Robert Habeck und der Wolf

Es wäre wohl naiv zu glauben, der derzeitige Höhenflug der GRÜNEN in Deutschland hätte nichts mit ihm zu tun. Die Rede ist von Robert Habeck, dem Schriftsteller, Philosophen und Chef der Bundespartei der GRÜNEN. Ihm zufolge sei der Streit um den Wolf ein klassisches Beispiel einer „Entweder-oder-Politik“.

Und die Wolfsdebatte zudem die kleine Schwester der Migrationsdebatte. Es gehe dabei nur ums Gewinnen, nicht um einen Konsens, so Habeck.

Von Obergrenzen der Population oder systematischen Abschüssen der Wölfe zum Schutz der Landwirte hält Habeck übrigens nichts.

„In der Konsequenz hieße das, dass wir alles, was die Ertragsvermehrung reduziert, vernichten müssen. Die Stare fressen auch Samen und das Gras weg. Müssen wir jetzt also die Stare ausrotten?“

Habeck plädiert deshalb für einen anderen Politikstil, denn er ist sich sicher: „Es wird weder eine Lösung geben, die einen gesellschaftlichen Frieden herstellt, wenn wir den Wolf ausrotten, noch wenn wir naiv nichts ändern.“

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Quelle: tagesspiegel.de am 13.12.2018: „Robert Habeck und der Wolf“ von Felix Hackenbruch, abgerufen am 14.12.2018


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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