses kann es dazu kommen, dass W\u00f6lfe gezielt versuchen, Nutztiere zu rei\u00dfen und dabei auch empfohlene Schutzma\u00dfnahmen \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Dies ist im Rosenthal Rudel der Fall. Seit der Etablierung des Rosenthaler Wolfspaars im Sommer 2013 im Raum Rosenthal kam es immer wieder zu \u00dcbergriffen auf Schafe. <strong>2014 waren es insgesamt 18 \u00dcbergriffe, 2015 16 \u00dcbergriffe und in diesem Jahr bisher 11 \u00dcbergriffe.<\/strong> Anfangs wurden vermehrt ungesch\u00fctzte bzw. nicht ausreichend gesch\u00fctzte Tiere angegriffen. Mit der Zeit waren auch solche, die nach den Anforderungen zur Gew\u00e4hrung von Schadenausgleichzahlungen (Mindestschutz) gesch\u00fctzt waren, betroffen. In letzteren F\u00e4llen wurden in den beiden Vorjahren vor allem Elektroz\u00e4une \u00fcberwunden. Zehn der 11 \u00dcbergriffe 2016 fanden auf Schafe statt, die hinter Festz\u00e4unen gehalten wurden. Empfohlene Schutzma\u00dfnahmen, wie Elektroz\u00e4une, die zus\u00e4tzlich mit \u201eFlatterband\u201c \u00fcberspannt waren, wurden bisher nicht \u00fcberwunden.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df dem Managementplan f\u00fcr den Wolf in Sachsen ist in F\u00e4llen, in denen W\u00f6lfe wiederholt gesch\u00fctzte Nutztiere t\u00f6ten, zun\u00e4chst die Suche nach sicheren Schutzmethoden vorgesehen. <strong>Das Wolfsmanagement zielt in der gegenw\u00e4rtigen Situation daher darauf ab, die Schutzsituation im Rosenthaler Rudel fl\u00e4chendeckend zu verbessern.<\/strong> Neben Informationen zum Herdenschutz und den F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten, unter anderem durch Pressemitteilungen, wurde 2015 und 2016 im Territorium des Rosenthaler Rudels kostenlos \u201eFlatterband\u201c an Schaf \u2013 und Ziegenhalter verteilt. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen sich Tierhalter individuell \u00fcber Schutzma\u00dfnahmen informieren lassen. Dies wird insbesondere Tierhaltern empfohlen, die ihre Schafe hinter einem Festzaun halten. Sollten auch die empfohlenen Schutzma\u00dfnahmen keine Wirkung zeigen, kann die Entfernung eines Wolfes oder mehrerer W\u00f6lfe als letztes Mittel ergriffen werden.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>K\u00f6nnen Nutztiersch\u00e4den durch eine Bejagung des Wolfsbestandes verhindert werden?<\/strong><\/h4>\n<p>Internationale Erkenntnisse aus Wolfsgebieten zeigen, dass Nutztiersch\u00e4den durch W\u00f6lfe am wirksamsten durch Herdenschutzma\u00dfnahmen minimiert werden k\u00f6nnen. Die H\u00f6he der Sch\u00e4den korreliert nicht mit der Anzahl von W\u00f6lfen die in einem Gebiet leben, sondern mit dem Ausma\u00df des Schutzes der Nutztiere. Dort wo Nutztiere nicht oder unzureichend gesch\u00fctzt sind, kann bereits ein einzelner Wolf viele Sch\u00e4den verursachen. Nutztiersch\u00e4den konzentrieren sich oft in Gebieten, in denen W\u00f6lfe neu einwandern, da die Tierhalter dort h\u00e4ufig noch nicht auf W\u00f6lfe vorbereitet sind.<\/p>\n<p>Das T\u00f6ten von W\u00f6lfen kann kurzfristig zu einer Reduzierung von Nutztiersch\u00e4den f\u00fchren. Durch die Besetzung des freigewordenen Gebietes durch andere W\u00f6lfe, ist jedoch von einer Fortsetzung der Nutztier\u00fcbergriffe auszugehen.<br \/>\nLangfristig kann in Wolfsgebieten daher nur \u00fcber die Etablierung von effektiven Herdenschutzma\u00dfnahmen eine Minimierung von Nutztierverlusten erzielt werden.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Warum t\u00f6ten die W\u00f6lfe bei manchen \u00dcbergriffen viel mehr Schafe als sie fressen k\u00f6nnen?<\/strong><\/h4>\n<p>Das Ph\u00e4nomen von Mehrfacht\u00f6tungen (surplus killing), ohne dass alle get\u00f6teten Tiere gefressen werden, ist von W\u00f6lfen und anderen Beutegreifern, wie z.B. Marder oder Fuchs im H\u00fchnerstall bzw. auch von Hunden, bekannt. Mehrfacht\u00f6tungen treten fast ausschlie\u00dflich unter \u201ek\u00fcnstlichen\u201c Bedingungen auf.