{"id":658,"date":"2015-06-23T09:18:57","date_gmt":"2015-06-23T09:18:57","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=658"},"modified":"2018-05-05T14:04:20","modified_gmt":"2018-05-05T12:04:20","slug":"ist-das-positionspapier-wolf-des-deutschen-jagdverbandes-ein-verkleidetes-strategiepapier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=658","title":{"rendered":"Ist das &#8222;Positionspapier Wolf&#8220; des Deutschen Jagdverbandes ein verkleidetes Strategiepapier?"},"content":{"rendered":"<p>Auf dem diesj\u00e4hrigen Bundesj\u00e4gertag in Dresden verabschiedete der Deutsche Jagdverband (DJV) ein \u201ePositionspapier zur R\u00fcckkehr des Wolfes nach Deutschland\u201c <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"DJV: Positionspapier Wolf\" href=\"https:\/\/www.jagdverband.de\/sites\/default\/files\/E%20DJV-Positionspapier%20Wolf%20BJT%20%2019%2006%2015_wolffinal.pdf\" target=\"_blank\">(hier der Link zum Papier \u00fcber die Webseite des DJV)<\/a><\/span>. Damit wird das nun bereits im Fr\u00fchjahr 2014 vorgestellte \u201eEckpunktepapier zum k\u00fcnftigen Management des Wolfes\u201c <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"DJV: Eckpunktepapier Wolf 2014\" href=\"https:\/\/www.jagdverband.de\/content\/k%C3%BCnftiges-management-des-wolfes-deutschland\" target=\"_blank\">(hier der Link)<\/a> <\/span>des DJV erg\u00e4nzt. <!--more--><\/p>\n<p><strong>Kommentar<\/strong><br \/>\nBereits das gut eine DIN A 4-Seite umfassende \u201eEckpunktepapier\u201c liest sich, als habe die Dachorganisation aller Landesjagdverb\u00e4nde (au\u00dfer Bayern) mit insgesamt rund 245.000 J\u00e4gern ein Akzeptanzproblem. Die Forderung nach Offenheit, Ehrlichkeit und gegenseitiger Akzeptanz zwischen den am Wolfsmanagement Beteiligten in diesem Papier l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass bis dahin der Umgang miteinander scheinbar verschlossen, unehrlich und ignorant war \u2013 was erst einmal aufhorchen l\u00e4sst.<br \/>\nDas nun ver\u00f6ffentlichte \u201ePositionspapier\u201c wird leider der eigenen Forderung aus dem Vorjahr nur wenig gerecht, denn es offenbart, dass nicht zuletzt die Jagdfunktion\u00e4re selbst ein Problem damit haben, Gegebenheiten zu akzeptieren. Oder die Verfasser des Papiers haben sich \u2013 was auch nicht auszuschlie\u00dfen ist \u2013 w\u00e4hrend der Vorbereitung einfach nur unzureichend informiert. Wolfsmonitor kann an dieser Stelle nicht jedes einzelne Argument des Positionspapiers auf die Goldwaage legen, zwei Argumentationslinien des Jagdverbandes m\u00fcssen jedoch kurz aufgegriffen und kommentiert werden.<\/p>\n<p><strong>Akzeptanzschwierigkeiten des Jagdverbandes<\/strong><br \/>\nSo legt der DJV f\u00fcr sich fest, dass die deutsch-westpolnische Subpopulation an der Westgrenze des zusammenh\u00e4ngenden nordosteurop\u00e4isch\/ baltischen Wolfsvorkommens lebt, dessen \u201eg\u00fcnstiger Erhaltungszustand\u201c bereits \u201e\u00fcber Jahre nachgewiesen ist\u201c. Die Bundesregierung wird deshalb dazu aufgefordert, die Bem\u00fchungen zum Aufbau eines wissenschaftlich belastbaren Wolfmonitorings in Abstimmung mit Polen fortzusetzen und mit weiteren europ\u00e4ischen Nachbarn aufzunehmen, damit mittelfristig ein gemeinsames grenz\u00fcberschreitendes Management m\u00f6glich wird. Im weiteren Verlauf des Dokuments wird au\u00dferdem gefordert, dass k\u00fcnftig die bereits bestehenden Regelungen des Artikels 16 der FFH- Richtlinie \u201ekonsequent zur Anwendung kommen\u201c und abschlie\u00dfend, dass der Wolf baldm\u00f6glichst aus dem Anhang IV (streng gesch\u00fctzt) in den Anhang V (weniger gesch\u00fctzt) der FFH-Richtlinie zu \u00fcbernehmen ist.