Nordrhein-Westfalen: Wolf im Kreis Wesel

Aufgrund der jüngsten Häufung von Wolfsnachweisen im Kreis Wesel wird fortan das Wolfsmonitoring im Raum Schermbeck verstärkt. Für den konkreten Nachweis auf einen standortreuen Wolf bedarf es nach den bundesweiten Richtlinien zum Wolfsmonitoring wiederholte und individualisierte Nachweise innerhalb von sechs Monaten. Diese liegen bisher nicht vor.

Sollte sich nun herausstellen, dass ein Wolf standorttreu geworden ist, wird ein sogenanntes „Wolfsgebiet” ausgewiesen, in dem zusätzlich zu den unmittelbaren Entschädigungsleistungen für Nutztierverluste auch Herdenschutzmaßnahmen, insbesondere die Anschaffung von Elektrozäunen und Herdenschutzhunden gefördert werden.

Das meldete heute das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) im Zusammenhang mit dem bisher noch ausstehenden Ergebnis der Überprüfung eines getöteten Kamerunschafes in Schermbeck. Durch die Untersuchungen konnte bestätigt werden, dass das Tier von einem Wolf gerissen wurde.

Bisher war in NRW immer nur von durchziehenden Tieren die Rede.


Quelle: lanuv.nrw.de, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) am 5.9.2018: „Weiterer Riss eines Schafes durch einen Wolf im Kreis Wesel bestätigt“, hier der Link!


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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