<\/p>\n<p>Bei der Jagd auf freilebende Beutetiere haben Beutegreifer kaum Gelegenheit mehr als ein Tier zu t\u00f6ten, da die \u00fcbrigen Beutetiere die Flucht ergreifen. Bei \u00dcbergriffen auf Nutztiere, welche meist in hoher Dichte auf begrenztem Raum stehen, und bei welchen das Fluchtverhalten durch die Domestikation deutlich abgeschw\u00e4cht ist, bietet sich den Beutegreifern ein \u00dcberangebot von verf\u00fcgbarer Nahrung. Diese g\u00fcnstige Gelegenheit veranlasst dazu, mehr Tiere zu t\u00f6ten, als sogleich verzehrt werden k\u00f6nnen. Die Beutegreifer w\u00fcrden ggf. zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt zum angelegten \u201eVorrat\u201c zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<h4><strong>10. W\u00f6lfe t\u00f6ten Nutztiere auch direkt in Ortsn\u00e4he oder im Ort. Zeigt das, dass sie ihre Scheu verlieren und somit zu einer Gefahr f\u00fcr Menschen werden?<\/strong><\/h4>\n<p>Nein, wenn W\u00f6lfe gelegentlich nachts und selten auch mal am Tage in Siedlungsbereichen Nutz- oder Wildtiere rei\u00dfen, ist dies nicht als gef\u00e4hrliches Verhalten gegen\u00fcber Menschen zu bewerten. Begegnungen mit Menschen vermeiden W\u00f6lfe in der Regel, weshalb die \u00dcbergriffe auf Nutztiere in Abwesenheit von Menschen stattfinden. Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen W\u00f6lfe, die in Kulturlandschaften leben &#8211; auch wenn dies selten ist &#8211; durchaus mal am Tage in Ortsn\u00e4he gesehen werden, \u00e4hnlich wie dies von F\u00fcchsen, Rehen oder Wildschweinen bekannt ist. Dies geh\u00f6rt zum Repertoire des normalen Wildverhaltens.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Muss die Wolfsdichte in Grenzen gehalten werden?<\/strong><\/h4>\n<p>Weltweit sind Wolfsdichten von 0,1 -9 W\u00f6lfe\/100 km beschrieben. Dort wo wenige Beutetiere leben, ben\u00f6tigen W\u00f6lfe gr\u00f6\u00dfere Territorien als in beutetierreichen Gebieten. In Regionen mit sp\u00e4rlicher Vegetation und kurzen Vegetationszeiten sind daher geringere Wolfsdichten zu finden, als z.B. in den produktiven Wald-Feld Gebieten Mitteleuropas.<\/p>\n<p>In vielen Teilen Sachsen ist die Schalenwilddichte vergleichsweise hoch, wie sich auch anhand der Jagdstrecken widerspiegelt. Im vergangenen Jagdjahr wurde mit einer Jagdstrecke von mehr als 75 000 Rehen, Hirschen und Wildschweinen, soviel Schalenwild erlegt wie seit 1991 nicht mehr.<strong> Aus \u00f6kologischer \/ biologischer Sicht besteht keine Notwendigkeit zur Bejagung von W\u00f6lfen.<\/strong> W\u00f6lfe z\u00e4hlen zu den sogenannten Spitzenpr\u00e4datoren &#8211; das hei\u00dft sie stehen am Ende der Nahrungskette, ihre Zahl wird nicht durch nat\u00fcrliche Feinde, sondern weitgehend durch die H\u00e4ufigkeit und Verf\u00fcgbarkeit ihrer Beutetiere reguliert.<\/p>\n<p>Durch die Lebensweise des Wolfes (Leben in Rudeln mit ausgesprochener Territorialit\u00e4t) ist der Anzahl der W\u00f6lfe in einem Gebiet stets eine nat\u00fcrliche Grenze gesetzt.<br \/>\nKommt es im Einzelfall zu ernsten Problemen mit W\u00f6lfen, etwa, wenn Einzeltiere ein Verhalten entwickeln, das f\u00fcr den Menschen sicherheitsrelevant ist oder wenn W\u00f6lfe wiederholt empfohlene Schutzma\u00dfnahmen \u00fcberwinden, kann der Abschuss eines oder mehrere Tiere erforderlich werden. Dies hat jedoch nichts mit einer generellen Bejagung zu tun, sondern ist eine Managementma\u00dfnahme, die darauf abzielt Konflikte gezielt zu minimieren. Eine solche Ma\u00dfnahme ist auch m\u00f6glich, solange der Wolf nicht dem Jagdrecht, sondern ausschlie\u00dflich dem Naturschutzrecht unterliegt.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Wer ist in Sachsen im Wolfsmanagement f\u00fcr was zust\u00e4ndig?<\/strong><\/h4>\n<p>Die Koordinierung des Managements der streng gesch\u00fctzten Tierart Wolf obliegt dem S\u00e4chsischen Staatsministerium f\u00fcr Umwelt und Landwirtschaft (SMUL). Die Landrats\u00e4mter und kreisfreien St\u00e4dte sichern im Rahmen ihrer Zust\u00e4ndigkeiten die Realisierung des Wolfsmanagements durch ihre geschulten Mitarbeiter in den Kreisgebieten ab. Dabei arbeiten sie mit der Kernkompetenz in Sachen Wolf zusammen. Die Landrats\u00e4mter sind unter anderem f\u00fcr die Begutachtung von durch W\u00f6lfe get\u00f6tete Nutztiere, f\u00fcr die Aufnahme von Hinweisen zu W\u00f6lfen und die \u00d6ffentlichkeitsarbeit zum Wolf zust\u00e4ndig. Unterst\u00fctz und betreut werden Sie hierzu durch die Kernkompetenz der jeweiligen Bereiche. Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung f\u00fcr die Entnahme eines Wolfes obliegt ebenfalls den Landrats\u00e4mtern, in Abstimmung mit dem SMUL.<\/p>\n<p>Die Kernkompetenz f\u00fcr Wolfsmonitoring und -forschung stellen das Senckenberg Museum G\u00f6rlitz und das LUPUS Institut dar. Das LUPUS Institut ermittelt auf Basis der Monitoringdaten allj\u00e4hrlich den Stand des Wolfsvorkommens und dessen Verbreitungsgebiet und gibt den Landrats\u00e4mtern Einsch\u00e4tzungen und Handlungsempfehlungen bei eventuell auftretenden Problemen mit W\u00f6lfen. Die Senckenberg Gesellschaft erg\u00e4nzt das Wolfsmonitoring durch wissenschaftliche Untersuchungen wie Genetische Analysen und Losungsanalysen.<\/p>\n<p>Die Kernkompetenz f\u00fcr den Bereich Herdenschutz, Pr\u00e4vention und Kompensation verk\u00f6rpert der Sachbearbeiter Wolfsmanagement. Zu seinen Aufgaben geh\u00f6rt die Dokumentation und Bewertung der Nutztiersch\u00e4den in Sachsen, Anleitung der Landkreisbeauftragten zu Nutztierrissbegutachtungen, und Beratung der Tierhalter zum Thema Herdenschutz und F\u00f6rderung.<\/p>\n<p>Das Kontaktb\u00fcro Wolfsregion Lausitz ist die Kernkompetenz im Bereich \u00d6ffentlichkeitsarbeit. Es ist vom SMUL und dem Landkreis G\u00f6rlitz beauftragt alle aktuellen Informationen \u00fcber W\u00f6lfe in Sachsen zu b\u00fcndeln und der \u00d6ffentlichkeit in geeigneter Weise zug\u00e4nglich zu machen bzw. aktiv bekannt zu geben. Dabei wird es durch die geschulten Mitarbeiter in den Kreisgebieten unterst\u00fctzt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">Quelle:<\/span> Pressemitteilung Kontaktb\u00fcro \u201eWolfsregion Lausitz\u201c vom 22.11.2016, <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.wolfsregion-lausitz.de\/index.php\/aktuelles\/sonstiges\/386-fragen-zur-aktuellen-lage\" target=\"_blank\">hier der Link!<\/a><\/span><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">Beitragsfoto:<\/span> Heiko Anders, <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.andersfotografiert.com\" target=\"_blank\">www.andersfotografiert.com<\/a><\/span><\/em><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-center shariff-widget-align-center\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D6191\" data-timestamp=\"1525530445\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D6191\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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&#8222;In den letzten Monaten h\u00e4ufen sich kritische Medienberichte zum Thema Wolf, in denen auf Probleme durch W\u00f6lfe hingewiesen und deren Regulierung gefordert wird. Die Intensit\u00e4t dieser Forderungen f\u00e4llt zeitlich zusammen mit einer H\u00e4ufung von Nutztiersch\u00e4den durch W\u00f6lfe, vor allem im [&hellip;]<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-center shariff-widget-align-center\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D6191\" data-timestamp=\"1525530445\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D6191\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#32bbf5\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D6191&text=Wolfsregion%20Lausitz%3A%20Sch%C3%A4den%20in%20s%C3%A4chsischen%20Wolfsterritorien%20im%20Vergleich%20zu%20Vorjahren%20gesunken\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Oktober 2016","format":false,"excerpt":"\u201eDer aktuell zu beobachtende Anstieg der Nutztierrisse im Sp\u00e4tsommer \/ Herbst entspricht dem typischen saisonalen Muster, das sowohl aus Deutschland als auch aus anderen europ\u00e4ischen Wolfsgebieten bekannt ist\u201c, hei\u00dft es auf der Webseite der \u201eWolfsregion Lausitz\u201c. Und weiter: \u201eDemnach finden in dieser Jahreszeit in der Regel die meisten \u00dcbergriffe statt,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Aktuell&quot;","img":{"alt_text":"Wolf (Foto: Naturfotograf Heiko Anders)","src":"https:\/\/i1.