Die Wolfsmonitor-Retrospektive auf das Wolfsjahr 2018 – Teil 3 – März

Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland gaben bekannt, dass sie künftig im Wolfsmanagement zusammenarbeiten wollen. Ziel sei, dem Wolf Lebensraum zu gewähren und zugleich dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung und der Nutztierhalter Rechnung zu tragen (weiterlesen!…).

Thüringen: Vier Wolfs-Hund-Mischlinge des Ohrdrufer Rudels sind tot. Drei wurden erschossen, einer wurde leblos an einem Bahndamm bei Gotha gefunden (weiterlesen!…)


Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) spricht sich – so meldet der NDR – für eine Obergrenze für Wölfe in Niedersachsen aus. Damit fordert er entsprechende Reaktionen heraus  (z.B. hier!). Auch der Wolfsberater Eberhard Giese zeigt sich – ebenso wie viele andere, die sich teilweise seit Jahrzehnten mit dem Wolf befassen – sehr  irritiert über die Worte des „Umweltministers“ und schreibt einen offenen Brief (den Sie hier! finden).


Ebenso bedenklich verhält sich die neue niedersächsische Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU), als sie die Osterholzer Jäger als „die wahren Grünen“ bezeichnet und kundtut, dass man Wölfe nur erziehen kann, “wenn wir zwischendurch auch mal einen rausschießen“ (hier weitere Hintergründe!).

Auch hier gibt es entsprechend entsetzte Reaktionen in der Öffentlichkeit. Thomas Mitschke, der erste Vorsitzende der NABU-Kreisgruppe Lüneburg, fordert Otte-Kinast beispielsweise auf seiner Facebook-Seite auf, sie solle sich lieber mit der Rechtslage vertraut machen und sich schnellstens in der Öffentlichkeit korrigieren (weiterlesen!…).


Ein Landwirt aus Brandenburg forderte Anfang des Jahres nach zwei Wolfsrissen den Abschuss des Dobbrikower Wolfsrudels, das sich im Nuthe-Urstromtal angesiedelt hat. Der Antrag wurde seinerzeit von einschlägigen Verbänden als “Test” der ab Januar 2018 gültigen Brandenburgischen Wolfsverordnung gewertet. Der entsprechende Antrag wurde allerdings abgelehnt, wie das Brandenburger Landesumweltamt nun im März mitteilte. (weiterlesen!…).


Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck berichtet auf seiner Webseite von der Konferenz „Koexistenz mit Großkarnivoren in der EU“ („Achieving coexistence with large carnivore in the EU“), die am 7. März im EU-Parlament in Brüssel stattfand. Seine für Wolfsbefürworter beruhigende Botschaft lautet: Die Kommission steht hinter den Wölfen! (weiterlesen!…).


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Hier finden Sie die Highlights aus dem Februar 2018!

Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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