{"id":674,"date":"2015-06-26T09:20:52","date_gmt":"2015-06-26T09:20:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=674"},"modified":"2018-05-05T14:26:30","modified_gmt":"2018-05-05T12:26:30","slug":"verpasst-die-jagd-ihre-zukunft-these-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=674","title":{"rendered":"Verpasst die Jagd ihre Zukunft? \u2013 These 9"},"content":{"rendered":"<p><strong>These 9: Die Rolle der J\u00e4ger muss im Wolfsmanagement neu definiert werden, denn es wird nicht ohne die J\u00e4ger gehen. <\/strong>Wer in heutiger Zeit als J\u00e4ger auf dem \u00f6ffentlichen Parkett unterwegs ist, merkt schnell, dass er sich auf ziemlich d\u00fcnnem Eis bewegt. Der Schwund an \u00f6ffentlicher Anerkennung f\u00fcr die Aus\u00fcbung der Jagd ist seit geraumer Zeit vor allen in den St\u00e4dten dieses Landes sp\u00fcrbar, ein Schicksal, das nicht allein den Landwirten vorbehalten bleibt. \u00dcber die Gr\u00fcnde zu spekulieren, warum das so ist, ist m\u00fc\u00dfig und an dieser Stelle nicht zielf\u00fchrend. Allerdings l\u00e4sst sich vermuten, dass die Innovationsverzagtheit des gr\u00f6\u00dften deutschen jagdlichen Dachverbandes, des Deutschen Jagdverbandes (DJV), einen Teil dazu beigetragen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<hr \/>\n<p><!--more-->Mit dem k\u00fcrzlich auf dem Bundesj\u00e4gertag \u201everabschiedeten\u201c Positionspapier \u201eZur R\u00fcckkehr des Wolfes nach Deutschland\u201c<span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"DJV: Positionspapier Wolf\" href=\"https:\/\/www.jagdverband.de\/sites\/default\/files\/E%20DJV-Positionspapier%20Wolf%20BJT%20%2019%2006%2015_wolffinal.pdf\" target=\"_blank\"> (hier der Link)<\/a> <\/span>hat der DJV jetzt noch \u201eeinen draufgesetzt\u201c. Wer \u201ezwischen den Zeilen\u201c lesen kann, muss den Eindruck gewinnen, dass die Jagdfunktion\u00e4re dieses Verbandes \u00fcber alle halbwegs begr\u00fcndbaren Umwege versuchen, schnellstm\u00f6glich die legale Bejagung von W\u00f6lfen in Deutschland herbeizuf\u00fchren. Es w\u00e4re allerdings falsch anzunehmen, dass nun alle J\u00e4ger diese Ansicht unterst\u00fctzen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Positionsbestimmung<\/strong><\/p>\n<p>Dem nun ver\u00f6ffentlichten Positionspapier ging vor rund einem Jahr ein schlankeres \u201eEckpunktepapier\u201c voraus, das der J\u00e4ger, Autor und WELT-Kolumnist Eckhard Fuhr bereits in seinem lesenswerten Buch \u201eR\u00fcckkehr der W\u00f6lfe\u201c wie folgt bewertete:<\/p>\n<p><em>\u201eOffenbar k\u00f6nnen Jagdfunktion\u00e4re im Wolf nur einen Problemwolf sehen\u201c\u2026.\u201cUnd vergeblich sucht man in diesem deprimierenden Text ein Anzeichen daf\u00fcr, dass J\u00e4ger den Wolf als Anlass verstehen k\u00f6nnten, ihr Verst\u00e4ndnis von Jagd und ihr Selbstverst\u00e4ndnis als J\u00e4ger einmal grunds\u00e4tzlich zu \u00fcberdenken.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Zum Ende desselben Kapitels res\u00fcmiert Fuhr schlie\u00dflich:<\/p>\n<p><em>\u201eMan sieht, der Wolf bietet Anlass, Jagd und Hege, oder nennen wir es Wildmanagement, in den Mittelpunkt einer gesellschaftlichen Debatte zu r\u00fccken. Diejenigen, die das haupts\u00e4chlich angeht, die J\u00e4ger, gehen aber dabei nicht voran, sondern igeln sich ein. Die meisten jedenfalls.\u201c\u2026 \u201eSo verpasst die Jagd ihre Zukunft.