Übertrieben emotionale Wolfshysterie

Die wenigsten Schafe sterben durch Beutegreifer, das wird von der gegen den Wolf argumentierenden Seite häufig verschwiegen. Beim Thema Wölfe – politisch aufgeladen wie nie – wird insbesondere von einschlägigen Gruppierungen, Verbänden und Parteien weniger aufgrund von Fakten als vielmehr auf Basis von Emotionen diskutiert. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch bei unseren Nachbarn.

Im schweizerischen Kanton Bern hat man nun eine entsprechende Bilanz gezogen. Die zeigt, dass auf ein gerissenes Schaf im letzten Jahr 14 Schafe kamen, die durch Krankheiten, Abstürze, oder weil sie nicht artgerecht gehalten wurden, zu Tode kamen.

Obschon Wolfsrisse oft zum Thema gemacht werden, fordere aber niemand ein schärferes Vorgehen gegen Schafhalter, welche gegen die Tierschutzverordnung verstoßen, resümiert die Berner Zeitung.


Quelle: bernerzeitung.ch am 9. Mai 2019: „Die wenigsten Schafe sterben wegen Wölfen“ von Marco Zysset, abgerufen am 16. Mai 2019, hier der Link!