<br \/>\nAls aufmerksamer Leser des Positionspapiers m\u00f6chte man es manchmal nicht so recht glauben, was man da liest, scheint es doch, als seien die Jagdfunktion\u00e4re nicht so recht im Bilde dar\u00fcber, was sich aktuell im Wolfsmanagement so tut, bzw. k\u00fcrzlich getan hat.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Zentraleurop\u00e4ische Tieflandpopulation eigenst\u00e4ndige Wolfspopulation<\/strong><br \/>\nSowohl in dem Linnell-Dokument, das der Jagdverband selbst als Quelle zitiert und das ich hier in einer auf der Webseite www.kora.ch frei zug\u00e4nglichen, jedoch unautorisierten Rohfassung <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Leitlinien Gro\u00dfr\u00e4ubermanagement, www.kora.ch\" href=\"http:\/\/www.kora.ch\/fileadmin\/file_sharing\/5_Bibliothek\/54_Konzepte_Konventionen\/544_Guidelines\/Leitlinien_fuer_das_Populationsmanagement_fuer_Grossraubtiere.pdf\" target=\"_blank\">einmal verlinke<\/a><\/span> (wobei angemerkt werden muss, dass dieses Dokument keine Rechtsverbindlichkeit hat), als auch wissenschaftlich gesehen, handelt es sich bei den \u201edeutschen W\u00f6lfen\u201c um Exemplare einer selbstst\u00e4ndigen deutsch-polnischen \u201ezentraleurop\u00e4ischen Tieflandpopulation. Das best\u00e4tigte k\u00fcrzlich Frau Dr. Elsa Nickel, die Leiterin der Abteilung N, Naturschutz und Nachhaltige Naturnutzung im BMU, in einem Schreiben an das Ministerium f\u00fcr Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, in dem es hei\u00dft:<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u201e<em>\u2026Verschiedentlich wird vertreten, dass die in Deutschland vorkommenden W\u00f6lfe Teil einer einzigen Population seien, die bis ins Baltikum reiche; diese erf\u00fclle in ihrer Gesamtheit die Anforderungen, die an einen g\u00fcnstigen Erhaltungszustand zu stellen seien; daher komme f\u00fcr diese Population auch eine Herabstufung in Anhang V FFH-Richtlinie in Betracht. Ich teile diese Auffassung nicht. Vielmehr ordne ich die im Nordosten Deutschlands vorkommenden W\u00f6lfe der sog. Zentraleurop\u00e4ischen Tieflandpopulation (ZEP; ehedem Deutsch- Westpolnische Population) zu. Die ZEP ist eine eigenst\u00e4ndige Population, die auch geografisch durch einen breiten, nahezu wolfsfreien Korridor in Polen von der Baltischen Population getrennt ist. Zwar ist eine Zuwanderung von einzelnen Individuen aus der Baltischen Population dokumentiert. Deren gegenw\u00e4rtiger Umfang reicht aber nicht aus, um die beiden Best\u00e4nde als populationsbiologische Einheit einzustufen. So belegen die bisher vorliegenden Analysen, dass in Deutschland kein panmiktischen Verh\u00e4ltnisse bestehen, der Wolfsbestand in Brandenburg, Sachsen und Westpolen sich daher weitgehend aus sich selbst rekrutiert und die Rudel eng miteinander verwandt sind. Auch ist die ZEP noch weit von der Erreichung eines g\u00fcnstigen Erhaltungszustands entfernt\u2026.\u201c.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Fortschritte im Wolfsmanagement bereits sichtbar<\/strong><br \/>\nDie geforderte grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit im Wolfsmanagement &#8211; insbesondere mit Polen &#8211; funktioniert im \u00dcbrigen bereits sehr gut, das sollte auch der DJV anerkennen. Sicherlich gibt es immer etwas zu verbessern, aber allein die Feststellung, dass die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks Ende Mai die Aufstellung eines \u201eBeratungs- und Dokumentationszentrums Wolf\u201c auf Ebene des Bundes ank\u00fcndigte, l\u00e4sst weitere Verbesserungen auch in der internationalen Zusammenarbeit erwarten. Au\u00dferdem beweist das k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte BfN-Skript mit der Nummer 398 und dem Titel <em>\u201estandards for the monitoring of the central european wolf population in Germany and Poland\u201c<\/em> <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"BfN Skript 