\u201c<\/em><\/p>\n<p>(Quelle: Eckhard Fuhr, R\u00fcckkehr der W\u00f6lfe, M\u00fcnchen 2014, S. 110 ff. &#8211;\u00a0 weitere Infos auf der <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"WM B\u00fccher\" href=\"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?page_id=138\" target=\"_blank\">Wolfsmonitor-B\u00fccherseite<\/a><\/span>)<\/p>\n<hr \/>\n<p>Haben sich die Jagdfunktion\u00e4re der damaligen Kritik gestellt und mit dem nun ver\u00f6ffentlichten Strategiepapier etwas zum Positiven ver\u00e4ndert? Das ist nicht erkennbar, gleicht das Positionspapier doch eher einem an die Politik gerichteten Forderungskatalog. Konnte man seinerzeit im Eckpunktepapier noch eine \u201eSchlussformel\u201c lesen, die da lautete: \u201eDie J\u00e4gerschaft wird ihren gesellschaftlichen Beitrag zum Erhalt der Wolfspopulation in Deutschland leisten und unterst\u00fctzt sowohl Monitoring als auch Grundlagenforschung zum Wolf\u201c, so ist davon im aktuellen Papier nichts mehr zu finden. Die Verbandsspitze hat somit eine weitere Gelegenheit verpasst, das eigene Selbstverst\u00e4ndnis kritisch zu hinterfragen und zukunftsweisend auszurichten. Die Delegiertenversammlung stimmte dem Papier dennoch zu. Es scheint, als bleibe das deutsche Jagdwesen in seiner r\u00fcckw\u00e4rtsgerichteten Selbstpositionierung weiter zwischen Tradition und jagdlichem Brauchtum gefangen. Leider wird so der weiteren gesellschaftlichen Polarisierung Vorschub geleistet und das Jagdwesen noch mehr als bisher ins Abseits gedr\u00e4ngt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Ohne J\u00e4ger geht es nicht?<\/strong><br \/>\nAuf dieser Webseite wird &#8211; bar jeglicher weiteren jagdpolitischen Diskussion &#8211; die These vertreten, dass das Management der W\u00f6lfe trotzdem nicht ohne J\u00e4ger funktionieren kann. Die Begr\u00fcndung daf\u00fcr setzt jedoch anderswo an, n\u00e4mlich bei der Frage, wo und wie \u00fcberhaupt jagdliches Fachwissen im Wolfsmanagement hilfreich sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Das in Deutschland vorhandene Reviersystem jedenfalls ist durch dessen Struktur zun\u00e4chst einmal wenig hilfreich dabei, betrachtet man die Gr\u00f6\u00dfe der \u00fcblichen Streifgebiete von Wolfsrudeln. Ein Wolfsrevier hat \u00fcblicherweise eine Gro\u00dfe zwischen 100 bis 350 Quadratkilometern, umgerechnet also 10.000 bis 35.000 Hektar. Bei einer angenommenen durchschnittlichen Gr\u00f6\u00dfe von 300 Hektar je Jagdrevier, ben\u00f6tigen die W\u00f6lfe eines Rudels einen Lebensraum, der die Gr\u00f6\u00dfe von mindestens 33 bis hin zu 117 Jagdrevieren hat. Welchen Einfluss ein Rudel dabei auf das in diesen Jagdrevieren vorhandene Schalenwild nimmt, steht weitestgehend wissenschaftlich fest. Ungef\u00e4hr 2 Hirsche, Rehe oder Wildschweine fallen den W\u00f6lfen pro Jagdrevier und Kalenderjahr als Beute zum Opfer. Mal abgesehen davon, dass allein die Gr\u00f6\u00dfe dieser Streifgebiete die Schwierigkeit einer gezielten Entnahme eines vermeintlich \u201everhaltensauff\u00e4lligen Einzelwolfes\u201c aufzeigt, wird durch die dargestellten Reviergr\u00f6\u00dfen deutlich, welcher organisatorische Aufwand betrieben werden muss, um ein Wolfsrudel einigerma\u00dfen aussagekr\u00e4ftig zu monitoren.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Zentrale Chance<\/strong><\/p>\n<p>Hier liegt allerdings auch die zentrale Chance, da alle zusammenh\u00e4ngenden Grundfl\u00e4chen Deutschlands \u2013 soweit sie nicht \u201ebefriedet\u201c, also von der Jagd ausgenommen sind &#8211; einem Jagdrevier angeh\u00f6ren. In Niedersachsen sind das zum Beispiel 84% der Landesfl\u00e4che. W\u00fcrden alle Revierinhaber sich nun mit ihren Jagdaufsehern und st\u00e4ndigen Jagdbegleitern aktiv an der \u00dcberwachung des Wolfsbestandes beteiligen, lie\u00dfen sich aussagekr\u00e4ftige