Umweltministerin Schulze weist Agrarministerin Klöckners Vorschläge zurück

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) weist laut „TopAgrar“ die Vorschläge des „Brandbriefes“ von Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) zurück. Es gebe es bereits genügend „nützliche und effektive Maßnahmen“, so eine Sprecherin des Umweltministeriums, die in diesem Zusammenhang

auf den Bau von Elektrozäunen, aber auch auf den gezielten Abschuss von auffälligen Wölfen, der bereits nach derzeitiger Gesetzeslage möglich sei, hinwies.

Hintergrund: Klöckner forderte „zwischen den Jahren“ in einem „Brandbrief“ Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) auf, …“mehr rechtliche Möglichkeiten zur Umgehung des Artenschutzes zu schaffen, damit Jäger die Wölfe einfacher abschießen können.“

Der Grund: „Weidetierhalter sowie Anwohner ländlicher Gebiete vor allem in Ostdeutschland fühlen sich jetzt zunehmend gestört oder geschädigt durch die wachsende Wolfspopulation“ (Wolfsmonitor berichtete – hier!).

Die Einlassung Klöckners sorgte für breite Empörung. Die „Frankfurter Allgemeine“ bezeichnet den „Brandbrief“ als eine „Effekthascherei, die für das differenzierte Verständnis der wolfspolitischen Situation eher kontraproduktiv ist“, (siehe hier!) und sogar der „Förster der Nation“, Erfolgsautor Peter Wohlleben, meldete sich aufgebracht zu Wort: Hier der Link!


Quelle: topagrar.com am 9.1.2019: „Schulze gegen weitergehende Maßnahmen zur erleichterten Wolfsentnahme“, abgerufen am 10.1.2019, hier der Link!