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Beitragsfoto-Heiko-Anders-Aktuell.jpg?fit=654%2C492&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":5337,"url":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=5337","url_meta":{"origin":6191,"position":2},"title":"Sachsen: Erneut springende W\u00f6lfe?","date":"6. Oktober 2016","format":false,"excerpt":"Offenbar gibt es in Sachsen auch in diesem Jahr \u201espringende W\u00f6lfe\u201c. Das meldet die S\u00e4chsische Zeitung heute auf ihrer Online-Plattform \u201eSZ-Online\u201c. Nachdem der oder die vermeintlichen W\u00f6lfe in der Nacht zum Mittwoch 12 Schafe einer Herde bei Cunnewitz t\u00f6teten und 7 weitere schwer verletzten, t\u00f6teten sie eine Nacht sp\u00e4ter erneut\u2026","rel":"","context":"In &quot;Aufgelesen&quot;","img":{"alt_text":"Foto: Wildtierfotograf Heiko Anders","src":"https:\/\/i2.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/HA-Beitragsfoto-Aufgelesen-2.jpg?fit=625%2C469&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":5902,"url":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=5902","url_meta":{"origin":6191,"position":3},"title":"Wolfsregion Lausitz: Betroffenem Hobbyschafhalter wurden nun Herdenschutzhunde \"angeboten\"!","date":"9. November 2016","format":false,"excerpt":"Das Kontaktb\u00fcro der Wolfsregion Lausitz informiert mit Datum 8.11.2016 (im Wortlaut): Tote Schafe bei Cunnewitz Am 06.11.2016 wurden in Cunnewitz (Landkreis Bautzen), im Territorium des Rosenthaler Rudels, 7 Schafe get\u00f6tet und 1 Schaf verletzt. Der betroffene Schafhalter hatte bereits am 05.10. und 06.10.2016 insgesamt 32 Schafe bei Wolfs\u00fcbergriffen verloren. In\u2026","rel":"","context":"In &quot;Presseinformationen&quot;","img":{"alt_text":"Wolf im Tierpark (Foto: Vogler)","src":"https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Beitragsfoto-PI-PM.jpg?fit=752%2C497&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":2928,"url":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=2928","url_meta":{"origin":6191,"position":4},"title":"Kontaktb\u00fcro informiert: Streunender Wolfshund bei Leipzig!","date":"30. M\u00e4rz 2016","format":false,"excerpt":"Das Kontaktb\u00fcro der Wolfsregion Lausitz informiert mit heutigem Datum (im Wortlaut): \"Seit dem 26.03.2016 gehen beim Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Leipzig, und dem S\u00e4chsischen Wolfsmanagement t\u00e4glich Sichtungsmeldungen eines \u201eWolfes\u201c ein. Die meisten Meldungen kommen aus der Region um Pegau und Wiederau. Einige Beobachter haben das Tier fotografiert, sodass die Meldungen \u00fcberpr\u00fcft\u2026","rel":"","context":"In &quot;Aktuell&quot;","img":{"alt_text":"Stehender Wolf im Tierpark Nordhorn (Foto: Vogler)","src":"https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Beitragsfoto-Aktuell.jpg?fit=592%2C507&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":6839,"url":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=6839","url_meta":{"origin":6191,"position":5},"title":"Wolfsregion Lausitz: Wolfsnachweise au\u00dferhalb etablierter Territorien","date":"23. Dezember 2016","format":false,"excerpt":"Das Kontaktb\u00fcro der Wolfsregion Lausitz informiert mit Datum 21.12.2016 (im Wortlaut): \"Einzelnachweise von W\u00f6lfen\" In den vergangenen Tagen sind im s\u00e4chsischen Wolfmonitoring zwei Nachweise von einzelnen W\u00f6lfen au\u00dferhalb etablierter Territorien eingegangen. Des Weiteren wurde ein auf tschechischer Seite nahe der Grenze zum Erzgebirgskreis entstandener Fotonachweis bekannt. Im Landkreis Nordsachsen gelang\u2026","rel":"","context":"In &quot;Presseinformationen&quot;","img":{"alt_text":"Foto: Naturfotograf Heiko Anders","src":"https:\/\/i2.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/HA-Beitragsfoto-Presseinfo-2.jpg?fit=627%2C410&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6191"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6191"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6191\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6198,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6191\/revisions\/6198"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3508"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}