Monitoringergebnisse fl\u00e4chendeckend und auch vergleichsweise kosteng\u00fcnstig erheben und als Grundlage f\u00fcr ein zeitgem\u00e4\u00dfes Wildtiermanagement verwenden. Erste Ans\u00e4tze in diese Richtung gab es bereits um die Jahrtausendwende herum mit dem prototypischen Projekt \u201eWildtier-Informationssystem der L\u00e4nder Deutschlands (WILD)\u201c, das der oben noch gescholtene DJV seinerzeit ma\u00dfgeblich unterst\u00fctzte. Man kam damals zu der Erkenntnis, dass die \u201eStreckenergebnisse\u201c (erlegtes Wild) allein nicht als Indikator f\u00fcr die noch lebenden Wildtierbest\u00e4nde und \u2013bes\u00e4tze ausreichen (eine Tatsache, die ohnehin viele logisch denkende Menschen irritierte und noch irritiert). Mit einer Neuauflage dieses Projekts unter besonderer Ber\u00fccksichtigung aller Wolfsgebiete in Deutschland k\u00f6nnte der Deutsche Jagdverband sicherlich einen gro\u00dfen Teil seiner Glaubw\u00fcrdigkeit in der Gesellschaft zur\u00fcckgewinnen. Sein Status als anerkannte Naturschutzorganisation w\u00fcrde untermauert &#8211; doch das wird aller Voraussicht nach eine Vision bleiben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Auf die Schwierigkeiten, die auftreten k\u00f6nnen, wenn jedoch von der Option der fl\u00e4chendeckenden Einbeziehung der J\u00e4ger in das Wildtiermonitoring keinen Gebrauch gemacht wird, deutet die bereits an anderer Stelle vorgestellte Bachelorarbeit von Verena Sch\u00f6ler<span style=\"color: #0000ff;\"> <a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Bachelorarbeit Verena Sch\u00f6ler\" href=\"http:\/\/digibib.hs-nb.de\/resolve?id=dbhsnb_thesis_0000001030\" target=\"_blank\">(hier der Link)<\/a> <\/span>hin, die dem Leser ein realistisches Gef\u00fchl daf\u00fcr vermittelt, wie schwierig und hoch der Aufwand f\u00fcr ein Monitoring auf wissenschaftlicher Basis letztlich sein kann.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hoher Aufwand und mangelnde Akzeptanz<\/strong><br \/>\nVielleicht wird sich der ein oder andere Leser jetzt fragen, warum das fl\u00e4chendeckende Wolfsmonitoring durch die J\u00e4ger nicht l\u00e4ngst schon praktiziert wird. Nun ja, das alles ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Zus\u00e4tzlichem Aufwand! Die Betreuung eines Jagdreviers ist ohnehin sehr geld- und zeitaufw\u00e4ndig und der Wolf d\u00fcrfte \u2013 nach Ansicht zahlreicher J\u00e4ger \u2013 kein Ziel besonderer Bem\u00fchungen sein, weil er mit Ausnahme Sachsens nicht in das Jagdrecht der jeweiligen Bundesl\u00e4nder aufgenommen wurde und somit keiner besonderen \u201eHegepflicht\u201c unterliegt. Es muss ferner ber\u00fccksichtigt werden, dass sich viele J\u00e4ger ohnehin nicht von der breiten \u00d6ffentlichkeit in ihrer Rolle akzeptiert sehen und sich nicht auch noch der zus\u00e4tzlichen Gefahr aussetzen wollen, durch einen vermeintlich notwendigen Eingriff in die Wolfspopulation vollends gesellschaftlich ins Abseits zu geraten. Kann man es ihnen ver\u00fcbeln?<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>L\u00fcckenhafte Lichtblicke?<\/strong><br \/>\nDennoch gibt es gute Beispiele f\u00fcr ein j\u00e4gerliches Wolfsengagement. In Niedersachsen zum Beispiel ist die Landesj\u00e4gerschaft (LJN) Kooperationspartner der Landesregierung beim Aufbau und der Durchf\u00fchrung des Wolfsmanagements. Viele J\u00e4ger stehen dort f\u00fcr ein ehrenamtliches Engagement als Wolfsberater zur Verf\u00fcgung. Das ist ebenfalls sehr zeitaufw\u00e4ndig und mit der einen oder anderen Anlaufschwierigkeit verbunden, wie an anderer Stelle auf Wolfsmonitor bereits beschrieben wurde. Zudem