„Bisswunden-Protokollanten auf Bewährung“ – Maulkorb für Niedersachsens Wolfsberater

Niedersachsens „Umweltminister“ Olaf Lies sorgt gegenwärtig erneut für Schlagzeilen. Er verlangte jetzt offenbar im Zusammenhang mit den Wölfen und Wolfsrissen „Kadavergehorsam“ von den rund 140 Wolfsberatern im Land, um es wie der Weser-Kurier-Kommentator Justus Randt auszudrücken.

Wer nicht spure, müsse damit rechnen, dass seine – neuerdings befristete –Tätigkeit als Wolfsberater nach zwei Jahren nicht verlängert werde. Aus Beratern würden nun „reisende Bisswundenprotokollanten auf Bewährung“.

Neuerdings gebe es als „Schmerzensgeld“ wenigstens eine Fahrtkostenentschädigung.

Fundierten Gegenwind aus den Reihen der Wolfsberater wie beim „Offenen Brief“ von Eberhard Giese im März (hier der Link!) wird es demnach künftig für den „Umweltminister“ wohl kaum noch geben. Es sei denn, eine nennenswerte Zahl der Fachkundigen zeigten Lies nun als Reaktion auf diesen „Maulkorb“ die „rote Karte“.

Justus Randts Kommentar im Weserkurier können Sie hier aufrufen!


Quelle: „Zum Heulen – Wolfsberater ohne eigene Meinung“ von Justus Randt am 28.09.2018 auf Weser-Kurier.de


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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