398\" href=\"http:\/\/www1.nina.no\/lcie_new\/pdf\/635678468489223445_2015%20Joint%20Wolf%20Monitoring%20Standards%20DEPL_BfNSkript398.pdf\" target=\"_blank\">(hier der Link)<\/a>,<\/span> dass bereits kr\u00e4ftig grenz\u00fcbergreifend zusammengearbeitet wird. Und auch die Spezialistengruppe der \u201eLarge Carnivore Initiative for Europe\u201c, der unter anderem die deutschen Wolfsfachleute Ilka Reinhardt und Ulrich Wotschikowsky angeh\u00f6ren <a title=\"LCIE, Who is who\" href=\"http:\/\/www.lcie.org\/About-LCIE\/-Who-are-we\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #0000ff;\">(siehe Link)<\/span><\/a>, existiert nicht erst seit gestern. Das d\u00fcrfte auch den Verbandsvertretern nicht verborgen geblieben sein, da gerade sie sich in ihrem Positionspapier auf ein Dokument dieser Experten berufen.<br \/>\nIst man also einigerma\u00dfen aktuell \u00fcber die Entwicklungen im nationalen und grenz\u00fcbergreifenden Wolfsmanagement informiert, dr\u00e4ngt sich einem kritischen Geist die Frage auf, wer nun die im Eckpunktepapier vom DJV geforderte gegenseitige Akzeptanz eigentlich vermissen l\u00e4sst?<\/p>\n<p><strong>Jagdverband arbeitet auf Ausnahmegenehmigung hin<\/strong><br \/>\nWerfen wir also noch mal einen Blick auf die Forderung des DJV, dass k\u00fcnftig die bereits bestehenden Regelungen des Artikels 16 der FFH- Richtlinie \u201ekonsequent zur Anwendung kommen\u201c sollen und der Wolf baldm\u00f6glichst aus dem Anhang IV in den Anhang V der FFH-Richtlinie zu \u201e\u00fcbernehmen ist\u201c. Mal abgesehen davon, dass die Erwartungshaltung, den Wolf nun schnell in den Anhang V der Richtlinie zu \u00fcbernommen &#8211; was aufgrund der gerade beschriebenen Sichtweise des BMU kurzfristig h\u00f6chst unrealistisch ist und deshalb weltfremd klingt\u00a0 &#8211; m\u00fcssen mehrere Voraussetzungen \u2013 auch das besagt das eben zitierte Linnell-Papier auf der Seite 28 ff &#8211; erf\u00fcllt sein, um den Artikel 16 zu Anwendung zu bringen.<\/p>\n<p>Beim Artikel 16 der FFH-Richtlinie handelt es sich n\u00e4mlich um eine \u201eAusnahmegenehmigung\u201c, die eine Abweichung vom Artikel 12 der FFH-Richtlinie erm\u00f6glicht. Das hei\u00dft nichts anderes, als dass der Wolf bereits heute bejagt werden k\u00f6nnte, vorausgesetzt, die \u201ezust\u00e4ndigen nationalen Beh\u00f6rden\u201c kommen zu dem Schluss, dass folgende drei Bedingungen erf\u00fcllt sind:<br \/>\n1) Es muss eine Notwendigkeit f\u00fcr die Ausnahmeregelung vorliegen;<br \/>\n2) Es darf keine anderweitige zufriedenstellende L\u00f6sung als die Ausnahmeregelung geben; und<br \/>\n3) \u2026es muss der Nachweis erbracht werden, dass die Ausnahmegenehmigung keine nachteiligen Auswirkungen auf den Erhaltungszustand der Art haben wird (Anm. d. R.: Dazu sind aussagekr\u00e4ftige Managementpl\u00e4ne mit verl\u00e4sslichen Populationszahlen quasi unabdingbar, ansonsten sind derartige Nachweise \u00fcberhaupt nicht m\u00f6glich. Das wirft sogleich die Frage auf: Werden deshalb vom DJV weitere Anstrengungen bez\u00fcglich eines wissenschaftlich belastbaren Monitorings gefordert?).<\/p>\n<p>Es lohnt sich an dieser Stelle, einmal selbst einen Blick in das Linnell-Papier und insbesondere auf die Seiten 29 bis 32 zu werfen, da dort ziemlich genau beschrieben wird, unter welchen Umst\u00e4nden die genannten Voraussetzungen erf\u00fcllt sind und der Wolf \u2013 auch bereits heute &#8211; bejagt werden k\u00f6nnte.<br \/>\nZusammenfassend kann das Positionspapier deshalb als Bestreben der Jagdfunktion\u00e4re identifiziert werden, die W\u00f6lfe in Deutschland \u2013 durchaus FFH-Richtlinienkonform \u2013 schnellstm\u00f6glich legal bejagen zu d\u00fcrfen, obwohl das in keiner Zeile direkt so zu lesen ist. Somit kann das Positionspapier gleichzeitig als Strategiepapier uminterpretiert werden. Ein Schelm also, wer etwas B\u00f6ses dabei denkt?