deckt die kleine Aufwandsentsch\u00e4digung, die die Wolfsberater in Niedersachsen f\u00fcr ihre Arbeit erhalten, in der Regel die anfallenden Kosten oft nicht einmal halbwegs. Auch werden starke Nerven gebraucht. Denn mit dem Auf- und Abtauchen erster vermeintlich \u201everhaltensauff\u00e4lliger\u201c W\u00f6lfe aus dem Munsteraner Rudel im Fr\u00fchjahr 2015 wurde deutlich, dass die bis dahin aufgelegten Ma\u00dfnahmen noch unzureichend waren. Der europaweit anerkannte und die \u201eLarge Carnivore Initiative for Europe\u201c beratende deutsche Wolfsexperte Ulrich Wotschikowsky stellte dazu fest:<\/p>\n<p><em>\u201eWas uns an allen Ecken und Enden fehlt, ist Sachverstand in Sachen Wolf. Der l\u00e4sst sich nicht von heute auf morgen herbeizaubern. Es bleibt immer noch viel, sehr viel zu tun. Und das gilt nicht nur f\u00fcr Niedersachsen. Auch in anderen L\u00e4ndern h\u00e4lt das Management nicht Schritt mit der Dynamik der Wolfsr\u00fcckkehr.\u201c<\/em><\/p>\n<p>(Quelle: http:\/\/woelfeindeutschland.de\/munster-die-menschen-wollen-taten-sehen &#8211;<span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"Wotschikowsky Die Menschen wollen Taten sehen\" href=\"http:\/\/woelfeindeutschland.de\/munster-die-menschen-wollen-taten-sehen\" target=\"_blank\"> hier der Link<\/a><\/span>)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>J\u00e4ger verf\u00fcgen \u00fcber beste Voraussetzungen<\/strong><br \/>\nGerade die J\u00e4ger sind es aber, die neben den Wolfsforschern und Wildtierbiologen bereits die besten Voraussetzungen mitbringen, um sowohl das Wolfsmonitoring wie auch das Wildtiermanagement fachgerecht und mit Sachverstand zu unterst\u00fctzen. Die meisten von ihnen k\u00f6nnen zuverl\u00e4ssig die Trittsiegel der Wildtiere \u201elesen\u201c, ihre Bisspuren erkennen, sie alle sind im Wald- und Landbau geschult, eine Vielzahl von ihnen legen Hecken und Biotope an (und pflegen diese sp\u00e4ter) und nicht wenige von ihnen f\u00fchren Hunde f\u00fcr die verschiedenen Jagddisziplinen und bilden diese selbst aus. Fast immer erkennen Revierinhaber kleinste Ver\u00e4nderung in ihrem jagdlichen Verantwortungsbereich \u2013 das Vorkommen und Wirken eines Wolfes oder eines Wolfrudels in einem Jagdrevier bliebe den Inhabern oder P\u00e4chtern deshalb nicht lange verborgen. Gibt es eigentlich bessere Voraussetzungen, um eine Wildtierart wie den Wolf bei seiner R\u00fcckkehr zu identifizieren und zu \u201ebegleiten\u201c?<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Woran mangelt es?<\/strong><\/p>\n<p>Die Ausgangsthese dieses Beitrags besagt, dass die Rolle der J\u00e4ger im Wolfsmanagement neu definiert werden muss. Nur wie? Was einigen J\u00e4gern dazu fehlt, ist die Einsicht, dass es sich bei dem Wolf in der Regel nicht um ein Problem, sondern um eine Herausforderung historisch-kultureller Art handelt. Und ja, manchmal fehlt auch die Akzeptanz, einen erfolgreichen J\u00e4ger neben sich im eigenen Revier zu dulden. Wir Deutschen machen uns jedoch international l\u00e4cherlich, wenn wir \u00fcber Jahrzehnte hinweg in wirtschaftlich wesentlich schw\u00e4cheren Regionen dieser Erde den Schutz der gro\u00dfen Wildtierarten (Tiger, Nashorn, Elefant, etc.) fordern und f\u00f6rdern und dann selbst nicht einmal ernsthaft versuchen, mit einem halbwegs harmlosen Beutegreifer wie den Wolf in der eigenen Heimat zurechtzukommen. Denn eigentlich verf\u00fcgen wir in Deutschland &#8211; im Gegensatz zu den beschriebenen \u00e4rmeren L\u00e4ndern &#8211; \u00fcber hervorragende Voraussetzungen, um die mit der R\u00fcckkehr des Wolfes entstehenden Herausforderungen locker zu meistern.