Stefan Aust & Godwin’s law

Wissen Sie, wie bei mir arge Glaubwürdigkeitszweifel geweckt werden? Wenn es beispielsweise in der deutschen Journaille offenbar völlig egal zu sein scheint, ob jemand zuerst viele Jahre beim Spiegel beschäftigt war, bevor er Autor für DIE ZEIT und später sogar noch Herausgeber des Springer-Blattes Welt am Sonntag werden konnte.

Warum? Kennen Sie vielleicht jemanden, der nacheinander in drei grundverschiedenen politischen Parteien erfolgreich tätig war?

Noch merkwürdiger wirkt auf mich, wenn sich dieser Jemand dann auch noch als Herausgeber von seiner eigenen Zeitung interviewen lässt, obwohl er inhaltlich kaum etwas Substanzielles beizutragen hat. Wie die Antworten schließlich darlegen.

Gemeint ist Journalist und Pferdezüchter Stefan Aust im nachfolgend verlinkten Beitrag. Sie finden diesen unter Nutzung dieses Links! (*1)

Dieses – wie dieser Artikel beweist – wolfsfachlich erkennbare „Leichtgewicht“ schickt sich schließlich auch noch an, Wolfsbefürwortern seine Interpretation vom „Sinnbild einer naiven Naturglorifizierung“ willkürlich unterzuschieben.

Und das Ganze abschließend auch noch mit Godwins Gesetz zu “würzen”.

Unterirrdisch, oder?

P.S.: Wer sein Leben für einen Witz hält, der sollte auch die Pointe verstehen. (Wolfgang J. Reus)

Just my two cents…

Jürgen Vogler


Quelle: welt.de: „Der Wolf wurde schon unter den Nazis mystifiziert“ – Stand: 11:03 Uhr, von Jörn Lauterbach