<\/p>\n<p><strong>Akzeptanzprobleme<\/strong><br \/>\nZur\u00fcck zum Akzeptanzproblem. Es sieht also so aus, als wolle der Deutsche Jagdverband manche Gegebenheit &#8211; wie z.B. eine eigenst\u00e4ndige zentraleurop\u00e4ische Tieflandpopulation &#8211; trotz vorliegender wissenschaftlicher Argumente und politischer Statements nicht akzeptieren. Dabei fangen die angek\u00fcndigten und angefangenen Ma\u00dfnahmen der f\u00fcr das Wolfsmanagement Verantwortlichen Ministerien und Beh\u00f6rden gerade erst an, Fr\u00fcchte zu tragen, wie eine aktuelle Meldung aus Niedersachsen zeigt, die eine erste erfolgreiche Besenderung eines Munsteraner Wolfes best\u00e4tigt (Wolfsmonitor informierte). Wer jedoch als Verband derartige Bem\u00fchungen der L\u00e4nder und des Bundes \u00fcbersieht und versucht, zus\u00e4tzlichen politischen Druck aufzubauen, muss sich nicht wirklich wundern, wenn seine eigenen Forderungen am Ende des Tages \u00fcberh\u00f6rt werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Wer es b\u00f6se mit den Jagdfunktion\u00e4ren meint, k\u00f6nnte ihnen nun unterstellen, mit dem Positionspapier nichts anderes zu wollen, als Wolfsbest\u00e4nde schnellstm\u00f6glich mit der Waffe zu regulieren. Nur steht das &#8211; wie beschrieben &#8211; in dieser Offenheit dort nicht zu lesen. Stattdessen windet man sich durch die Paragraphen der Richtlinie, um genau dieses Ziel zu erreichen. Man behauptet, der g\u00fcnstige Erhaltungszustand sei bereits gegeben; man fordert, Ausnahmeregelungen nach Artikel 16 schnellstm\u00f6glich zuzulassen und das dazu notwendige Monitoring zu forcieren und schlie\u00dflich fordert man noch\u201e\u2026das in letzter Konsequenz notwendig werdende T\u00f6ten verhaltensauff\u00e4lliger Tiere auch aus Gr\u00fcnden der \u00f6ffentlichen Sicherheit\u201c nicht zu tabuisieren (Anm.d.R.: Das ist sowieso als letztes Mittel der Wahl vorgesehen und in den Managementpl\u00e4nen der L\u00e4nder bereits schriftlich fixiert). Kurzum, das nun verabschiedete Positionspapier der Jagdfunktion\u00e4re offenbart, was man dort f\u00fcr einen angemessenen Umgang mit dem R\u00fcckkehrer Wolf h\u00e4lt: die \u201eHege mit der Waffe\u201c.<br \/>\nBekr\u00e4ftigt wird dieser Eindruck noch durch Pressemeldungen wie diese: <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Link Mopo24\" href=\"https:\/\/mopo24.de\/nachrichten\/also-doch-sachsens-jaeger-wollen-woelfe-schiessen-7995\" target=\"_blank\">hier der Link!<\/a><\/span><\/p>\n<p><strong>Wolfsbejagung \u00fcberhaupt n\u00f6tig?<\/strong><br \/>\nAber nochmal zur\u00fcck zum Akzeptanzproblem: Die Strategie des DJV d\u00fcrfte auf zahlreiche Widerst\u00e4nde aus der Politik, aus der Bev\u00f6lkerung aber auch aus den eigenen Reihen sto\u00dfen. Es ist n\u00e4mlich zum heutigen Zeitpunkt keine seri\u00f6se Aussage dar\u00fcber zu treffen, ob der Wolf \u00fcberhaupt bejagt werden muss. Begr\u00fcnden l\u00e4sst sich diese Aussage mit Hilfe zweier Grundszenarien. Das erste Szenario besagt, dass irgendwann in naher oder ferner Zukunft alle geeigneten Wolfsreviere in Deutschland besetzt sind. Wie viel W\u00f6lfe dann gez\u00e4hlt werden, ist heute noch v\u00f6llig unklar. Vielleicht sind es noch nicht einmal die f\u00fcr den \u201eg\u00fcnstigen Erhaltungszustand\u201c geforderten 1000 erwachsenen Exemplare beiderseits der deutsch-polnischen Grenze, weil die bei zunehmender \u201eWolfsdichte\u201c h\u00f6her werdende nat\u00fcrliche sowie auch unnat\u00fcrliche Mortalit\u00e4tsrate durch Krankheiten oder Verkehrsunf\u00e4lle ansteigt.