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Keine Heimat f\u00fcr wolfsfreundliche J\u00e4ger<\/strong><br \/>\nSoll das nun ein Aufruf dazu sein, den Wolf ins Jagdrecht zu \u00fcbernehmen? Nein, sicher nicht! Das ist vermutlich auch v\u00f6llig unn\u00f6tig. Es handelt sich hier um einen Aufruf an alle J\u00e4ger, die der Wolfsr\u00fcckkehr positiv gegen\u00fcberstehen, sich st\u00e4rker als bisher zu engagieren! Dieser Beitrag soll als Appell an deren Courage verstanden werden \u2013 denn am Ende ist ein funktionierendes Wolfsmanagement ohne J\u00e4ger kaum vorstellbar. Die J\u00e4ger haben sich bisher allerdings \u00fcberwiegend &#8211; mit Ausnahme derer, die sich als Wolfsberater engagieren \u2013 kaum in der \u00d6ffentlichkeit als Wolfsbef\u00fcrworter zu erkennen gegeben und verf\u00fcgen zudem \u00fcber keinerlei Lobby innerhalb ihres eigenen Dachverbandes. Das beweist das k\u00fcrzlich verabschiedete Positionspapier des DJV allemal. Von den W\u00f6lfen faszinierte J\u00e4ger gibt es aber trotzdem und zwar zahlreich. Einige von ihnen engagieren sich bereits heute neben ihren jagdlichen Aktivit\u00e4ten in Vereinen und Verb\u00e4nden, die sich dem Wolfsschutz in besonderer Weise verschrieben haben. Das tun sie, weil sie in ihrem eigenen Verband kaum eine ernstzunehmende Heimat f\u00fcr ihr Anliegen finden. Und dabei riskieren sie, ihre \u201eZweigleisigkeit\u201c st\u00e4ndig erkl\u00e4ren zu m\u00fcssen \u2013 sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Sie sind sich jedoch meistens dem Umstand bewusst, dass es beim Umgang mit dem Wolf um nicht weniger als um die k\u00fcnftige gesellschaftliche Akzeptanz der eigenen Zunft geht, ja, es geht sogar \u2013 um es mit Eckhard Fuhr zu sagen \u2013 um nicht weniger als <em>\u201edie Zukunft der Jagd\u201c.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Wolfsfreundliche J\u00e4ger sollten sich vereinen<\/strong><br \/>\nWas muss also geschehen? Die Antwort liegt auf der Hand, wenn man fragt, was eigentlich fehlt. Das scheint eine \u201eBottom- Up-Bewegung\u201c der J\u00e4ger zu sein, nicht zuletzt, damit die \u201eTopleute\u201c in den Verb\u00e4nden erkennen, dass mit einem \u201epolitischen Wolf\u201c letztlich niemandem gedient ist. Es fehlt eine wie auch immer geartete Gemeinschaft von J\u00e4gern, in der sich jeder Einzelne auch \u00f6ffentlich dazu bekennt, den Wolf entsprechend der nationalen und internationalen Schutzstati (Washingtoner Artenschutzabkommen, Berner Konvention, Europ\u00e4ische FFH-Richtlinie und Bundesnaturschutzgesetz) zu sch\u00fctzen und seine R\u00fcckkehr \u00fcber das \u00fcbliche Ma\u00df hinaus zu unterst\u00fctzen. Und zwar in einer Art und Weise, die weit \u00fcber bereits bestehende einzelne Kooperationsmodelle zwischen J\u00e4gern und Managementverantwortlichen hinausgeht. Eine solche \u201eWolfscommunity\u201c kann innerhalb bereits bestehender Vereine entstehen &#8211; was die gr\u00f6\u00dfte interne Wirkung entfalten w\u00fcrde &#8211; oder in einer neuen, eigenen Organisationsform. Sie sollte \u00f6ffentlichkeitswirksam auftreten und f\u00fcr genau diese \u00d6ffentlichkeit ansprechbar sein, vertrauensbildend in alle Richtungen &#8211; insbesondere in Richtung der f\u00fcr das Wolfsmanagement Verantwortlichen &#8211; agieren und sich schlie\u00dflich qualitativ daf\u00fcr pr\u00e4destiniert zeigen, die Aufgaben im Wolfsmanagement zu \u00fcbernehmen, die weit \u00fcber das Aufgabenprofil der zurzeit ehrenamtlichen Wolfsberater hinaus gehen und f\u00fcr die es bisher kaum Fachleute gibt (<span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"4. These\" href=\"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=518\" target=\"_blank\">siehe These 4 \u2013 \u201eWolfscouts\u201c<\/a><\/span>). Dass eine solche Vision einer von J\u00e4gern getragenen Initiative kein Hirngespinst bleiben muss, beweist der noch junge Zusammenschluss der allerdings auf andere Ziele ausgerichteten jagdlichen Initiative \u201eF\u00fcr Jagd in Deutschland e.V. \u2013 Verein f\u00fcr nachhaltigen Wild- und Naturschutz.