9 Thesen

Nachfolgende kurz vorgestellten 9 Diskussionspunkte sollen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine Orientierungshilfe dafür sein, in welche Richtung Wolfsmonitor argumentiert:


1) Wir brauchen einen allgemein anerkannten und in der Bevölkerung bekannten Maßstab dafür, ab wann Wölfe als „verhaltensauffällig“ gelten.

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2) Zur Entwicklung eines wirksamen Wolfsmanagements müssen wir ein anderes Ausgangsszenario zu Grunde legen (den nicht harmlosen Wolf). Wir müssen dazu eine Diskussion führen, die sich nicht ausschließlich auf Forschungsergebnisse sondern auch auf Erfahrungen stützt, keinen bekannten Blickwinkel auslässt, nichts beschönigt und nichts verschweigt und somit mögliche renitente Einzelwölfe und Wolfsrudel umfassend in die Betrachtung einbezieht.

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3) Wir brauchen ein integrierendes Managementkonzept, das sich an den gemeinsamen Interessen aller Bevölkerungsgruppen und besonders Betroffenen ausrichtet. Es sollte insbesondere auch ängstliche Menschen berücksichtigen.

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4) Wir müssen schnellstmöglich beginnen, zusätzlich zu den Wolfsberatern und Rissgutachtern ausgewiesene Experten für das aktive Wolfsmonitoring (ich nenne sie mal „Wolfscouts“) heranzubilden, damit in Zukunft keine Polizeihubschrauber und Polizeihundestaffeln bei vermeintlich auffälligen Wölfen benötigt werden.

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5) Wolfsmanagement braucht einen lokalen Fokus, die Kommunikation der Beteiligten untereinander muss lokal synchronisiert werden, um im Bedarfsfall zügig Handlungsfähigkeit zu gewährleisten. Die lokale Einsatzbereitschaft sollte entwickelt werden, noch bevor ein bundesweites Kompetenzzentrum eingerichtet wird, wie einige Naturschutzverbände es bereits seit geraumer Zeit fordern.

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6) Medienvertreter brauchen kompetente Ansprechpartner aus den jeweiligen Einzelregionen und keine Ferndiagnosen von vermeintlichen Experten. Der Aufbau von Wolfskompetenz braucht Routinen.

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7) Der Einsatz von Herdenschutzhunden muss überdacht werden, damit die Schäden, die diese Hunde verursachen, nicht größer werden als die Schäden durch Wölfe.

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8) Die DNA-Nachweise müssen schneller bearbeitet werden, die Ergebnisse früher vorliegen. Dies zu gewährleisten, dürfte vornehmlichste Aufgabe der Verantwortlichen sein, noch vor der Einrichtung eines „Bundeskompetenzzentrums“.

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9) Die Rolle der Jäger im Wolfsmanagement muss definiert werden, es wird am Ende nicht ohne die Kompetenz jagderfahrener Zeitgenossen gehen.

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Die Liste ist sicherlich nicht vollständig und damit vorläufig. Sie zeigt auf, wo aus Sicht vom April 2015 dringender Handlungsbedarf besteht, wenn die Integration des Wolfes in das dichtbesiedelte Deutschland gelingen soll. Diese Auflistung wird sich demnach so dynamisch entwickeln wie die Wolfsrückkehr an sich.

In unregelmäßigen Abständen bietet Wolfsmonitor ein Zwischenfazit zur Aktualisierung der Thesen an. Hier finden Sie die entsprechenden Ergänzungen:

Herzlichst

Ihr

Jürgen V.

 


Zur 1. These: http://wolfsmonitor.de/?p=405