<\/p>\n<p>Das zweite Szenario beschreibt, dass der \u201eg\u00fcnstige Erhaltungszustand\u201c zwar erreicht wird, heute aber noch niemand seri\u00f6s beurteilen kann, ob nicht vielleicht wesentlich mehr W\u00f6lfe in Deutschland ans\u00e4ssig werden k\u00f6nnten, als diese Mindestanzahl von 1000 Tieren? Und warum sollte es schlie\u00dflich gerade die J\u00e4gerschaft sein, die in den Wolfsbestand eingreifen wird? Es zeichnet sich n\u00e4mlich ab, dass wohl eher ausgebildete und von den L\u00e4ndern best\u00e4tigte Experten die notwendigen Eingriffe vornehmen werden. Die derzeitige Ausbildung von gut einem Dutzend Fachleuten in Niedersachsen in der Distanznarkose deutet bereits darauf hin. Auch Wolfsmonitor vertritt die These, dass dazu sogenannte \u201eWolfscouts\u201c (Wolfsberater mit vergr\u00f6\u00dfertem Aufgabenspektrum) ben\u00f6tigt werden. Allein, weil das \u00fcbliche Streifgebiet von Wolfsrudeln bis zu 40.000 Hektar umfassen kann und weil diese Gr\u00f6\u00dfenordnung weder durch jagdliche Reviergrenzen, noch durch Hegeringsgrenzen oder sogar durch Fl\u00e4chen ganzer J\u00e4gerschaften abgebildet werden kann. Die derzeitige jagdliche \u201eAufbauorganisation\u201c in Deutschland ist demnach f\u00fcr die Wolfsjagd v\u00f6llig ungeeignet.<\/p>\n<p><strong>Geschlossenheit der J\u00e4ger darf angezweifelt werden<\/strong><br \/>\nMan darf getrost davon ausgehen, dass auch die im DJV organisierten J\u00e4ger nicht geschlossen hinter dem Positionspapier und ihren Funktion\u00e4ren stehen. Denn auch unter den J\u00e4gern gibt es zahlreiche bekennende Wolfsfreunde. Und die sind vermutlich nicht alle nur im zweiten nennenswerten deutschen Jagdverband, dem \u201e\u00d6kologischen Jagdverband (\u00d6JV)\u201c zu finden, sondern auch in den Reihen des DJV. Es kann angenommen werden, dass die Meinungen zum Wolf bei den J\u00e4gern \u00e4hnlich bipolar sind, wie in der Gesellschaft, es gibt also auch dort Wolfsgegner sowie Wolfsbef\u00fcrworter (bei den J\u00e4gern wohl eher mit leichter Tendenz zu den Gegnern). Prominenteste Beispiele f\u00fcr jagende Wolfsbef\u00fcrworter sind wohl Wolfsexperte Ulrich Wotschikowsky, NABU-Wolfsfachmann Markus Bathen und der Welt-Kolumnist Eckhard Fuhr.<\/p>\n<p>Und genau hier liegt die Gefahr dieses Positionspapiers f\u00fcr den DJV, sich am Ende verspekuliert zu haben. Nach der Abspaltung des Bayerischen Landesjagdverbandes im Jahr 2009 gibt es seit Ende 2014 den neuen Jagdverein \u201eF\u00fcr Jagd\u201c, dessen Ziel es ist, der \u00d6ffentlichkeit ein offenes und zeitgem\u00e4\u00dfes Bild der Jagd nahezubringen<span style=\"color: #0000ff;\"> <a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Jagdorganisation F\u00fcr Jagd\" href=\"http:\/\/fuerjagd.de\/\" target=\"_blank\">(hier der Link)<\/a><\/span>. Das neue Landesjagdgesetz in Nordrhein-Westfalen erleichtert es neuen Jagdorganisationen (unter Auflagen) sogar, k\u00fcnftig an jagdpolitischen Entscheidungen teilzuhaben. Es w\u00e4re somit keine \u00dcberraschung, wenn sich die Wolfsbef\u00fcrworter im DJV nun eine eigene Stimme verschaffen w\u00fcrden. In den sozialen Medien gibt es zurzeit einen entsprechenden Versuch, eine Facebook-Gruppe \u201ewolfsfreundlicher J\u00e4ger\u201c zu gr\u00fcnden. Hat der DJV also mit seiner Position zum Wolf die Chance verpasst, seine Reihen geschlossen zu halten?<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ich selbst bin Jagdscheininhaber (kein J\u00e4ger, da bereits seit Jahren nicht mehr jagdlich aktiv), trotzdem Mitglied der \u00f6rtlichen J\u00e4gerschaft und somit \u2013 als Ergebnis der Verbandsstruktur &#8211; quasi Zwangsmitglied im DJV. Und ich \u00e4rgere mich \u00fcber das Positionspapier. Im Eckpunktepapier forderte der DJV letztes Jahr noch Offenheit, Ehrlichkeit und gegenseitige Akzeptanz. Ich habe mal gelernt, dass man nur fordern soll, was man selbst auch zu geben bereit ist. Deshalb bin ich nun ver\u00e4rgert und f\u00fchle mich \u201eam Nasenring durch die Manege gezogen\u201c, weil ich die eingeforderte Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang mit dem Wolf seitens des DJV vermisse. Ich leiste und erlaube mir deshalb, auf meiner eigenen Webseite meine anderslautende Meinung kundzutun und mich pers\u00f6nlich von diesem Positionspapier zu distanzieren. F\u00fcr mich sind eine nachhaltige und verantwortungsvolle Jagd im Sinne eines breit akzeptierten Wildtiermanagements einerseits und die gleichzeitige Anerkennung des Schutzstatus der W\u00f6lfe andererseits kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille. Und nach Ber\u00fccksichtigung der mir bekannten Sachlage ist die Bejagung des Wolfes \u2013 wie oben angeschnitten &#8211; in Deutschland nicht zielf\u00fchrend und vermutlich auch \u00fcberhaupt nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Herzlichst<\/p>\n<p>Ihr<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Vogler<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/d8b0309d10744d9ebbea480c043e7185\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-center shariff-widget-align-center\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D658\" data-timestamp=\"1525529060\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D658\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Damit wird das nun bereits im Fr\u00fchjahr 2014 vorgestellte \u201eEckpunktepapier zum k\u00fcnftigen Management des Wolfes\u201c (hier der Link) des DJV erg\u00e4nzt.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-center shariff-widget-align-center\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D658\" data-timestamp=\"1525529060\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D658\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#32bbf5\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D658&text=Ist%20das%20%E2%80%9EPositionspapier%20Wolf%E2%80%9C%20des%20Deutschen%20Jagdverbandes%20ein%20verkleidetes%20Strategiepapier%3F\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Das Gebiet der J\u00e4gerschaft erstreckt sich \u00fcber etwa 20.403 Hektar und gliedert sich in 18 gemeinschaftliche Jagbezirke, sechs Eigenjagdbezirke und drei Reviere der Nieders\u00e4chsischen Landesforsten. Wolfsmonitor lernte Ralph Schr\u00e4der auf der Internationalen Wolfskonferenz des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) in Wolfsburg im\u2026","rel":"","context":"In &quot;Interviews&quot;","img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i2.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/WM-Foto-Ralph-Schr\u00e4der.jpg?fit=477%2C593&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":13292,"url":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=13292","url_meta":{"origin":658,"position":5},"title":"Freundeskreis freilebender W\u00f6lfe spricht sich \"absolut gegen die Idee \u201eWolf im Jagdrecht\u201c aus.\"","date":"21. April 2018","format":false,"excerpt":"Der Freundeskreises freilebender W\u00f6lfe e.V. reagiert auf die Forderung des\u00a0Deutschen Jagdverbandes, den Wolf in das Jagdrecht aufzunehmen, mit folgender Meldung (im Wortlaut): Antwort des Freundeskreises freilebender W\u00f6lfe e.V. zum Positionspapier des Deutschen Jagdverbandes e.V. (DJV) Der Wolf in Deutschland Der Jagdverband hat am 22.3.2018 ein selbst in der J\u00e4gerschaft umstrittenes\u2026","rel":"","context":"In &quot;Presseinformationen&quot;","img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Logo-Fr.Kreis-fr.-W\u00f6lfe.jpg?fit=1051%2C379&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/658"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=658"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/658\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":666,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/658\/revisions\/666"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/247"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}