Begegnungen mit Wanderwölfen

Wie in jedem Jahr sind wieder viele Jungwölfe auf der Suche nach einem eigenen Revier. Sie legen dabei nicht selten hunderte Kilometer zurück. Auch die in den letzten Wochen zahllosen im Straßenverkehr verunfallten Wölfe weisen auf den derzeitigen Umstand hin. Und wie in jedem Jahr gibt es wieder einige dieser jungen und neugierigen Exemplare, die sich nicht ganz so scheu zeigen, wie einige Zeitgenossen es sich erhoffen.

Üblicherweise gibt sich die Neugier wieder, wenn die Wölfe etwas älter werden. Doch zwei Ereignisse schafften es jetzt in die Schlagzeilen.

Am Stadtrand von Lübeck begegnete eine Frau, die mit ihrem Hund spazieren ging , einem Wolf, der sich ihr bis auf etwa fünf Meter näherte, bevor er, die Frau und den Hund noch eine Weile beobachtend, schließlich weiterzog. Von polizeilicher Seite in Lübeck und dem zuständigen Wolfsbeauftragten, der informiert wurde, seien daraufhin jedoch keinerlei Maßnahmen als notwendig erachtet worden.

Auch bei Herrnburg (Landkreis Nordwestmecklenburg) hat sich ein offenbar junger Wolf in einem Wald in der Grenzregion zu Schleswig-Holstein zwei Frauen bis auf wenige Meter, die Rede ist von ebenfalls fünf Metern, genähert. Der Wolf habe die beiden Frauen umkreist und sei dann verschwunden. „Wir prüfen jetzt intensiv, ob der Wolf geschossen werden muss“, sagte Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) gegenüber der Ostsee-Zeitung.


Quellen: jawina.de: „Lübeck: Frau auf Hundespaziergang von Wolf bedrängt“ (Link!) und ostsee-zeitung.de: „Wolf umkreist Frauen bei Herrnburg: Backhaus will Abschuss prüfen“(Link!), beide abgerufen am 8.4.2019


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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