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ein vergleichbarer Zusammenschluss jagender Wolfsbef\u00fcrworter w\u00e4re fortschrittlich und zukunftweisend. Der Deutsche Jagdverband e.V. hat sich in der letzten Woche leider f\u00fcr einen anderen Weg entschieden. Die Worte Eckhard Fuhrs aus dem letzten Jahr haben an G\u00fcltigkeit somit nichts eingeb\u00fc\u00dft und k\u00f6nnen nicht oft genug wiederholt werden: <em>\u201eSo verpasst die Jagd ihre Zukunft!\u201c<\/em>\u00a0 Schade eigentlich\u2026<\/p>\n<p>Herzlichst<\/p>\n<p>Ihr<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Vogler<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/b07aadc3fd654d7eafd8445d62c9e226\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<p>Hier geht es zur\u00fcck zur <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" title=\"These 8\" href=\"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=642\" target=\"_blank\">8. These<\/a><\/span><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-center shariff-widget-align-center\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D674\" data-timestamp=\"1525530390\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D674\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#32bbf5\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D674&text=Verpasst%20die%20Jagd%20ihre%20Zukunft%3F%20%E2%80%93%20These%209\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Wer in heutiger Zeit als J\u00e4ger auf dem \u00f6ffentlichen Parkett unterwegs ist, merkt schnell, dass er sich auf ziemlich d\u00fcnnem Eis bewegt. Der Schwund an \u00f6ffentlicher Anerkennung f\u00fcr die Aus\u00fcbung der Jagd ist seit geraumer [&hellip;]<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-center shariff-widget-align-center\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D674\" data-timestamp=\"1525530390\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D674\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#3b5998\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#32bbf5\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwolfsmonitor.de%2F%3Fp%3D674&text=Verpasst%20die%20Jagd%20ihre%20Zukunft%3F%20%E2%80%93%20These%209\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Dem \u201efreizeitlichen Lustm\u00f6rder\u201c wird vorgeworfen, Wild in Angst und Schrecken zu versetzen, es mit Hunden zu hetzen und Leiden und Schmerzen zu zuzuf\u00fcgen. Der Wolf macht eigentlich nichts anderes und es darf bezweifelt werden, dass es f\u00fcr das Wild einen Unterschied macht, wer ihm in dieser Art zu Leibe\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gastkolumne&quot;","img":{"alt_text":"Kolumnist Klaus Bullerjahn (Foto: privat)","src":"https:\/\/i0.wp.com\/wolfsmonitor.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Kolumnenbild-K.Bullerjahn.jpg?fit=768%2C523&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":13807,"url":"https:\/\/wolfsmonitor.de\/?p=13807","url_meta":{"origin":674,"position":5},"title":"Das \"Wolfsproblem\" der Jagdfunktion\u00e4re","date":"24. 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